20.07.2019: Mercenaries starten in die zweite Saisonhälfte

Die kurze Sommerpause endet für die Mercenaries mit der längsten Auswärtsfahrt der Saison. Die Söldner um QB Jakeb Sullivan müssen über 550 km zurücklegen, um am Samstag Nachmittag gegen die Kirchdorf Wildcats zu bestehen.

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Mercenaries unterliegen auf der Waldau mit 30-21

Nach einer fehlerbehafteten Vorstellung traten die Marburger Footballer die Heimreise mit einer 30-21 Niederlage im Gepäck an. Die Stuttgart Scorpions nutzen einige Unaufmerksamkeiten der Mercenaries zur 20-7 Halbzeitführung und gaben dann den Sieg nicht mehr her. Headcoach Dale Heffron: „Unerfahrene Spieler machen halt Fehler, daran werden wir uns gewöhnen müssen. Wir arbeiten allesamt hart daran, den Spielern die Spielweise der GFL so schnell wie möglich klar zu machen. Wir haben einen guten Kader und talentierte Spieler, Fehler werden in der GFL aber halt knallhart bestraft, diese Fehler müssen wir versuchen abzustellen. “

Ebenfalls verbesserungswürdig ist noch der Schutz von Quarterback Sullivan, der aufgrund der starken Verteidigungslinie der „Skorpione“ selten Zeit hatte, seine Passempfänger zu finden und daher des Öfteren selbst laufen musste. „Unser Offense ist sicherlich nicht danach ausgerichtet, das unser Quarterback die meisten Laufyards machen muss,“ weiß auch OC Elias Gniffke und wird sicherlich gegen die Frankfurt Universe am kommenden Wochenende in die Trickkiste greifen müssen. 

Stuttgart lag am letzten Samstag schnell mit 17-0 in Front, wieder einmal auch durch ein langer Pass, der die Verteidigung von Trainer Sergej Schmidt kalt erwischte. Stark unterstützt auch durch zwei Interceptions, mit denen die Marburger jeweils in aussichtsreicher Position den Ball an den Gegner abgaben und nicht punkteten. Dies gelang erst kurz vor der Halbzeit mit einen Pass von Sullivan auf WR Luke Wildung, der seinen ersten GFL Touchdown in diesem Jahr fing. 

Im dritten Spielviertel neutralisierten sich die Defense Reihen der Teams und ließen keine Punkte zu. Zunächst schafften es die Schwaben mit einem Fieldgoal im vierten Spielviertel zu erhöhen (23-7), bis die Mercenaries dann endlich ihren Rhythmus fanden. Doch der kam zu spät. Zwar konnten sich noch die Passempfänger Hendrik Schwarz und Marvin Rutsch über Touchdown freuen, zum Sieg reichte es aber auf der Waldau nicht mehr. 

Die Trainercrew der Mercenaries hat für diese Woche zwei extra Trainingeinheiten angeordnet. „Wir müssen aus den Fehlern lernen, um besser zu spielen, dann werden auch die Ergebnisse anders aussehen,“ so auch Trainer Marc Spear. 

Die Mercenaries empfangen am kommenden Sonntag zum CSL Behring Gameday die Frankfurt Universe im heimischen Georg-Gaßmann-Stadion. Kick Off zum Hessenderby ist 16.00 Uhr. Besonderheit zum Muttertag: Alle Mütter in Mercenaries Fanware erhalten ein Glas Sekt gratis!