16.05.2019: Mercenaries verlieren 14-20 gegen den Vizemeister aus Frankfurt

Das Resümee von Headcoach Dale Heffron fiel zweischneidig aus: „Auf der einen Seite bin ich stolz, dass wir heute so ein ordentliches Spiel abgeliefert haben. Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. Auf der anderen Seite aber auch verärgert, weil wir einen möglichen Sieg mit eigenen Fehlern wieder zu Nichte gemacht haben.“ Zum Déjà-vu Gefühl trugen die Mercenaries selbst bei. Mehrfach in guter und aussichtsreicher Position leistete sich Quarterback Jakeb Sullivan kostspielige Fehler. Umso ärgerlicher, weil der junge Amerikaner eigentlich wieder eine solide Partie ablieferte und mit fast 300 Metern Raumgewinn durch die Luft und zwei Touchdowns einer der besseren Spieler des Teams war.

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Ein alter Bekannter und ein neues Talent

Auch in diesem Jahr wird Joel Maddock wieder für Marburg spielen. Von seiner ehemaligen University (Central Connecticut State University, Division I) bringt er zudem einen weiteren Spieler mit an die Lahn.

Der aus Brisbane stammende Maddock sollte vielen Mercenaries Fans noch gut im Gedächtnis sein, lieferte er im letzten Jahr für die Marburger Defense Line ordentlich ab. Maddock beendete die 2018er GFL Season für die Marburg Mercenaries mit 45 Tackles (26 Solo + 19 Assist-Tackles), sowie 6 Sacks für 27 Yards. Und das obwohl er sein volles Potenzial noch nicht entfalten konnte. Wir können also davon ausgehen, dass der Australier in der kommenden Saison seine Stats nach oben korrigieren wird. Mit im Gepäck hat Maddock seinen Freund und Safety der Connecticut State University – Jarrod T. Cann.

Der 180cm große und 93kg schwere Cann ist vor allem für seine Schnelligkeit bekannt. Durch seine hohe Geschwindigkeit kann er schnell und unerwartet an jeder Stelle des Felds auftauchen und hat so schon manch einen Receiver und Quarterback überraschen können. Cann, der eigentlich hoffte über den 2018er Draft einen Weg in die NFL zu finden, beschreibt sich selbst als Leader, der gerne mit gutem Beispiel voran geht und andere mitreißen kann.

„Beide Spieler werden Anfang April gemeinsam zum Kader stoßen,“ erklärt Sportdirektor Michael Dalkowski. „Wir hoffen, dass sie zusammen mit Jet Moreland der Defense wieder den Halt geben, den sie auch mit Neal Howey und Phil Lanieri hatte. Wir sind guter Dinge. Alle drei bringen echte Führungsqualitäten mit an die Lahn.“