14.08.2018: Mercenaries verkaufen sich bei Niederlage teuer - Marburg unterliegt im Hessenderby 19:26 gegen die Frankfurt Universe

(bk) Auch ein Traumstart reichte den „Söldnern“ nicht, um den Liga-Krösus zu bezwingen. Trotz einer beeindruckenden Darbietung blieb Marburg vor 1240 Zuschauern im Georg-Gassmann-Stadion auch im sechsten Hessenderby der vergangenen drei Spielzeiten sieglos.

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Mercenaries wollen Abstand auf die Verfolger vergrößern

Nach der langen Sommerpause geht es endlich für die Männer von Headcoach Dale Heffron weiter.  „So einer langen Pause kann man immer Positives, aber auch Negatives abgewinnen,“ so der Trainerfuchs vor dem Spiel gegen die Allgäu Comets. „Zwar konnten wir physisch die Pause sehr gut gebrauchen und viele Wehwehchen heilen, aber nach einer so langen Pause muss man erstmal wieder in den Tritt kommen. Das ist eine gefährliche Ausgangslage für uns,“ warnt Heffron, „besonders mit der ewig langen Anreise nach Kempten.“

Damit bringt der Cheftrainer die Vorzeichen für das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn auf den Punkt. Hellwach müssen die Mercenaries gegen die unberechenbaren „Kometen“ sein. Und das wird eine große Herausforderung. „Lange Pause hin, weite Anfahrt her, gegen Kempten müssen wir punkten, wenn wir den dritten Tabellenplatz verteidigen wollen,“ macht dann Offense Trainer Patrick Griesheimer die Marschroute für die Mercenaries dann auch sehr deutlich.

Auf den ersten Teil der Saison können die Mercenaries insgesamt sehr zufrieden zurück schauen. Mit einer Bilanz von 5-3 Siegen ist man im Soll, allein die Niederlage in Kirchdorf schmerzt. Aber auch da kam man aus einem spielfreien Wochenende und hatte eine weite Anreise hinter sich. Genug Gründe für die Mercenaries also wach und motiviert ins Allgäu zu fahren.

Die Mannschaft aus Bayern hat dabei einige turbulente Tage hinter sich, im Laufe der Woche trennte man sich überraschend von einem Großteil des Trainerstabs und von Headcoach Stan Bedwell und somit auch von den Angriffs-Philosophie. Wie sich dies auf die Mannschaft auswirkt und ob die neuen verantwortlichen Trainer ihr Team auf die Mercenaries einstellen können, wird sich erst nach dem Spiel beantworten lassen.

Die „Mercs“ selbst kommen dabei mit einem neuen Quarterback in den Süden. QB Alex Thury weilt aktuell noch in Finnland und versucht mit dem österreichischen Nationalteam die europäische Krone zu sichern und wird erst kurz vor dem Frankfurt Spiel wieder in Marburg erwartet. Dem waren sich die Mercenaries bewusst und holten QB Zac Cunha an die Lahn. Cunha hatte nun zwei Wochen um sich mit dem Team einzuspielen. „Wir werden den Comets hoffentlich ein wenig Kopfzerbrechen bereiten können,“ schmunzelt Griesheimer. „Zac hat sich gut eingespielt und wir werden sicherlich auch wieder einige „Nacita“ Spielzüge sehen.

Das Spiel findet im Illerstadion in Kempten statt, Kick-Off ist um 15.00 Uhr. Das Spiel wird auch wieder über den GFL Livestream unter www.live.gfl.info gezeigt.