06.12.2018: Elias Gniffke wird neuer Offense Coordinator der Marburg Mercenaries

Gniffke löst dabei Patrick Griesheimer als Chef der Offensive des Marburger Bundesligisten ab, der für ein weiteres Engagement in Marburg nicht zur Verfügung stand. „Wir danken Patrick ausdrücklich für sein gezeigtes Engagement in diesem Jahr,“ erklärt Sportdirektor Michael Dalkowski und freut sich aber auch darüber, dass gleich adäquater Ersatz gefunden werden konnte. „Mit Elias Gniffke bekommen wir einen jungen und hungrigen Trainer, der sich bis hin zur GFL einen guten Ruf erarbeitet hat,“ erläutert Sportdirektor Dalkowski. Gniffke war zuletzt zwei Jahre Offense Coordinator bei den Montabaur Fighting Farmers (zuletzt GFL2) und hat bereits im Trainerstab von Dale Heffron ab August diesen Jahres als Offense Assistent mitgearbeitet. Weiterhin ist Gniffke seit 2017 auch in der Trainerausbildung des AFVH tätig. „Wir sind sehr froh eine schnelle und qualitativ hochwertige in-house Lösung gefunden zu haben,“ erklärt auch Cheftrainer Dale Heffron.

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Marburg schlägt sich tapfer

Mercenaries unterliegen beim ungeschlagenen Tabellenführer Schwäbisch Hall Unicorns 19:38

In der letzten Partie vor der Sommerpause, die bis Anfang August dauert, verkauften sich die "Söldner" beim amtierenden Deutschen Meister teuer, verloren letztlich allerdings auch verdient.

Vor der Partie hatte Dale Heffron, Marburgs Head Coach, Folgendes über die Wahrscheinlichkeit eines Sieges beim amtierenden deutschen Meister und Tabellenführer der German Football League (GFL) Gruppe Süd gesagt:"Wir müssen hoffen, dass der Gegner einen rabenschwarzen Tag hat. Gleichzeitig brauchen wir unsere Bestleistung und eine gute Personalsituation."

Letzeres war nicht gegeben. Bereits daran scheiterte der Überraschungssieg. Die Gäste reisten mit einem Rumpfteam nach Schwäbisch Hall. Die Hausherren hatten mehr als ein Drittel mehr Spieler zur Verfügung als die Gäste. Zwar hatten auch sie Engpässe beim Spielermaterial, doch aufgrund ihrer beeindruckenden Breite im Kader, auf fast jeder Position, fiel dies nicht so stark ins Gewicht wie bei den Marburgern.

Dennoch zeigten die „Söldner“ eine ansprechende Leistung und hielten sich fast übers gesamte Spiel hinweg in Schlagdistanz zum möglicherweise besten Team in Deutschland. Das ging im Anfangsviertel mit 7:0 in Front. Dies war gleichzeitig der Spielstand nach den ersten zwölf Minuten. Der Offensivplan der Gäste war es, durch konstantes Laufspiel die Spieluhr zu kontrollieren, also möglichst lange in Ballbesitz zu bleiben, um Hall-Quarterback Marco Ehrenfried so wenige Angriffsrecht wie möglich zu gewähren. Der Plan ging weitgehend auf.

Im zweiten Spielabschnitt verkürzten die Gäste zwischenzeitlich auf 6:14. Phil Lanieri markierte den Touchdown für die "Mercs". Unglücklicherweise für das Team aus Hessen war der US-amerikansische Leistungsträger in Halbzeit zwei wegen einer Fußverletzung nicht mehr einsetzbar. Ein herber Verlust. „Das hat uns natürlich nochmal immens geschwächt. Phil kann den besten Passfänger des Gegners aus dem Spiel nehmen“, erklärte Sam Weiss, Defensive Coordinator der Mercenaries. Mercenaries-Kicker Kristof Szakacs war nicht perfekt an diesem Tag. Zwei seiner Extrapunkt-Versuche scheiterten. Dafür erzielte er ein Field Goal.

Die Marburger krallten sich in der Partie fest. Selbst nachdem der Meister davon zu ziehen drohte und auf 21:6 stellte, kämpften sich die "Söldner" zurück. Kurz vor der Halbzeit fiel das 12:21. Defensive End Fabrice Bromberg brachte Ehrenfried zu Fall, woraufhin sich Defensive Back Markus Krüger den Ball unter der Nagel riss und damit in die Endzone lief. 12:21 war der Pausenstand.

Nachdem die "Einhörner" im dritten Viertel dank eines Field Goals erhöht hatten, kamen die Marburger kurzzeitig bis auf fünf Punkte heran. Ein kurzer Touchdown Pass von Quarterback Silas Nacita auf Hendrik Schwarz bescherte das 19:24. Das war für die "Mercs" aber auch das höchste der Gefühle. Denn von dort bewegte fast nur noch die Haller Offensive den Ball.

Zehn Minuten vor Spielende stellte sie auf 31:19 und besorgte den 38:19-Endstand kurz darauf auf einfache Art und Weise, weil sich Nacita in der eigenen Hälfte eine Interception leistete. Der Rest war für den von Ehrenfried angeführten Angriff nur noch Formsache. "Ich bin trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gut gekämpft. Die Sommerpause werden wir nutzen, um unsere Verletzungen auszukurieren und eine zweiwöchige Football-Pause einzulegen", erklärte Heffron.