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30.12.2017: Das Jahr 2017: Renaissance der Mercenaries

Das Jahr 2017: Renaissance der Mercenaries

„Zwischen den Jahren“ ist für den Vorstand eines Vereins immer ein guter Zeitpunkt, um einmal auf das vergangene Jahr zurück zu schauen, aber auch einen Ausblick in das nächste Jahr zu wagen.

Vieles hatte sich bereits vor der Saison 2017 verändert. Größte Veränderung war sicherlich die Verpflichtung von Headcoach Dale Heffron. Vereinspräsident Carsten Dalkowski meinte bereits zu Beginn des Jahres: „Sein Footballintellekt ist unbestritten und er rekrutiert unheimlich gut für uns." Das war auch nötig. Denn die Marburg Mercenaries hatten über die letzten Jahre einen Abstieg erlebt. Zwar nicht den Abstieg aus der ersten Deutschen Football-Liga, doch aber eine sportlichen Talfahrt, die es nun endgültig zu stoppen galt. Sowohl der Trainer selbst, die Mannschaft und der Verein hatten etwas zu beweisen, das Saisonthema #somethingtoprove war somit schnell gefunden. Wichtig waren den Verantwortlichen von Beginn an nicht nur die Siege, sondern die Renaissance der Sieger-Mentalität für die Marburger Spieler und deren Fans. „Es ist wichtig, dass die Spieler, der Verein und auch die Fans wieder an das Siegen glauben," so Headcoach Heffron. Wie in der vergangenen Saison übernahm US-Amerikaner Sam Weiss die Defensive, die vor allem mit Philip Lanieri und seinen Landsmännern Michael Taylor (LB/Florida Gators) und Neal Howey (LB/Eastern Michigan) mehrere hochkarätige Neuzugänge zur Verfügung hatte. Besonders Howey, der unter anderem für das NFL-Team der Seattle Seahawks auflief, und Taylor stachen von Beginn an heraus und brachten Führungsqualitäten, Erfahrung und Tackling Skills im großen Stil mit. Für den Angriff zeichnete sich Neuzugang Leon La Deaux verantwortlich. Eng zusammenarbeiten konnte er von Beginn an mit Quarterback Emmanuel Lewis, der aber verletzungsbedingt durch den ebenso talentierten Chad Jeffries während der Saison ersetzt werden musste. Vor allem Neuzugang Robert Johnson (WR/Mississippi State), der noch 2014 Pässe von NFL-Quarterback Dak Prescott aus der Luft pflückte, komplettierte einen sehr passlastigen Angriff, der einigen Verteidigungen in der GFL Kopfzerbrechen bereitete. Dale Heffron, der in seiner aktiven Zeit selbst als Quarterback auflief, sieht sich selbst als ausgewiesener Freund des Passspiels und bindet dort auch Runningback Andrecus Lindley ein. Eine weitere Entscheidung, die sich im Laufe der Saison bezahlt gemacht hat. Ebenso die Verpflichtung von Offense Line Coach Tibor Gohmert trug erste Früchte.

Die Verpflichtung der Koordinatoren zusammen mit einem Headcoach war „step one" in der Strategie des Vereins-Vorstandes. Sodann sollte der bestehende Kader mit zusätzlichen Spielern aufgewertet werden, um den „Kämpfern aus den letzten beiden Jahren" wieder das Siegen zu ermöglichen. Dieser „step two" sollte den sportlich Verantwortlichen dann auch gelingen. Mit WR Charlie Joseph und OL Jean-Richard Wohi schlossen sich zwei motivierte Engländer dem Team an. Weiter Ergänzungen waren die Deutschen DL Stefan Conrad, OL Kai Stockfisch und WR Olivera Nsingui. Auch Verteidiger Franco Ingravalle fand den Weg zurück nach Marburg.

Doch der Erfolg in der ablaufenden Saison ist letztlich mit dem Zusammenhalt und dem Siegeswillen im Team zu erklären. „Wir haben von Vereinsseite alles möglich gemacht, was ins Budget gepasst hat und sogar darüber hinaus," versichert Vereinspräsident Carsten Dalkowski, der aufgrund der guten Entwicklung in der Mannschaft und im Verein auch bald auf einen neuen Hauptsponsor hofft, damit man in 2018 den nächsten Schritt nach vorne machen kann. „Wir sind mit den Planungen nicht am Ende und wollen wieder oben angreifen und dafür ist einfach ein anderes Budget als bislang erforderlich," ergänzt der 46jährige Jurist.. Zu groß ist aber der monetäre Unterschied zwischen den Teams in der Liga. Von Budgets wie Braunschweig, Frankfurt, Dresden oder Schwäbisch Hall können die Marburger aktuell nur träumen.

Helfen soll hier auch eine bereits begonnene Umstrukturierung im Verein. Zuviel hängt an zu wenigen Personen, die die Arbeit allesamt ehrenamtlich ableisten. „Über kurz oder lang müssen wir uns über hauptamtliche Strukturen in der Organisation, der Öffentlichkeitsarbeit inklusive Marketing und im sportlichen Bereich unterhalten," erklärt Dalkowski, ansonsten sei die Lücke nach oben irgendwann nicht mehr zu schließen.

Nicht aus den Augen verlieren darf man aber auch nicht die Nachwuchsarbeit der Mercenaries. Diese kann zwar nicht jedes Jahr Starter für das GFL Team produzieren. „Wir freuen uns aber über Jungs wie zum Beispiel Andrej Chernov, Hendrik Schwarz oder Niklas Schug, die den harten Weg aus der Jugend in die GFL geschafft haben," so Coach Heffron. Ab diesem Herbst ging daher zum ersten Mal eine U21 Mannschaft an den Start, um den Schritt von der U19 in den Herrenbereich noch leichter zu ermöglichen. „Spielpraxis auf dem neuen Niveau ist hier der Schlüssel zum Erfolg," weiß auch Jugendtrainer Matthias Dalwig. Auch da gab uns die getroffenen Entscheidung am Ende Recht: wir wurden Hessenmeister mit unserer U21! Auch der Aufbau einer 2. Mannschaft war wieder in der Planung, scheiterte am Ende aber an nicht ausreichender Spieleranzahl. Wir hoffen ins 2018 zumindest nun Freundschaftsspiele in diesem Bereich ausrichten zu können.

Schlussendlich erreichten wir als drittes Team die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft und hatten den Nord-Zweiten Kiel am Rande einer Niederlage. Sportlich kann man daher von einer sehr erfolgreichen Saison für unsere GFL Mannschaft sprechen. „Wir haben viel erreicht. Jetzt heißt es die nächsten Schritte sorgfältig planen, aus den Erfahrungen zu lernen und auf dem Erreichten aufbauen," erklärte Coach Heffron den „step three" bereits nach der Saison.

Dieser dritte Schritt war zunächst die weitere Umstrukturierung im sportlichen Bereich. Seit Oktober 2017 hat daher Michael Dalkowski die Aufgaben des Sportdirektors übernommen, um den Vorstand bei den ständig wachsenden Aufgaben im sportlichen Bereich der GFL Mannschaft zu unterstützen und zu entlasten. Die aktuellen Kaderplanungen wurden bereits mit Michael Dalkowski abgesprochen und tragen schon seine Handschrift. Größte sichtbare Neuerung zu diesem Zeitpunkt ist sicherlich die Verpflichtung von Offense Coach Patrick Griesheimer, mit dem ein weiterer ehemaliger Spieler der Mercenaries den Weg zurück in die „Mercenaries-Organisation" findet. Ebenso die Rückkehr von Silas Nacita hat schon ordentlich für Wirbel gesorgt.

Aber auch in den anderen Bereichen des Vereins hat sich viel getan. Im Jugendbereich hat Matthias Dalwig wieder das Ruder übernommen und wird mit der U19 im nächsten Jahr in der Regionalliga antreten. Eine U16 ist ebenfalls wieder in der Planung und in der Auswahlmannschaft des hessischen Verbandes möchte man auch wieder eine prominentere Rolle übernehmen. Im Cheerleaderbereich hat sich die Verpflichtung von Cheftrainerin Yvonne Schröder bereits deutlich bemerkbar gemacht. Es konnten nicht nur wieder alle GFL Spiele mit vereinseigenen Cheerleadern abgewickelt werden, auch die beiden Jugendmannschaften sind spürbar im Wachsen.

Dieser Wachstum in allen Bereichen hat uns ins diesem Jahr vor viele organisatorische und personelle Herausforderungen gestellt. Um daher in diesen Bereichen weiterhin konkurrenzfähig zu sein, hat der Vorstand – unter anderem – eine moderate Erhöhung für den Mitgliedsbeitrag beschlossen. Pro Halbjahr werden für die Abteilungen nun jeweils 100 € (Herren Football), 70 € (Cheerleader und Jugend Football) und für die passiven Mitglieder 60 € fällig. „Wir sind in allen Bereich des Vereins stark gewachsen und müssen daher auch größere Herausforderungen stemmen. Die Hauptamtlichkeit in der Vereinsorganisation ist weiter auszubauen und die neuen Übungsleiter müssen auch angemessen vergütet werden," erklärt Vizepräsident Finanzen Ulrich Wagner den notwendigen Schritt. "Mit den knapp über 300 Mitgliedern sind wir wieder fast zu alter Stärke zurück gekehrt, wir wollen diesen Weg gerne weitergehen, das funktioniert aber nur wenn die Solidargemeinschaft Verein auch dem Wachstum gemäß angemessene Beiträge zahlt," so Wagner weiter und hofft auf die breite Unterstützung der Vereinsmitglieder. Im „Gegenzug" sollen für die Vereinsmitglieder aber weiterhin auch erhebliche Vergünstigungen bei den Partnern und bei den eigenen Heimspielen gelten. Nur Beispielhaft sei da z.B. die sehr erfolgreiche Partnerschaft mit dem DNS oder dem Welcome Hotel genannt, bei der den Vereinsmitgliedern erhebliche Vorteile und Rabatte gewährt werden (näheres bitte auf der Homepage nachlesen).

Es gibt weiterhin in allen Vereinsbereichen viel zu tun (und auch viel zu verbessern) und wir freuen uns über jede helfende Hand, die sich unserem Helferteam anschließt. Nur gemeinsam kann der Verein (also: wir) die anstehenden Herausforderungen weiterhin stemmen. Dies bezieht sich nicht nur auf die GFL Mannschaft, sondern im Besonderen auch auf unsere Jugendarbeit, sowohl im Football als auch im Cheerleading.

Bei der anstehenden Mitgliederversammlung in 2018 wird sich der Vorstand zum großen Teil auch zur Wiederwahl stellen, wir hoffen auf ein weiteres Mandat der Vereinsmitglieder. Unsere Vision für die Mercenaries 2020 würden wir gerne mit Euch teilen und besprechen. Die Einladung zu der Versammlung erfolgt satzungsgemäß noch per Post.

Wir wünschen Euch einen guten Start ins neue Jahr, viel Gesundheit und Zufriedenheit. Wir machen da weiter, wo wir aufgehört haben. #mm2018 #carryon