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20.12.2011: Verstärkung aus der SEC

Verstärkung aus der SEC
(atb). Kaum war die Tinte unter dem Vertrag von Head Coach Joe Sturdivant getrocknet, machte sich der neue "Chef" der Mercenaries an die Zusammenstellung des Kaders. Dabei hilft es natürlich ungemein, wenn man selbst an einer der besten High Schools des Staates Georgia (Parkview High School) und anschließend im Division I Football (SMU) aktiv war, somit Verbindungen spielen lassen kann, die anderen vielleicht verwehrt sind. Das Ergebnis von Sturdivants Bemühungen war eine Liste von Hochkarätern, aus denen man letztendlich die Wunschkandidaten herausfiltern konnte. Auf dieser Liste befand sich auch ein junger Mann, den Coach Sturdivant sich bereits zu jenem Zeitpunkt gemerkt hatte, als dieser erstmals an einem Training der Parkview High teilgenommen hatte. Sturdivant war damals Senior als ein Freshmen Defensive Lineman auf der Bildfläche auftauchte, der sofort Eindruck hinterließ. "Er war damals schon auffallend gut und jeder wusste, dass noch viel mehr Potential in ihm steckte", so sein ehemaliger Teamkollege. Gregory Billinger II verließ die Schule mit einem Stipendium für die Vanderbilt University in Nashville Tennessee, sportlich beheimatet in der SEC, der unbestritten stärksten College Conference in den USA.

Bereits in seinem ersten Jahr an der Universität war Billinger, genannt "Tank", der einzige True Freshman, der regelmäßig eingesetzt wurde. Nachdem seine Rolle innerhalb der Mannschaft in der Saison 2007 ständig wuchs, war das Jahr 2008 dann die "break out season" für den Mann aus Lilburn, Georgia in welcher er insgesamt 57 Tackles verzeichnen konnte, ein mehr als beachtlicher Wert für einen Spieler der ausschließlich in der Mitte der Defensive Line eingesetzt wurde.  Weitere High Lights dieser Saison beinhalteten 7 tackles im Music City Bowl gegen Boston College und zwei Quarterback Sacks gegen die University of South Carolina. Nach seiner Senior Season war Billinger bei nfldraftscout.com als Nummer 53 von insgesamt 151 Defensive Tackles gelistet.

Billinger freut sich auf seine Zeit in Deutschland in der er versuchen wird einigen seiner Hobbies nachzugehen: reisen, kochen und Autos. "Es ist ganz einfach eine tolle Möglichkeit etwas von der Welt zu sehen und dabei auch noch Football zu spielen. Ich weiß wirklich nicht, warum man solch ein Angebot ablehnen sollte", so Billinger zu seinem anstehenden Abenteuer, welches ihn voraussichtlich im März 2012 nach Marburg bringen wird. Seiner neuer Head Coach erwartet nichts anderes als Dominanz von seinem Schützling: "In der SEC hat Greg jedes Wochenende gegen hochklassige Konkurrenz gespielt und sich ständig weiterentwickelt. Ich bin mir sicher, dass er dem ein oder anderen O-Liner in der GFl ordentlich Kopfzerbrechen bereiten wird."