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22.05.2007: Mercenaries Jugend sichert sich Play Offs

(kh). Saisonziel erreicht! Trotz einer deutlichen 41:6 Niederlage im letzten Heimspiel der Saison gegen den amtierenden deutschen Jugendmeister aus Düsseldorf ziehen die Mercenaries in die Play Offs ein.

Dabei gelang den „jungen Söldnern“ in der ersten Spielhälfte ein kleiner Achtungserfolg, da sie bis zur Pause nur einen Touchdown der Gäste zuließen.

Überragend zeigte sich dabei Marburgs Pass-Verteidigung mit Dennis Boy, Marc Weber, Fabio Pia, Felix Faulhaber, David Nowak, Sebastian Siebert und Sven Böhs die die Panthers sogar zu zwei Interceptions zwangen. So blieb es zur Pause beim 7:0 für Düsseldorf.

Die Schmach der ersten Hälfte ließen die Panthers aber nicht lange auf sich sitzen und drehten in der 2. Halbzeit richtig auf. Marburg schwanden die Kräfte und musste noch 5 weitere Touchdowns der Düsseldorfer zulassen. Aber auch in dieser Hälfte gab es einen kleinen Lichtblick für den Gastgeber. Beim Stand von 22:0 konnte Marburgs Topscorer „Shorty“ Gerner mit einem 54 Yard Lauf den einzigen Tochdown für die Söldner erzielen. Der anschließende Extrapunktversuch brachte nichts in, sodass die Mercenaries zwischenzeitlich auf 22:6 verkürzen konnten.

Es war wie immer eine harte aber doch faire Partie bei der beide Teams gegen Ende des Spiels vermehrt ihre Ersatzspieler zum Einsatz brachten. Headcoach Matthias Dalwig zeigte sich nach dem Spiel nicht ganz unzufrieden ob des erreichten Saisonzieles. Darüber hinaus musste das Team mit zunehmender Spieldauer auch dem Druck, mit nicht mehr als 39 Punkten unterschied verlieren zu dürfen, stand halten. „Das haben die Jungs sehr gut geschafft“, lobte Dalwig seine Mannschaft in der Abschlussbesprechung.

Als Belohnung winkt nun eine Reise nach Berlin. Als bester dritter der drei GFLJ-Gruppen müssen die Marburger nun zum Tabellenersten der Gruppe Nord reisen. Hier erwartet die Mercenaries mit den Berliner Adler eine Mannschaft die nur 4 Spiele in dieser Saison spielen konnte, da das vierte Team in dieser Gruppe kurzfristig zurückzog.