Mercenaries Newsfeed http://www.mercenaries.de Mercenaries Newsfeed AFV Marburg Mercenaries e.V. CGFeedMaker 1.0.16 on CMS Made Simple webmaster@mercenaries.de bredendiek@kelz-und-partner.de (Arik Thaye Bredendiek) Einladung zum Open Practice https://www.mercenaries.de/de/news/3030/15/Einladung-zum-Open-Practice.html

Am 10. November veranstalten das GFL-Team und die zweite Mannschaft ein offenes Training. Wenn Du ein Footballer bist, der eine neue sportliche Herausforderung sucht oder Interesse an einer neuen Sportart hast, dann bist Du bei uns herzlich willkommen.


Wo? Kunstrasenplatz 3, am Georg-Gaßmann-Stadion. 
Treffpunkt ist hinter den Tribünen des GGS, im Konferenzraum um 12:00 Uhr.

Wann? 10.11.2018, 12.00 - 15.00 Uhr
Equipment: Full Pads (falls vorhanden)

Bei weiteren Fragen wende Dich bitte an unser Büro: {mailto address="office@mercenaries.de" encode="hex"}

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Mon, 05 Nov 2018 21:07:18 +0100 https://www.mercenaries.de/de/news/3030/15/Einladung-zum-Open-Practice.html
Vierter Titel für Unicorns https://www.mercenaries.de/de/news/3029/15/Vierter-Titel-fuer-Unicorns.html

Die Schwäbisch Hall Unicorns sind wieder deutscher Meister im American Football. Im ausverkauften Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark besiegten sie vor 15.213 Zuschauern Samsung Frankfurt Universe mit 21:19 (0:13, 7:0, 0:0, 14:6).


Bei ihrer siebten Endspielteilnahme gewannen die Footballer der TSG Schwäbisch Hall im German Bowl XL damit nach 2011, 2012 und 2017 ihren vierten Titel. Gleichzeitig setzten sie damit die längste Siegesserie der 40-jährigen deutschen Football-Geschichte in der GFL fort: Seit Head Coach Jordan Neuman das Team 2017 von Siegfried Gehrke, einer der „Väter" des Vereins und Head Coach für mehr als zwei Jahrzehnte, haben die Unicorns noch kein Spiel verloren. 34 Siege inklusive zweien im German Bowl stehen aktuell zu Buche - sechs Siege in der Saison 2019 fehlen nun noch, um die längste bekannte Siegesserie des deutschen Teamsports in einer ersten Liga einzuholen (THW Kiel im Handball 2011 bis 2012).

Die Aussichten sind nicht schlecht, dass die Unicorns diese Marke knacken können. Der Sieg im bis auf den letzten verfügbaren Platz gefüllten Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark war schließlich auch der siebte in ebenso vielen Vergleichen gegen den Konkurrenten aus Frankfurt, der seit 2016 in der GFL Süd spielt und dort noch gegen keinen anderen Gegner verloren hat. Allerdings alle Spiele gegen die souveränen Unicorns - und für kommendes Jahr wird allgemein erwartet, dass Universe nicht erneut wie 2018 finanziell aus dem vollen schöpfen und einen Wunschkader wie dieses Jahr zusammenstellen kann.

Die Frankfurter sind das dritte Team nach Kiel und Braunschweig, gegen das die Schwäbisch Haller mit ihrem Konzept eines langfristigen fast ausschließlich auf eigene Jugendarbeit setzenden Programms sich auch im German Bowl durchsetzen konnten. In der 40.000-Einwohner-Stadt, deren Erster Bürgermeister Peter Klink beim German Bowl in Berlin selbstredend dabei war, sind sie die sportliche Nummer eins und setzen seit drei Jahrzehnten Maßstäbe, ohne mehr als nur punktuell Schlüsselspieler von außerhalb zu verpflichten. Quarterback Marco Ehrenfried ist eines der prominentesten „Eigengewächse" der Unicorns-Jugendarbeit, die Spielmacherposition mit einem deutschen Spieler langfristig und zuverlässig besetzen und die beiden Ausländerpositionen auf dem Feld anderweitig nutzen zu können, ist einer der großen Vorteile, die es mit sich bringt, die eigene Ausbildung als allererste Priorität zu setzen.

Seit vergangenem Jahr bieten die Unicorns nun sogar in Kooperation mit einer Partnerschule die „Unicorns Academy" an - eine spezielle gemeinsame Schulklasse für ihre Jugendspieler und andere sportlich begabte Jugendliche aus der Region. Gut möglich, dass dort bereits die Keimzelle für die German-Bowl-Sieger der 20er Jahre reift. Für das jetzige Jahrzehnt stellen die Schwäbisch Hall Unicorns bereits eine „Dynastie" dar: Seit 2011 waren sie nur einmal nicht im German Bowl, mit vier Meistertiteln stehen sie für die letzten Jahre auf einer Stufe mit dem Rekordmeister New Yorker Lions aus Braunschweig.

Mit einem Blitzstart hatten die Frankfurter den Titelverteidiger zwar ein wenig überrascht: Andreas Betza und Sebastien Sagne auf Pass von Andrew Elffers hatten den Herausforderer in den ersten acht Minuten mit 13:0 in Führung gebracht. Für die Unicorns hatte dazwischen die erste Angriffsserie mit einer Interception geendet, Kweishi Brown fing einen Pass von Unicorns-Quarterback Marco Ehrenfried ab. Zu Beginn des zweiten Viertels kamen die Schwäbisch Haller allerdings ihrerseits durch einen 42-Yard-Pass von Ehrenfried auf Tyler Rutenbeck zum 7:13-Anschluss. Im dritten Viertel vergab Frankfurts junger Kicker Marius Duis einen kurzen Field-Goal-Versuch.

Anschließend marschierten die Unicorns im Abschlussviertel zur Entscheidung. Frankfurts Defense wehrte sich vor der eigenen Goal Line zwar heftig, doch ein Pass-Interference-Foul im vierten Versuch verschaffte den Hallern eine weitere Angriffsserie. Im dritten Versuch fand Quarterback Marco Ehrenfried dann Nate Robitaille zur 14:13-Führung. Danach marschierte Universe zwar zunächst zügig über das Feld, doch Andrew Elffers kassierte schließlich zwei Quarterback Sacks, beim zweiten schnappte sich Nikolas Knoblauch das Leder und lief zum 21:13 über 43 Yards in die Endzone. Knoblacuh wurde am Ende als MVP des German Bowl XL ausgezeichnet. Frankfurt gab noch lange nicht auf und kam tatsächlich nach einem Pass von Elffers auf Timothy Thomas noch einmal zu einem Touchdown. Doch die Two Point Conversion zum Ausgleich gelang nicht, ein dramatischer Onside Kick zwar schon. Wieder führte Elffers seine Farben noch zügig über das Feld - aber am Ende gelang auch der letzte Field-Goal-Versuch der Frankfurter nicht.

Der Rest war dann ein grün-weißer Jubelsturm.

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Sat, 13 Oct 2018 23:52:37 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3029/15/Vierter-Titel-fuer-Unicorns.html
Wer wird Deutscher Meister im American Football? Der German Bowl XL am kommenden Samstag live ab 17:55 Uhr auf SPORT1 im Free-TV https://www.mercenaries.de/de/news/3028/15/Wer-wird-Deutscher-Meister-im-American-Football-Der-German-Bowl-XL-am-kommenden-Samstag-live-ab-17-55-Uhr-auf-SPORT1-im-Free-TV.html

Ismaning, 9. Oktober 2018 – Deutsches Football-Spektakel in Berlin: Können die Schwäbisch Hall Unicorns ihren Titel beim German Bowl XL verteidigen? SPORT1 überträgt das Finale um die 40. Deutsche Meisterschaft im American Football am kommenden Samstag, 13. Oktober live ab 17:55 Uhr im Free-TV. Während die Unicorns nach ihrem klaren 23:7-Halbfinalsieg gegen die Dresden Monarchs bereits zum siebten Mal im Finale stehen, ist der German Bowl XL für Gegner Samsung Frankfurt Universe eine Premiere. Die Frankfurter bezwangen in einem dramatischen Halbfinale überraschend Nordmeister Braunschweig nach zwei Verlängerungen mit 20:17. Die Liveübertragung begleiten Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Andreas Renner und die beiden Experten Maximilian von Garnier und Sascha Gehloff. Eine Vorausschau auf das Finalspiel ist bereits am morgigen Mittwoch in „Kickoff – Das GFL Football-Magazin" ab 23:30 Uhr auf SPORT1 zu sehen.


Final-Premiere für Samsung Frankfurt Universe

Das Jubiläums-Finale in Berlin wartet in diesem Jahr mit einer echten Überraschung auf: Samsung Frankfurt Universe steht zum ersten Mal seit seiner Gründung im Jahr 2007 im German Bowl. Mit den Frankfurter Löwen spielte zuletzt 1981 ein Team aus Frankfurt um die deutsche Meisterschaft im American Football. Für Gegner Schwäbisch Hall Unicorns ist es dagegen der fünfte Einzug ins Finale hintereinander, im vergangenen Jahr gingen die Unicorns dabei als Sieger vom Platz. Damit kommt es seit 37 Jahren zum ersten Mal wieder zu einem Duell zwischen zwei Mannschaften aus der Süd-Hälfte der German Football League (GFL). Alle bisherigen Vergleiche mit den Frankfurtern haben die Schwäbisch Hall Unicorns gewonnen, in dieser Saison schlugen die Unicorns das Team von Trainer Brian Caler in der GFL mit 17:7 und 12:9. Wer nun am kommenden Samstag, 13. Oktober, die besseren Nerven hat, zeigt SPORT1 live ab 17:55 Uhr im Free-TV. Neben Moderator Sascha Bandermann begleiten die Liveübertragung Kommentator Andreas Renner sowie die beiden Experten Maximilian von Garnier und Sascha Gehloff. Bereits am morgigen Mittwoch sind der German Bowl und die Titel-Chancen der beiden Finalisten Thema in „Kickoff – Das GFL Football-Magazin" – ab 23:30 Uhr auf SPORT1.

Die kommenden American Football-Übertragungen auf SPORT1 im Überblick:

Tag, DatumUhrzeitProgrammInfo
Mittwoch, 10. Oktober 23:30 Uhr Kickoff – Das GFL Football-Magazin Moderator: Tim Niemeyer
Experten: Maximilian von Garnier und Sascha Gehloff
Samstag, 13. Oktober 17:55 Uhr live American Football Live - GFL
Samsung Frankfurt Universe – Schwäbisch Hall Unicorns, German Bowl XL
Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Andreas Renner
Experten: Maximilian von Garnier und Sascha Gehloff
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Tue, 09 Oct 2018 11:01:09 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3028/15/Wer-wird-Deutscher-Meister-im-American-Football-Der-German-Bowl-XL-am-kommenden-Samstag-live-ab-17-55-Uhr-auf-SPORT1-im-Free-TV.html
Hessens Innenminister Peter Beuth besucht die Marburg Mercenaries https://www.mercenaries.de/de/news/3027/15/Hessens-Innenminister-Peter-Beuth-besucht-die-Marburg-Mercenaries.html

Hessens Innenminister Peter Beuth hat sich im Beisein des heimischen CDU-Landtagskandidaten Dirk Bamberger und des Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow über die Entwicklung des American Football Vereins Marburg Mercenaries vor Ort ein Bild gemacht. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Förderung des Bundesligasports außerhalb von Ballungszentren und Großstädten sowie die derzeitige Infrastruktur rund um das Georg-Gaßmann-Stadion.


Carsten Dalkowski, Präsident der Mercenaries, berichtete, dass die Mercanaries als Bundesligaclub über kurz oder lang an ihre Grenzen stoßen würden. „Das Georg-Gaßmann-Stadion ist für eine aufstrebende Sportart wie American Football oder auch höherklassigen Fußball nicht mehr zeitgemäß. Es fehlt bei den durchschnittlich 1.000 bis 1.500 Zuschauern pro Spieltag an Business- und VIP-Bereichen, genügend Parkplätzen, Trainingsstätten sowie an einer Arena ohne Leichtathletik-Laufbahn“. Darüber hinaus könne der Bundesligaverein in einer Kleinstadt wie Marburg nicht über das finanzielle Budget disponieren, über das die großen Vereine aus den  Ballungszentren verfügen können. Es werde immer schwieriger, geeignete Großsponsoren zu finden, was das Wachstum des Vereins erschwere. „Die heimischen mittelständigen Unternehmen unterstützen uns aber wo sie können und dafür gilt ihnen unser Dank,“ so Dalkowski.

Innenminister Beuth und Landtagskandidat Bamberger waren sich einig darin, dass der Sport eine wichtige gesellschaftliche Rolle habe, auch für die Universitätsstadt Marburg – besonders auch bei der Integration, bei der die Mercenaries vorbildlich vorweggehen. Inwieweit aber einzelne Sportarten vor Ort unterstützt und der Ausbau der Stadioninfrastruktur erfolgt, sei grundsätzlich Aufgabe der Stadt und letztlich davon abhängig, was diese im sportlichen Bereich wolle. „Letztlich ist der politische Wille in der Stadt ausschlaggebend für Veränderungen und ich stimme Carsten Dalkowski zu, dass wir Sportstätten benötigen, die den Zuschauer und das Erlebnis des Sports mehr in den Vordergrund bringen,“ so Dirk Bamberger und weiter: „Das Stadion ist vor 50 Jahren noch unter ganz anderen Voraussetzungen gebaut worden und man sollte daher auch die Sportstätten an den geltenden Zeitgeist nach und nach anpassen.“

Das Zusammentreffen mit Beuth rundete ein anschließender Besuch einer Trainingseinheit des Erstligaclubs auf einem der Nebenplätze des Georg-Gaßmann-Stadions ab. Hier machte man sich ein Bild von der Intensität des Sportes und konnte mit dem Head-Coach der Mercenaries noch die Taktik- und Regelkunde vertiefen

Bild: Landtagskandidat Dirk Bamberger, Innenminister Peter Beuth, Carsten Dalkowski, Marian Zachow [v.r.n.l.]

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Mon, 08 Oct 2018 09:29:39 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3027/15/Hessens-Innenminister-Peter-Beuth-besucht-die-Marburg-Mercenaries.html
Kick Off - Das GFL Football Magazin in der Mediathek verfügbar https://www.mercenaries.de/de/news/3026/15/Kick-Off-Das-GFL-Football-Magazin-in-der-Mediathek-verfuegbar.html

Ab Sofort können die bisherigen Folgen von Kick Off - Das GFL Football Magazin auf www.sport1.de in die Mediathek abgerufen werden:

 

Folge 6
Folge 5
Folge 4
Folge 3
Folge 2
Folge 1

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Mon, 17 Sep 2018 11:26:16 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3026/15/Kick-Off-Das-GFL-Football-Magazin-in-der-Mediathek-verfuegbar.html
Marburg Mercenaries verpassen Endrunde https://www.mercenaries.de/de/news/3025/15/Marburg-Mercenaries-verpassen-Endrunde.html

Es reichte nicht! Obwohl die „Söldner“ am Samstag ihren zweiten Auswärtssieg mit 34:30 gegen Ingolstadt Dukes einfuhren, wussten sie bereits zum Spielbeginn, dass es nur noch um die „goldene Ananas“ ging.


Im Gegensatz zu fast allen Auswärtsspielen der Saison erwischten die Marburger einen sehr guten Start und führten während des zweiten Viertels 20:0. „Es hat mich gefreut, dass wir das Spiel ernst genommen haben, obwohl wir vorher wussten, wie es um uns steht“, sagte Dale Heffron.

Als die Partie losging, wussten die Marburger, dass die Munich Cowboys gegen die Stuttgart Scorpions bereits fast uneinholbar führten. Bei einem Sieg der Cowboys waren die Playoff-Hoffnungen der Mercenaries begraben. Und sie blieben begraben. Die Cowboys gewannen 37:7 und haben sich somit den vierten und letzten Playoff-Rang in der German Football League Süd gesichert.

Doch die Dukes gaben sich nicht auf und verkürzten bis zur Halbzeit 17:20. „Obwohl es um nichts mehr ging, haben beide Teams das Spiel sehr ernst genommen und wollten gewinnen“, urteilte Patrick Griesheimer, Offensive Coordinator der Marburger. Die Dukes übernahmen rund vier Minuten vor Schluss sogar die Führung zum 30:27. Doch kurz vor Schluss fing Silas Nacita einen Pass von Quarterback Alexander Thury zum 34:30-Endstand. Es war der dritte Touchdown des Marburger Ausnahmespielers aus den USA an diesem Tag.

Headcoach Heffron dachte bereits nach dem Spiel an die nächsten Saison. „Nach der Saison, ist vor der Saison,“ so der Amerikaner der eine ganze Reihe an Neuzugängen ankündigt. Besonders auf deutsche Offensive sowie Defensive Linemen hat er es abgesehen. „Grundsätzlich müssen wir mehr Tiefe in den Kader bekommen und uns breiter aufstellen,“ erklärt auch Sportdirektor Michael Dalkowski nach dem vorzeitigen und so nicht geplantem Saisonaus.

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Thu, 13 Sep 2018 21:25:44 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3025/15/Marburg-Mercenaries-verpassen-Endrunde.html
Saisonfinale in Ingolstadt https://www.mercenaries.de/de/news/3023/15/Saisonfinale-in-Ingolstadt.html

Die Ausgangslage für die Footballer der Marburg Mercenaries an diesem Wochenende ist klar: gegen Ingolstadt muss ein Sieg hier und München darf gegen Stuttgart nicht gewinnen. "Leider haben wir den Ausgang der regulären Saison nicht mehr selbst in der Hand," weiß Headcoach Dale Heffron vor dem Spiel gegen den bayrischen Tabellennachbarn und ergänzt: "Wir werden aber alles tun, um der Saison noch einen positiven Abschluss zu geben, sprich:
wir wollen gewinnen."


Die Marburger Footballer fahren nach dem guten Spiel gegen den Deutschen Meister Schwäbisch Hall mit erhobenen Hauptes zum letzten Spiel der regulären 2018er Saison. "Gegen Hall haben wir wieder das Herz und die Leidenschaft im Team gehabt, die ich sehe möchte," erklärt auch Offense Coach Patrick Griesheimer, der seine Mannschaft auffordert, mit dem gleichen Einsatz in das Spiel gegen die Dukes zu gehen: "Wir wollen den Sieg in
Ingolstadt und alles weitere sehen wir dann." Damit meint der Trainer natürlich das Ergebnis in München. Kann München nicht gewinnen, wird ein Sieg der Mercenaries gleichbedeutend mit einem Platz in den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft sein. "Das war und ist immer noch unser Saisonziel," so auch Sportdirektor Michael Dalkowski, der in seinem ersten Jahr gerne diesen Erfolg mit dem Team feiern möchte. Auch für die weitere Entwicklung der noch jungen Mannschaft um Spieler wie Alex Thury, Hendrik Schwarz oder Andrej Chernov wäre eine Playoff-Teilnahme sicherlich zu wünschen. "Wir werden am Samstag alles daran setzten, dass es mit den Playoffs noch klappt," verspricht der smarte Österreicher und Quarterback Alex Thury.

Der Headcoach der Ingolstadt Dukes Eugen Haas stapelt vor dem Spiel gegen die Lahnstädter dagegen tief. Zu sehr plagt ihn seit Wochen eine Verletzungsmisere, zu viele Spieler der ersten Reihe sind verletzt. "Uns geht es also ähnlich wie den Marburgern," erklärt Haas, der noch kein Match gegen die Nordhessen als Trainer gewinnen konnte. Beide Mannschaften hätten mit einer gesunden Truppe sicherlich weiter oben mitspielen können, weiß auch Haas: "Aber es ist wie es ist, gejammert wird nicht," so der bayrische Cheftrainer, schließlich kann man mit einem Sieg gegen Marburg bei einem gleichzeitigen Sieg der Stuttgarter gegen München sogar noch Vierter in der Tabelle werden.

Kick Off für die Partie im Ingolstädter ESV-Stadion ist 18:00 Uhr.

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Thu, 06 Sep 2018 22:34:59 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3023/15/Saisonfinale-in-Ingolstadt.html
Marburg scheitert an der Überraschung https://www.mercenaries.de/de/news/3024/15/Marburg-scheitert-an-der-ueberraschung.html

Mercenaries unterliegen ungeschlagenem Meisterschaftskandidaten Schwäbisch Hall Unicorns 31:34

(BK.) Zur Halbzeit war der Überraschungssieg greifbar. Mit einem 17:13 gingen die Gastgeber vor 1053 Zuschauern im Georg-Gassmann-Stadion in die Halbzeit. Doch am Ende scheiterten sie knapp.


Es war ein merkwürdiges erstes Viertel. Bis die exzellente Haller Offensive zum ersten Mal aufs Feld trottete, war bereits ein Großteil des ersten Spielabschnitts vergangen. Dennoch führten die Gäste.

Obwohl Marburg-Quarterback Alexander Thury eine gute erste Halbzeit spielte unterlief ihm tief in der gegnerischen Hälfte ein folgenschwerer Fehler. Ein Gegenspieler fing einen Pass ab und rannte über 60 Yards in die Marburger Endzone. Der Extrapunktversuch von Tim Stadelmayr war erfolgreich – 7:0 für den Favoriten. Der Kicker der Gäste verwandelte alle Versuche bis auf einen. „Alex hat Quarterback gespielt, weil wir dann mehr von unseren amerikanischen Spielern aufs Feld schicken können", erklärte Head Coach Dale Heffron, warum Zac Cunha nicht als Spielmacher auflief.

Kurz nach den ersten Punkten stand die Defensive der Hausherren im Fokus. Und zwar als Phil Lanieri Hall-Quarterback Marco Ehrenfried abfing und den Ball fast über das gesamte Feld zum Touchdown brachte – satte 99-Yards. Der Extrapunktversuch von Kristof Szakacs zum Ausgleich war erfolgreich. Er blieb gestern ohne Fehl und Tadel.

Glück auch für den Gastgeber, dass Ehrenfried an diesem Tag ungewöhnlich unpräzise mit seinen langen Pässen war. Mehrmals versuchte der beste Quarterback mit deutschen Pass, die Marburger Passverteidiger zu übertölpeln, indem er in die Tiefe ging.
Silas Nacita riss sich das Lederei nach einem 5-Yards-Pass unter den Nagel und markierte die Führung für die Hausherren. Die hielt auch nach dem Touchdown von Hall-Receiver Tyler Rutenbeck. Denn Stadelmayr versagte beim Extrapunktversuch. Und fünf Sekunden vor der Halbzeit kam es sogar noch besser für die Hausherren. Dale Heffron schickte seinen Kicker aufs Feld. So kurz vor der Pause hatten die „Mercs" nichts zu verlieren. Szakacs gelang das lange Field Goal über 43 Yards. Somit ging es mit 17:13 für den krassen Außenseiter in die Pause. „Hall hat seit zwei Jahren nicht mehr verloren. Ich habe dem Team in der Halbzeit gesagt, dass wir etwas Besonderes schaffen können", verriet Heffron.

Das dritte Viertel geizte mit Punkten. Die Abwehrreihen dominierten. Thury leistete sich die zweite Interception des Spiels und servierte den Gästen an der eigenen 20-Yards-Linie exzellente Feldposition auf dem Silbertablett. Doch die Mercenaries-Verteidigung erzwang den erneuten Ballwechsel, weil die Unicorns beim vierten Versuch versagten.
Anfang des vierten Viertels klopften die Haller erneut an der Marburger Endzone an. Von einer Entfernung aus zwei Yards tankte sich Running Back Maurice Schüle über die Linie und zur Unicorns-Führung. Stadelmayr traf zum 20:17. Aber Nacita brachte die Platzherren fast im Gegenzug wieder nach vorne. Somit stand es 24:17.

Doch die Gäste gingen mit 5:55 Minuten auf der Uhr wieder in Front. Und das durch den zwei Meter großen Receiver Aurieus Adegbesan. Und zwei Minuten später stellte Rutenbeck mit einem 30-Yards-Touchdown-Fang das Spiel. Nach einem perfekten Pass von Ehrenfried – 34:24. Doch Marburg lebte noch und schlug mit einem Thury-Pass auf Nacita . Doch es blieben nur noch rund 90 Sekunden. Und die reichten den Marburgern nicht, um nochmal in die Nähe von Halls Endzone zu gelangen.

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Tue, 04 Sep 2018 09:43:20 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3024/15/Marburg-scheitert-an-der-ueberraschung.html
Mercenaries müssen auf Konkurrenz hoffen https://www.mercenaries.de/de/news/3022/15/Mercenaries-muessen-auf-Konkurrenz-hoffen.html

(atb.) Die Redewendung, "es aus eigener Kraft schaffen zu können", bzw. "nicht auf den Gegner schauen zu müssen" wird im Sport oft bemüht. Auch die Marburg Mercenaries waren noch vor wenigen Wochen in der komfortablen Position genau dies von sich behaupten zu können. Die Play- Offs, wenn auch ein Auswärtsspiel, schienen gebucht, die noch fehlenden Punkte vermeintlich nicht mehr als Formsache. So schnell ändern sich die Zeiten, denn Anfang September 2018 steht man nach einer nicht abreißen wollenden Niederlagenserie auf Platz fünf der GFL-Staffel Süd und ist, was das Saisonziel Play-Offs angeht, nunmehr auf massive Schützenhilfe von außen angewiesen. Hoffen muss man schlussendlich auf Ausrutscher der Cowboys aus München, dabei allerdings vorausgesetzt, man holt selbst noch irgendwo einen Sieg.


Als "bitter" beschreibt Mercenaries- Präsident Carsten Dalkowski die derzeitige Situation, macht aber gleichzeitig keinen Hehl daraus, dass es zahlreiche, nachvollziehbare Gründe für die sportliche Misere an der Lahn gibt. "Der ständige Wechsel auf der Position des Quarterbacks, die Anzahl der Verletzten, um nur einige der Hauptgründe zu nennen. Verletzte gehören leider zum Football dazu, aber wir haben zuletzt wieder sehr deutlich vor Augen geführt bekommen, dass die qualitative Tiefe im Kader fehlt. Wir sind einfach noch nicht so weit, einen Leistungsträger nach dem anderen adäquat ersetzen zu können. Gerade an der Passverteidigung sieht man, wie schwer wir uns derzeit tun, allerdings wäre es völlig falsch hier nun mit dem Finger auf bestimmt Spieler zu zeigen. Die Situation ist lehrreich aber undankbar."

Und gerade in dieser "undankbaren" Situation gibt sich der amtierende, bisher ungeschlagene Deutsche Meister aus Schwäbisch Hall die Ehre im Georg-Gaßmann-Stadion. Strauchelnde Hessen treffen auf vor Selbstvertrauen strotzende Schwaben/Franken, wobei diese Richtung Ende der Saison nunmehr ihren ganz eigenen Spagat hinbekommen müssen. Ungeschlagen, das Play- Off Heimrecht gesichert, geht es jetzt primär darum mit Blick auf die angestrebte Titelverteidigung den Rhythmus beizubehalten und dennoch angeschlagene Spieler zu schonen. Dazu Dalkowski: "Letztendlich ist es völlig egal wer da aufläuft. Die Rollen sind mehr als deutlich verteilt."

Die Marburger werden vor ihren heimischen Fans eine gute Leistung gespickt mit einigen Highlights abliefern wollen. Wie letzte Woche, als Joel Maddock im Spiel gegen Stuttgart drei Sacks gelangen, er sich dadurch bereits in die Geschichtsbücher des Vereins eintragen konnte.

Kick Off der Partie ist am Sonntag den 02. September 2018 um 16.00 Uhr im Georg- Gaßmann- Stadion in Marburg.

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Thu, 30 Aug 2018 14:43:01 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3022/15/Mercenaries-muessen-auf-Konkurrenz-hoffen.html
Mercenaries erleiden empfindliche 36:43-Schlappe gegen Stuttgart Scorpions https://www.mercenaries.de/de/news/3021/15/Mercenaries-erleiden-empfindliche-36-43-Schlappe-gegen-Stuttgart-Scorpions.html

So haben sich die „Söldner“ das nicht vorgestellt! Selbst gegen den Tabellenletzten der Gruppe Süd in der German Football League (GFL) unterlagen sie und kassierten somit die fünfte Pleite in Serie.


Vor 850 Zuschauern im Marburger Georg-Gaßmann-Stadion ging die Partie für die Hausherren schlecht los. In der Offensive lief nur wenig zusammen. „Wir hatten im ersten und dritten Viertel viele Abstimmungsprobleme“, meinte Offensive Coordinator Patrick Griesheimer. Allerdings habe der Angriff unterm Strich keine schlechte Partie gemacht. 36 Punkte hatten die „Söldner“ bis dato in der gesamten Saison nicht erzielt. 

Doch es war nicht genug. Vor allem weil die von Verletzungen dezimierte Defensive so gut wie nichts stoppen konnte. „Besonders in der Passverteidigung können wir das GFL Niveau aktuell nicht bringen“, sagte Heffron. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass der Tabellenletzte aus Stuttgart, der wahrlich kein großartiges Spiel ablieferte und sich selbst Fehler in Hülle und Fülle leistete, Anfang des zweiten Viertels in Front ging. Silas Nacita konnte jedoch kurz darauf ausgleichen. Kristof Szakacs verwandelte den Extrapunkt, blieb gestern perfekt in dieser Hinsicht. Auch sein Pendant auf der anderen Seite, Pascal Flöser erlaubte sich bei den Extrapunkten keine Schnitzer. 

Nach der erneuten Führung für die Gäste, die mit einem Zwei-Punkte-Versuch auf 15:7 stellten, konnten die „Mercs“ in Person von Hendrik Schwarz kurz vor der Halbzeit aber noch ausgleichen. Auch ihnen gelang der 2-Punkte-Versuch. Ein Field Goal von Flöser stellte dann aber die Pausenführung für die Stuttgarter her. Auch bei diesem Drive schaffte es die Defensive nicht, das Pass-Spiel des Gegners zu unterbinden, zu oft waren die Spieler der Lahnstädter (mindestens) einen Schritt zu spät. 

Das dritte Viertel geizte mit Punkten. Den Kontrahenten gelangen jeweils nur sieben Punkte. Für die Hausherren war erneut Schwarz erfolgreich. Das Schlussviertel hatte es dann aber in sich. Nachdem die Scorpions 35:22 in Front gegangen waren und nur noch rund vier Minuten im Schlussviertel übrig waren, erzielte der Gastgeber zwei Touchdowns innerhalb von gut zwei Minuten, da er nach dem ersten Touchdown den Onside Kick gesichert hatte. Die „Söldner“ stellten auf 36-35. Alexander Thury und Andrecus Lindley zeichneten mit jeweils einem Rushing Touchdown verantwortlich. Das Stadion war aus dem Häuschen. 

Doch die desolate Defensive brach den Marburgern an diesem Tag erneut das Genick. Mit knapp zwei Minuten auf der Uhr übernahmen die Gäste den Ball und schafften in Windeseile das 43:36, der gleichzeitige Endstand, via Touchdown plus Zwei-Punkte-Versuch. 

„Tatsache ist, dass wir am Ende eines Spiels in Führung gehen und der Gegner marschiert 75 Yards innerhalb von 57 Sekunden. Das ist einfach nicht gut. Aber das sind nun einmal die Fakten mit denen wir nach dieser harten Saison leben müssen,“ so Heffron. „Unseren jungen Spielern machen wir dabei auch keinen Vorwurf, es ist wie es ist,“ ergänzt auch ein sichtlich ratloser Verteidigungs-Trainer Sam Weiss. Die Mercenaries haben jetzt zwar noch theoretische Möglichkeiten auf die Teilnahme an den Playoffs, müssen allerdings darauf hoffen, dass die Munich Cowboys keine Punkte mehr holen. 

Die Mercenaries wollen sich am kommenden Sonntag mit einem ordentlichen Heimspiel gegen die Schwäbisch Hall Unicorns von ihrem Publikum für die Saison 2018 verabschieden. Kick Off für die Partie gegen den aktuellen Deutschen Meister ist 16:00 Uhr. Die U17 Jugendmannschaft hat ab 12:00 Uhr ein Vorspiel.

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Tue, 28 Aug 2018 10:03:25 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3021/15/Mercenaries-erleiden-empfindliche-36-43-Schlappe-gegen-Stuttgart-Scorpions.html