Mercenaries Newsfeed http://www.mercenaries.de Mercenaries Newsfeed AFV Marburg Mercenaries e.V. CGFeedMaker 1.0.16 on CMS Made Simple webmaster@mercenaries.de bredendiek@kelz-und-partner.de (Arik Thaye Bredendiek) Vereine einig: Weichen für Saison im Herbst gestellt - Verband und Liga können Ligaordnung und Spielmodus anpassen https://www.mercenaries.de/de/news/3124/15/Vereine-einig-Weichen-fuer-Saison-im-Herbst-gestellt-Verband-und-Liga-koennen-Ligaordnung-und-Spielmodus-anpassen.html

Für die German Football League (GFL) und die German Football League 2 (GFL 2) starten die Vorbereitungen auf eine Saison von September bis November. Einstimmig hatten die Vereine in einer Videokonferenz zu Pfingsten die Ligaleitung und den Verband aufgefordert, die Planungen dazu einzuleiten. Notwendig dazu war eine Änderung des Lizenzstatuts, um zu gewährleisten, dass die Teilnahme am Spielbetrieb für jeden Verein freiwillig sein wird. Nachdem nun alle 32 Vereine aus GFL und GFL 2 auch ihre schriftlichen Einverständniserklärungen zu den Änderungen abgegeben haben, kann ein geändertes Lizenzstatut für GFL und GFL 2 nun in Kraft treten.


Für die Bundesligen der Männer, insbesondere natürlich die GFL, galt es, in diesem Prozess auch die größeren wirtschaftlichen Verhältnisse der Liga zu berücksichtigen. Der Gesamt-Etat der GFL-Vereine wächst von Jahr zu Jahr kontinuierlich. So waren hier Belange von Sponsoren oder anderen Partnern von jedem der GFL-Vereine besonders sorgfältig zu prüfen, ehe sämtliche 32 Vereine auch verbindlich den Weg zum zu Pfingsten einstimmig beschlossenen Ziel freimachen konnten.

Gespielt werden soll im Herbst, wenn die behördlichen Vorgaben dies erlauben. Es muss im August ausreichend Gelegenheit für echtes Mannschaftstraining geben, und die Ausrichtung der Spiele darf für die Vereine keine übermäßigen finanziellen Risiken bergen. Absteiger wird es keine geben, die Meister der GFL 2 können für 2021 wählen, ob sie dann für die GFL oder die GFL 2 die neue Lizenz beantragen.

Die Planungen stehen natürlich weiterhin unter dem Vorbehalt, dass die Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Deutschland einen Spielbetrieb auch zulässt. Die Einigung der Vereine auf ein neues Lizenzstatut regelt zunächst nur, dass die Vereine und die Spieler, die spielen wollen, dies tun können, und diejenigen, die es nicht wollen, keinerlei Sanktionen zu befürchten haben.

Dass nun so bald wie möglich Spielpläne für die Herbst-Saison ausgearbeitet werden, ist der nächste Schritt in der Planungsphase. In einigen Bundesländern ist die GFL von politischen Stellen bereits - wie etwa die Bundesligen in Handball oder Volleyball - als eine der Ligen genannt worden, für die im Zusammenwirken mit DOSB, Berufsgenossenschaften und Gesundheitsbehörden spezielle Regelungen ermöglicht werden könnten. „Geisterspiele" ohne Zuschauer sind jedoch für praktisch keinen Verein in Football-Deutschland eine Option. Der AFVD lässt derzeit von seiner Medizinischen Kommission ein Hygienekonzept für Veranstaltungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern erarbeiten, das mit externen Stellen abgestimmt werden wird.

Hoffnung machen die bereits eingeleiteten Lockerungen der behördlichen Maßnahmen. Einzelne Bundesländer erlauben jetzt schon ein gemeinsames Mannschaftstraining von 20 Sportlerinnen und Sportlern auch mit Kontakt und haben die Anhebung dieser Grenze auf 30 in Aussicht gestellt. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer werden bereits wieder erlaubt. Die Sportministerkonferenz arbeitet derzeit an einem Fahrplan zur Wiederaufnahme des bundesweiten Wettkampfsports unter Einbeziehung von Zuschauern. Ab September sollen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wieder erlaubt werden, sofern ein Hygiene-Konzept vorliegt.

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Thu, 02 Jul 2020 17:52:58 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3124/15/Vereine-einig-Weichen-fuer-Saison-im-Herbst-gestellt-Verband-und-Liga-koennen-Ligaordnung-und-Spielmodus-anpassen.html
Offizielle Rahmenbedingungen für den Spielbetrieb im Herbst veröffentlicht https://www.mercenaries.de/de/news/3123/15/Offizielle-Rahmenbedingungen-fuer-den-Spielbetrieb-im-Herbst-veroeffentlicht.html

(AFVD) Die offiziellen Original-Dokumente der Rahmenbedingungen für den Spielbetrieb im Herbst 2020 für alle Lizenzligen des AFVD stehen zum Download bereit.


Diese Rahmenbedingungen wurden jeweils mit den Vertretern der Vereine in den Verbands- und Ligagremien unter Einbindung der Vereine aus den jeweiligen Lizenzligen erstellt.

Die in den jeweiligen Rahmenbedingungen vorerst vorgenommene Einteilung von Untergruppen der Ligen kann sich noch ändern. Das Bestreben ist, den Vereinen der Lizenzligen einen verkürzten Spielbetrieb ab 05./06.09.2020 zu ermöglichen.

Download GFL & GFL2: Rahmenbedingungen Spielbetrieb GFL Herbst 2020 V 3.0

Download GFL Juniors: Rahmenbedingungen Spielbetrieb Herbst 2020 GFLJ

Download Damen Bundesliga: Rahmenbedingungen Spielbetrieb Herbst 2020 DBL 2.0

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Sat, 20 Jun 2020 21:04:54 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3123/15/Offizielle-Rahmenbedingungen-fuer-den-Spielbetrieb-im-Herbst-veroeffentlicht.html
Positives Signal aus der Politik https://www.mercenaries.de/de/news/3122/15/Positives-Signal-aus-der-Politik.html

(AFVD) Am 17. Juni haben Bundes- und Landesregierungen – übrigens erstmals wieder in einer Präsenztagung – über die weiteren Schritte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beraten. Die für Football-Deutschland und alle Sport-Fans in Deutschland positive Nachricht betrifft die unter dem generellen Motto „Öffnungen verantwortungsvoll ermöglichen“ angekündigte Regelung zu Großveranstaltungen.


Entscheidend für den Sport ist dabei, dass ein weiterer Ansatz dazu formuliert wurde, was als „Großveranstaltung“ gilt, die nicht durchgeführt werden soll. Nach den Beschlüssen von dieser Woche sind dies nämlich nur solche Veranstaltungen, „bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist“. Bisher wurde stets davon ausgegangen, dass eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern nicht überschritten werden darf.

In den Szenarien, die vom American Football Verband Deutschland (AFVD) für die Lizenzligen wie die German Football League (GFL) über das Frühjahr erarbeitet worden sind, war stets davon ausgegangen worden, dass Football-Spiele mit mehr als 1.000 Zuschauern ab September möglich werden könnten. Jetzt zeichnet sich ab, dass diese Grenze sogar deutlich überschritten werden könnte – auch wenn zeitgleich die Geltungsdauer der Vorschriften in den Oktober hinein verlängert wurde.

Das längst existierende Hygienekonzept für den Bereich von Football-Deutschland wird vom AFVD und seiner Medizinischen Kommission in naher Zukunft um Regelungen für Spiele mit Zuschauern ergänzt werden. Die Vereine, die zu Heimspielen in den letzten Jahren durchschnittlich mehr als 1.000 Zuschauer begrüßen konnten, arbeiteten beim Ticketverkauf bereits in der Vergangenheit mit Ticketing-Dienstleistern zusammen. Diese Dienstleister dürften nun, da die Bundes- und die Landesregierungen die Voraussetzungen für Veranstaltungen skizziert haben, in Kürze ihre Bestellprozesse für Eintrittskarten so anpassen, dass bis Herbst automatisierte Hilfestellungen für Veranstalter zur Umsetzung der Vorgaben zu erwarten sind.

Weiterhin bleibt natürlich wichtig, wie sich die Infektionslage in Deutschland entwickelt. Mit der Verfügbarkeit der Corona-App wird allgemein eine spürbare Entlastung der Gesundheitsämter für die kommenden Wochen erwartet. Bei sinkenden oder gleich bleibenden Infektionszahlen eröffnet dies Spielraum für die Behörden in den Ländern und den Kommunen, Veranstaltungen wieder zuzulassen. Gerade Sportveranstaltungen und vor allem solche, bei denen die notwendige Logistik zur Einhaltung der Corona-Regeln beherrschbar ist – wozu sämtliche Veranstaltungen Football-Deutschlands bis hin zum German Bowl zählen – sollten nach Ansicht des AFVD dabei größtmögliche Unterstützung seitens der Politik und der Behörden erfahren.

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Sat, 20 Jun 2020 21:04:21 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3122/15/Positives-Signal-aus-der-Politik.html
Mehrheit der Aktiven will spielen https://www.mercenaries.de/de/news/3121/15/Mehrheit-der-Aktiven-will-spielen.html

(AFVD) Der größte Landesverband des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) in Nordrhein-Westfalen hat die Ergebnisse einer Umfrage unter Aktiven sowie Vereinsvorständen veröffentlicht.


Danach gaben von über 2.300 Aktiven über 80 Prozent an, in diesem Jahr noch aktiv Football spielen zu wollen, nach Möglichkeit in einem regulären Ligabetrieb, wenn auch verkürzt.

Im Bereich des AFCV Nordrhein-Westfalen ist es sowieso Tradition, dass die Saison in zwei Hälften vor und nach den Sommerferien gespielt wird und so September und Oktober für die meisten Vereine auch in der Vergangenheit stets Monate mit regulärem Spielbetrieb waren. Planspiele, in den Ligen des größten Bundeslandes in diesem Jahr die geplante Rückrunde auszutragen, wenn der Verlauf der Corona-Pandemie dies ermöglicht, liegen also nahe.

74 Prozent der Aktiven gaben bei der Umfrage an, „auf jeden Fall“ am Spielbetrieb teilnehmen zu wollen, dazu kommen weitere acht Prozent, die lediglich die Reisebeschränkungen als Hindernis sehen und ohne diese dabei wären. Hier dürfte es sich vor allem um die Spieler handeln, die aus den USA oder aus europäischen Ländern anreisen, um in Nordrhein-Westfalen Football zu spielen. Insgesamt deckt sich dieses Ergebnis mit der Einschätzung von 71 Prozent der Spieler und Coaches, persönlich für sich keine oder nur eine geringe Gefahr zu sehen, sich während des Sportbetriebs mit Corona zu infizieren.

Es spricht für die Vereinsvorstände (rund drei Viertel der Vereine nahmen an der Umfrage teil), dass sie die Risiken etwas differenzierter sehen.

Spiele organisieren will allerdings auch hier nach Möglichkeit eine satte Dreiviertel-Mehrheit: 73 Prozent wollen nämlich mindestens Freundschaftsspiele ihrer Mannschaften ansetzen, wenn dies erlaubt wird, 20 Prozent wissen noch nicht, ob sie dies tun werden, nur 7 Prozent wollen in keinem Fall spielen. Bei der Frage nach einem (Liga-)Spielbetrieb sind es 47 Prozent, die ihn befürworten, 43 Prozent, die ihn ablehnen (zehn Prozent wollten sich noch nicht festlegen).

Die Differenz erklärt sich sicherlich aus den Antworten auf die Frage, wie schnell die Vereine Sportplätze reservieren könnten. 29 Prozent beklagen, dass dies „unmöglich vorherzusehen“ ist, weitere 28 Prozent wissen es nicht. Immerhin 31 Prozent allerdings sind zuversichtlich, maximal zwei Wochen Vorlauf zu benötigen. Die Mehrheit der Vereine (54 Prozent) geht aber ohnehin davon aus, dass vier bis sechs Wochen Kontakttraining für eine Mannschaft nötig sind, ehe gespielt werden kann. Dies deckt sich mit den Vorgaben, die auch der Bundesverband für seine Lizenzligen erarbeitet hat. Die Spieler und Coaches sind übrigens auch hier deutlich optimistischer: 51 Prozent würden sich mit bis zu vier Wochen vollem Training vor dem ersten Spiel begnügen, weitere 28 Prozent mit bis zu sechs Wochen.

Optimismus herrscht auch unter den Jugendspielern, für die der AFCV NRW in diesem Jahr ursprünglich ein Vorbereitungs-Camp für die Jugendauswahlmannschaften der „GreenMachine“ in Kroatien projektiert hatte. 61 Prozent der Aktiven halten es für sinnvoll, diese Maßnahme in jedem Fall durchzuführen, und hätten Interesse mitzureisen.

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Sat, 20 Jun 2020 21:03:03 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3121/15/Mehrheit-der-Aktiven-will-spielen.html
Ein College Receiver für die Mercenaries https://www.mercenaries.de/de/news/3120/15/Ein-College-Receiver-fuer-die-Mercenaries.html

Aaron Seward von der Carson-Newman University verstärkt das Widereceiver Corps der Marburg Mercenaries.


Seward spielte 3 Jahre als Starter für Carson-Newman und ist dort in der Top Ten aller Widereceiver gelistet. In seiner letzten Saison 2016 erzielte er 464 Yards und 3 Touchdowns. Seine Highschool Zeit verbrachte er auf der Davidson Day School mit einer Gesamtbilanz von 22 Siegen, 3 Niederlagen und 2 State Championships. Seine Statistiken aus dieser Zeit lesen sich sehr beeindruckend: In 2010 waren es 843 Receiving Yards, 2011 kam er auf 1.075 Yards und 202 auf 1.844 Yards. Insgesamt erzielte er in dieser Zeit 40 Touchdowns.

Mit dem American Football in Deutschland hat Seward ebenfalls bereits Erfahrungen sammeln können. 2017 erzielte er für die Frankfurt Pirates in deren letzten 5 Saisonspielen durch Läufe und Pässe 882 Yards,13 Touchdowns und 3 TPCs.

In 2018 knüpfte er an diese Erfolge an und erzielte in vier Spielen 429 Yards, 5 Touchdowns und 4 TPCs. Danach stoppte ihn eine Verletzung und er kam erst 2019 in 3 Spielen für die Darmstadt Diamonds auf das Feld zurück. Dort wurde der vielseitige Seward hauptsächlich als Safety und Returner eingesetzt. Dabei gelang ihm ein Return Touchdown. 

Die Saison 2020 möchte Seward nun nutzen, um sich auf höchstem Level in der GFL zu empfehlen. Seward kommt aus Frankfurt und wird in der Marburger Offense einen der beiden Plätze für die amerikanischen Spieler besetzen. Solch ein hochwertiger US – Spieler ohne Importkosten ist für die Marburger ein echter Glücksgriff.

Aufgrund des deutschen Quarterbacks Sonny Weishaupt können die Marburger variantenreich mit Seward und einem amerikanischen Runningback oder einem weiteren amerikanischen Receiver spielen.

Weishaupt zeigt sich sichtlich beeindruckt von den ersten Trainingseindrücken: „Aaron hat sehr gute, sichere Hände und einen krassen Speed, er ist ein echtes deep threat target.“ Also ein Spieler für die langen, gefährlichen Pässe. Dies bestätigt auch Marburgs Sportdirektor Michael Dalkowski:“ Es ist eine Freude, Aaron im Training zuzuschauen. Selbst mit langen 60 Yards Bomben kann man ihn nicht überwerfen, der holt sich einfach alle Bälle. An ihm werden die Fans sicher noch viel Spaß haben“.

Dabei steht bislang noch gar nicht fest, ob die verkürzte Saison ab September 2020 überhaupt stattfinden kann? Doch auch in dieser momentan noch ungewissen Situation hat Seward bereits eine gute Nachricht: „Ich fühle mich jetzt schon sehr wohl in Marburg, das Team, die Trainer und die Verantwortlichen haben mich alle sehr gut aufgenommen. Es wäre sehr schön, wenn ich schon in diesem Jahr für die Mercenaries auf Punktejagd gehen kann. Falls es dieses Jahr noch nicht klappen sollte, dann auf jeden Fall 2021 – ich bleibe gerne länger hier“.        

 College Video: https://www.youtube.com/watch?v=19kjG6lkN_I

 

 

 

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Wed, 10 Jun 2020 09:45:02 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3120/15/Ein-College-Receiver-fuer-die-Mercenaries.html
GFL plant "point of no return" für die Saison 2020 https://www.mercenaries.de/de/news/3119/15/GFL-plant-point-of-no-return-fuer-die-Saison-2020.html

Nach dem klaren einstimmigen Votum aller 16 GFL Vereine für eine weitere Saisonplanung 2020 wird dieses Thema bei den Vereinen, den Fans und in den Foren heftig diskutiert. GFL Ligasprecher Carsten Dalkowski stellt sich den Fragen, die Holger Weishaupt von
american-football.com dazu aus der Footballszene zusammengefasst hat.


Einstimmig haben die Vereine die Ligaleitung in einer Videokonferenz aufgefordert, eine Saison 2020 zu planen. Vorher war von 10 von 16 GFL Teams zu lesen, welche gegen eine Saison 2020 wären. Woher kommt dieser Umschwung?

Zunächst hat es mich nach den letzten Wochen harter Arbeit sehr gefreut, dass alle 32 Bundesligavereine den Antrag an das AFVD-Präsidium auf die „Rahmenbedingungen Spielbetrieb GFL Herbst 2020“ einstimmig angenommen haben. Wir sind uns alle bewusst, dass wir in einem Boot sitzen. Es mussten also Bedingungen geschaffen, gefunden und formuliert werden, die von allen Vereinen akzeptiert werden konnten. Ich glaube, dies ist uns mit diesem Papier geglückt. Damit haben wir alle möglichen Herausforderungen bei den Vereinen und Betriebsgesellschaften vor Ort berücksichtigt und doch die Geschlossenheit der Liga an sich gewahrt – auch wenn es Vereine geben sollte, die im Herbst nicht an einem geregelten Spielbetrieb teilnehmen können.

Die Vereine müssen sich bis zum 15. Juni entscheiden, ob sie spielen wollen oder nicht. Sanktionen soll es bei Nichtantritt keine geben, was passiert in diesem Fall mit der Lizenzgebühr?

Das Lizenzstatut bleibt in diesem Punkt unangetastet und soll nicht geändert werden. Die GFL-Lizenz wird auch von keinem Verein zurückgegeben. Allein der Verzicht zur Teilnahme am Pflichtspielbetrieb soll bis zum 15.06. erklärt werden. Insofern bleibt die Lizenzgebühr in vollem Umfang bestehen. Dies war auch Teil des einstimmigen Beschlusses. Die GFL-Vereine sind sich auch in der Krise ihrer Verantwortung für die gemeinsame Liga und den Verband bewusst.

Gibt es eine Mindestteilnehmerzahl für die GFL und GFL 2?

Darüber sollen dann die Vereine abstimmen, die sich für die Teilnahme an einem möglichen Spielbetrieb im Herbst entschieden haben. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass alles ab 4 Mannschaften gespielt werden kann.

Als Stichtag und „point of no return“ für eine endgültige Entscheidung gilt der 26. Juli 2020. Was passiert, wenn Teams spielen möchten, dass Kollision - oder Kontakttraining in deren Bundesländern dann aber noch nicht erlaubt sein sollte?

In dem Antrag zu den neuen Rahmenbedingungen ist dieser Fall angesprochen. Die Entscheidung für einen möglichen Spielbetrieb im Herbst soll dann unter den Beteiligten einstimmig erfolgen.

Gibt es Testkonzepte für die Spieler, Trainer und Verantwortlichen? Was passiert, wenn es während der Saison zu infizierten Beteiligten kommen sollte? Und was passiert, wenn dies vielleicht sogar erst nach absolvierten Spielen erkannt werden würden?

Wenn wir eins in dieser Krise gelernt haben, dann das wir keine Vorab-Entscheidungen über die Entwicklungen in der Zukunft treffen können. Die Vorgaben werden allein von der Entwicklung der Pandemie und der Reaktionen der Regierungen und Behörden gesteuert. Wir können (leider) immer nur darauf reagieren.

Wird SPORT1 Spiele der sechswöchigen Saison plus Playoffs übertragen?

Sobald die Teilnehmer der Herbstliga feststehen, werden wir sicherlich auch mit unserem Partner SPORT1 über mögliche Übertragungen sprechen.

Ist der German Bowl auch weiterhin in der Commerzbank-Arena geplant?

Es wäre für unseren Sport sehr wünschenswert, wenn die Entwicklung der Pandemie es zulassen würde, den German Bowl in Frankfurt in der Commerzbank-Arena zu spielen. Dies ist sicherlich immer noch der Plan. Wäre das nicht ein toller Abschluss für ein so schwieriges Jahr? Ich denke schon.

In Weißrussland wurde trotz Corona-Krise die Fußballsaison fortgesetzt, in Polen und Ungarn sind Spiele mit Zuschauern unter Einhaltung von Abstandsregeln ab sofort erlaubt und auch die Fußball-Bundesliga plant aktuell für den Saisonstart 2020/2021 mit eingeschränkten Zuschauerzahlen. Wie sind hier die Überlegungen der GFL?

Die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen sehen vor, dass neben den sportlichen und medizinischen Aspekten auch die Wirtschaftlichkeit eines Spielbetriebs vor dem Ligastart im Herbst sehr genau geprüft wird. Geisterspiele sind in der GFL nicht denkbar. Sicherlich sind aber in den meisten Bundesliga-Stadien gewisse Hygiene-Konzepte umsetzbar. Sobald aber die Kosten/Nutzen-Relation zu stark beeinträchtigt wird, muss man vielleicht auch hier irgendwann sagen: dann geht es halt nicht. Aber auch hier: Die Teams, die optimistisch an diese Sache herangehen (können), wollen sich die Chance auf einen Spielbetrieb – auch unter ev. anderen Bedingungen – noch nicht nehmen lassen.

Bezüglich der Diskussion um einen Saisonstart gab es auch Einwände, es würden eventuell nicht genügend Schiedsrichter zur Verfügung stehen, wie ist hier der aktuelle Stand?  

Es gab zu keiner Zeit einen solchen Einwand von der Schiedsrichtervereinigung in Richtung GFL. Sollte ein Spielbetrieb im Herbst unter sportlichen und medizinischen Gesichtspunkten möglich sein, werden sicherlich auch die GFL-Schiedsrichter ihren Teil zum Gelingen beitragen.

Sie haben ja engen Kontakt zur CFL, wie ist in Kanada der aktuelle Stand der Planung?

Auch in Kanada rauchen die Köpfe. Neben einem verkürzten Spielplan ist dort aber auch eine vollständige Absage der Saison immer noch denkbar. Ähnlich wie bei uns, irgendwann kann man halt nicht mehr spielen. Sicherlich haben die kanadischen Profi-Teams aber noch ein paar mehr Möglichkeiten, insbesondere bei den Hygiene-Konzepten. Es wird auch über einen Turniermodus in ein oder zwei Städten nachgedacht.

Von der NFL gibt es Informationen, dass diese zusammen mit dem Ausrüster Oakley Gesichtsschutzmasken testen, die komplett hinter dem Facemask getragen werden können und für den Einsatz im Sport geeignet sein sollen. Als der AFVD in seinem Strategiepapier über solch eine Lösung nachdachte, wurde er noch belächelt, so etwas wäre im American Football undenkbar, jetzt arbeitet die NFL genau an solch einer Lösung. Was halten Sie davon und wäre auch eine Nutzung in Deutschland denkbar?     

Es sollte in einer solchen Situation keine Denkverbote geben, um den Sport am Leben zu erhalten. Ich halte die Diskussion auch für unbedingt notwendig. Alle, die sich über diese Diskussion „lustig“ gemacht haben, unterschätzen offensichtlich, dass die Alternative „kein Football“ heißen könnte. Und zwar nicht nur für dieses Jahr, sondern eventuell auch für die nächsten Jahre. Ich denke, da darf man auch gerne mal „out of the box“ denken, um unseren Sport zu retten. Unabhängig davon ob man ihn als Kollisions- oder Kontaktsport definiert. Vermutlich ist er ja beides.

Und falls die Helmevolution in Zukunft ein Vollvisier benötigt, dann ist dem halt so. Gerade die Ausrüstungen unterliegen doch sowieso einer ständigen und erheblichen Entwicklung. Nun kommt vermutlich noch ein Hygiene-Faktor hinzu. Ich bin da sehr auf die Entwicklung gespannt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der German Football an solchen möglichen Änderungen scheitern könnte.

Wenn gespielt wird, wird auf jeden Fall mit reduzierten Zuschauerzahlen zu rechnen sein. Könnte da ein kostenpflichtiger Livestream eine mögliche Kompensation sein?  

Das wäre sicherlich dann ebenfalls eine Diskussion für die Zukunft, unter den aktuellen Bedingungen in der GFL kann ich mir das aber noch nicht vorstellen.

Und zum Abschluss die Frage an den Präsidenten der Marburg Mercenaries: Wie sieht dort die Planung aus, wird es Spiele mit Zuschauern im Georg – Gassmann- Stadion geben?    

Wir werden alles daransetzen, in diesem Jahr unseren Mitgliedern, den Partnern und Sponsoren, den Spielern und schließlich auch den Fans GFL-Football im Georg-Gaßmann-Stadion ermöglichen zu können. Das sehen wir auch als grundsätzlichen Auftrag durch unsere Vereinssatzung. Und sobald wir die sportlichen und medizinischen Hürden meistern können, werden wir auch eine Lösung für die wirtschaftlichen Herausforderungen finden.

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Sat, 06 Jun 2020 15:24:34 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3119/15/GFL-plant-point-of-no-return-fuer-die-Saison-2020.html
Football-Deutschland soll ab September spielen https://www.mercenaries.de/de/news/3118/15/Football-Deutschland-soll-ab-September-spielen.html

In Football-Deutschland soll auch dieses Jahr gespielt werden: Die Saison 2020 der GFL und der anderen AFVD-Lizenzligen soll im September starten. Auf dieses Ergebnis verständigten sich AFVD-Präsidium, das Ligadirektorium als die Vertretung der GFL- und GFL 2-Vereine, sowie die Verteter der Landesverbände, der Football-Jugend, des Bundesschiedsricherausschusses und der übrigen AFVD-Lizenzligen. Für die GFL und auch die anderen AFVD-Lizenzligen sollen neue Spielpläne mit angepassten Gruppeneinteilungen erstellt werden. Die Vertreter von GFL, GFL 2, Damen-Bundesliga, Damen-Bundesliga 2, Jugendbundesliga und der Deutschen Flag Football Liga haben gemeinsame Eckpunkte vorgeschlagen.


Der Vorschlag sieht vor, eine Saison bis November zu planen. Absteiger wird es keine geben. 2021 werden alle Vereine in den Ligen spielen, für die sie 2020 spielberechtigt waren. Ausnahme: Die Meister der zweiten Ligen können für 2021 wählen, ob sie einen Aufstieg wahrnehmen wollen. Carsten Dalkowski, Sprecher der GFL und Mitglied im AFVD Gesamtvorstand, legt sich fest: „Vereine und Ligen, insbesondere die GFL, werden alles daran setzen, dass die Spielerinnen und Spieler, die spielen wollen, dies dieses Jahr auch können." Vereine und Liga verfolgen das Ziel, den Aktiven die Perspektive zu eröffnen, in diesem Jahr in Deutschland auf dem höchstmöglichen Niveau Football für ihre Fans spielen zu können. Verband, Liga und die Vereine arbeiten nun an der Umsetzung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Medizinische Kommission des AFVD, der Infektionsschutz aller Beteiligten hat in jedem Fall Vorrang. Nicht nur für die Aktiven ist es wichtig, dass American Football in Deutschland auch 2020 im Blickpunkt bleibt, meint Dalkowski vor allem mit Blick auf die GFL: „Der German Bowl im Oktober war ein Meilenstein für unseren Sport. Unsere Partnerschaften mit SPORT1 und der CFL wurden ausgebaut. Natürlich werden wir 2020 nur in Teilen fortsetzen können, woran wir seit Jahren arbeiten. Aber wir sind inzwischen eben auch so weit, dass wir an Bundesligen wie der im Handball, Volleyball oder Basketball gemessen werden. Und wenn dort im Herbst trainiert und gespielt werden kann, werden auch wir dies mit einem professionellen Hygienekonzept hinbekommen." Die Politik hat zuletzt für den Sport zwei wichtige Eckpunkte festgelegt: Zum einen dürfen Sportarten, für die Hygiene- und Schutzkonzepte entsprechend der DOSB-Standards vorgelegt wurden, wieder trainiert werden. Der AFVD hat solche Konzepte für American Football und

Der Vorschlag sieht vor, eine Saison bis November zu planen. Absteiger wird es keine geben.2021 werden alle Vereine in den Ligen spielen, für die sie 2020 spielberechtigt waren. Ausnahme: Die Meister der zweiten Ligen können für 2021 wählen, ob sie einen Aufstieg wahrnehmen wollen. Carsten Dalkowski, Sprecher der GFL und Mitglied im AFVD Gesamtvorstand, legt sich fest: „Vereine und Ligen, insbesondere die GFL, werden alles daransetzen, dass die Spielerinnen und Spieler, die spielen wollen, dies dieses Jahr auch können. “Vereine und Liga verfolgen das Ziel, den Aktiven die Perspektive zu eröffnen, in diesem Jahr in Deutschland auf dem höchstmöglichen Niveau Football für ihre Fans spielen zu können. Verband, Liga und die Vereine arbeiten nun an der Umsetzung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Medizinische Kommission des AFVD, der Infektionsschutz aller Beteiligten hat in jedem Fall Vorrang. Nicht nur für die Aktiven ist es wichtig, dass American Football in Deutschland auch 2020 im Blickpunkt bleibt, meint Dalkowski vor allem mit Blick auf die GFL: „Der German Bowl im Oktober war ein Meilenstein für unseren Sport. Unsere Partnerschaften mit SPORT1 und der CFL wurden ausgebaut. Natürlich werden wir 2020 nur in Teilen fortsetzen können, woran wir seit Jahren arbeiten. Aber wir sind inzwischen eben auch so weit, dass wir an Bundesligen wieder im Handball, Volleyball oder Basketball gemessen werden. Und wenn dort im Herbst trainiert und gespielt werden kann, werden auch wir dies mit einem professionellen Hygienekonzept hinbekommen. “Die Politik hat zuletzt für den Sport zwei wichtige Eckpunkte festgelegt: Zum einen dürfen Sportarten, für die Hygiene- und Schutzkonzepte entsprechend der DOSB-Standards vorgelegt wurden, wieder trainiert werden. Der AFVD hat solche Konzepte für American Football und Cheerleading vorgelegt, eingeschränktes Training von Football-Mannschaften wird dadurch wieder ermöglicht. Zum anderen könnten Großveranstaltungen ab September wieder möglich sein.

Um den Vereinen der Lizenzligen Planungssicherheit geben zu können, ist vor diesem Hintergrund Einigung darüber hergestellt worden, dass der Start einer Saison 2020 erst im September erfolgen sollte. Um diesen Termin realisieren zu können, werden im Interesse der fast 70.000 Vereinsmitglieder in Football Deutschland - und mit der nötigen Prise Optimismus bezüglich der weiteren Entwicklung - nun die Ärmel hochgekrempelt, um diese einzigartige Herausforderung gemeinsam zu meistern.

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Sat, 09 May 2020 18:54:47 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3118/15/Football-Deutschland-soll-ab-September-spielen.html
Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt https://www.mercenaries.de/de/news/3117/15/Jede-Reise-beginnt-mit-einem-ersten-Schritt.html

Heute, am Sonntag den 03.05.2020 hätte für die Marburg Mercenares die GFL Saison 2020 im Georg-Gaßmann-Stadion begonnen. Die letztjährigen Playoff Teilnehmer hätten das Traditionsteam aus München, die Munich Cowboys empfangen. Dieses „Grand Old Team of the South" gehörte bereits 1979 zu den Gründungsmitgliedern der Football – Bundesliga und hat in dieser Zeit viele Höhen und manche Tiefen erlebt. Aber so viele Fragezeichen, ob denn überhaupt eine Saison gespielt werden kann, gab es in all diesen vielen Jahren noch nie.


Die Mercenaries und die Cowboys hätten also heute in Marburg bei bestem Football- Wetter gespielt, für beide Teams wäre es das erste Saisonspiel gewesen. Aus den Lautsprechern wäre „Start me up“ von den Rolling Stones gedröhnt, die Zuschauer hätten sich von ihren Plätzen erhoben, um ihr Team begeistert zu empfangen. Und auch die mitgereisten Fans der Cowboys und die Wild Bells hätten mit ihren Kuhglocken für ordentlich Lärm und Stimmung gesorgt.

Aber heute herrscht absolute Ruhe im Marburger Stadion, genau wie in allen anderen Stadion auch. Umso erfreulicher ist da die Nachricht, dass die Mercenaries ab dem 12.05.2020 zumindest in Kleingruppen wieder mit dem Training beginnen werden.

Aufgrund des bekannten Beschlusses der hessischen Landesregierung wäre es den Marburgern grundsätzlich bereits erlaubt gewesen zu trainieren. So wie zum Beispiel auch den Schwäbisch Hall Unicorns, welche bereits seit zwei Wochen wieder im Training sind. Doch dies war den Mercenaries bislang nicht möglich, da die Stadt Marburg das Stadion und die Plätze bis zum 03.05.2020 gesperrt hatte.

Die Verantwortlichen der Mercenaries konnten nun zusammen mit Sportamt und dem Gesundheitsamt der Universitätsstadt Marburg die Rahmenbedingungen für den Start eines Trainings festlegen, um zumindest Teilen des Bundesligakaders das Trainieren wieder zu ermöglichen.

Am 12.05.2020 geht es also endlich zumindest für eine Teil des Kaders wieder los. Vermutlich werden die Receiver, Runningbacks und Quarterbacks mit dem Training starten, da bei diesen Positionen sich die Kontaktbeschränkungen noch am leichtesten realisieren lassen.  

Das Training wird unter Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln und nur in Kleingruppen stattfinden. Alle Trainingsgeräte werden vor und nach dem Training desinfiziert. Die Trainer haben Abstand zu halten und Gesichtsschutz zu tragen.

Für die Spieler geht es vom Auto direkt auf den Platz und auch gleich danach wieder zurück. Umkleiden und Duschen ist nicht möglich.    

Marburgs Headcoach Joseph A. Tricario kann den Start kaum erwarten: „Wir freuen uns, zumindest einem Teil des Bundesligakaders das Training wieder zu ermöglichen. Selbstverständlich unter Einhaltung aller Abstand- und Hygieneregeln. Das versteht sich aktuell von selbst. Wir wollen mit dem Trainingsstart aber auch unseren Beitrag zur „Normalisierung“ dieser für alle schwierigen Situation leisten.“

Marburgs Präsident Carsten Dalkowski ist der Stadt Marburg sehr dankbar:

Die Gespräche mit dem Sportamt Marburg waren von außerordentlichem Respekt vor der aktuellen Situation geprägt. Ich denke wir haben hier einen machbaren Kompromiss gefunden, der auf der einen Seite die Anforderungen der Zeit in den Mittelpunkt stellt, aber auf der anderen Seite auch den Start des Trainingsbetriebes ermöglicht. Wir sind zwar noch weit weg von einem normalen Training, aber jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.“

Dazu passt der weise Satz von dem chinesischen Philosophen Konfuzius“ Der Weg ist das Ziel“. Dieser hat bis heute nichts von seiner Wirkung verloren, und gerade in diesen Zeiten, welche von der Corona Krise und den Diskussionen um Lockdowns und Öffnungsstrategien geprägt sind, gilt er ganz besonders – auch im American – Football. Zu seiner Lebenszeit (551 v. Chr. bis 479 v. Chr.) hatte er dabei zwar noch nicht an American Football gedacht, aber dieser Kontaktsport wird bestimmt mit zu den letzten Sportarten gehören, welche wieder mit einen regulären Spielbetrieb beginnen können. Daher benötigen wir alle jetzt Geduld, Gelassenheit und müssen mit kleinen Schritten wieder etwas Kontinuität erreichen und dabei das Beste aus den Möglichkeiten machen.

Dalkowski ergänzt: „Wir hoffen durch die politischen Entscheidungen im Laufe dieser Woche noch mehr Klarheit - auch für unseren Sport - zu bekommen. Sicherlich wird es zunächst nur Lockerungen im kontaktlosen Sport geben, von einem möglichen normalen Trainingsbetrieb oder sogar Wettbewerb sind wir beim Football vermutlich wohl eher Monate als Wochen entfernt.“

Natürlich kann ein kontaktloses Training in Kleingruppen kein echtes Kontakttraining aller Units ersetzen, um sich auf einen Saisonstart vorzubereiten. Aber die Spieler und Trainer freuen sich, dass es überhaupt mal wieder auf den Platz geht und zumindest etwas Football trainiert werden kann. Das ist der erste kleine Schritt. Und selbst, wenn die Saison in welcher Form auch immer, dann doch nicht gespielt werden sollte, ist jede Form von Training immer besser, als gar nichts zu tun.    

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Sun, 03 May 2020 18:39:45 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3117/15/Jede-Reise-beginnt-mit-einem-ersten-Schritt.html
Schützt euch und unterstützt die Mercenaries https://www.mercenaries.de/de/news/3116/15/Schuetzt-euch-und-unterstuetzt-die-Mercenaries.html

Mit dem Kauf der Mund-Nasen-Schutz Maske, dem Multischutz oder anderen Mercenaries Fanartikeln haben die Fans gleich drei Möglichkeiten Gutes tun.


Für sich selbst, indem sie sich schützen und die aktuelle Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen erfüllen. Und für die Marburg Mercenaries, die wie alle anderen Sportvereine mit der aktuellen Corona Situation zu kämpfen haben.

Sehr kreativ war dabei der Jerseyhersteller DB-13, welcher mittlerweile 114 Teams ausstattet, darunter auch die Marburg Mercenaries. Sie haben ihre Produktion auf hochwertige und zertifizierte Mund-Nasen-Masken umgestellt. Davon profitieren jetzt auch die Mercenaries und viele andere Vereine, denn über DB -13 können die Vereine Masken in ihrem Design verkaufen. Von jeder Bestellung geht ein Teil direkt als Provision an den Verein. Der Verein hat mit Design, Produktion und Verkauf keinen Aufwand, das übernimmt alles DB-13. Der Verein muss nur die Logorechte für diese Masken übertragen und verdient dann an jedem Verkauf mit. Für die Spieler, Trainer, Fans und sonstige Vereinsmitglieder ist es sicher schöner, eine Maske im Vereinsdesign zu tragen, wenn schon eine Maske getragen werden muss. Und aufgrund der bundesweiten Maskenpflicht sollte genügend Nachfrage vorhanden sein. Für nur 10,- Euro ist die Mercenaries Maske hier erhältlich.

Im Fanshop der Mercenaries gibt es noch viele weitere Bekleidungs – und Merchandising Artikel im Look der Söldner. Wenn schon keine Footballspiele besucht werden können, haben hier die Fans die Gelegenheit, in Ruhe zu Hause im reichhaltigen Sortiment zu stöbern und einzukaufen: https://www.marburg-mercenaries.2k5.shop/

Das möchte auch Marburgs Präsident Carsten Dalkowski allen Fans besonders ans Herz legen: „Wir freuen uns mit unseren Partnern db-13 und 2k5-athletics nun auch Alltags-Schutz in unseren Vereinsfarben anbieten zu können. Beide Aktionen kommen direkt dem Verein zugute. Auch ist natürlich unser Fanshop online immer zu erreichen, auch dort freuen wir uns über Bestellungen, selbst wenn ein Start der Saison noch nicht absehbar ist.“

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Thu, 30 Apr 2020 07:23:35 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3116/15/Schuetzt-euch-und-unterstuetzt-die-Mercenaries.html
Sind Footballspiele „Großveranstaltungen“? https://www.mercenaries.de/de/news/3115/15/Sind-Footballspiele-Grossveranstaltungen.html

Dies kristallisiert sicher immer mehr als die entscheidende Frage für die Entscheidung heraus, wann und ob überhaupt in dieser Saison American Footballspiele in der German Football League gespielt werden können.

Großveranstaltungen sind bis zum 31.08.2020 verboten, das AFVD Präsidium hat aktuell mit einer Allgemeinverfügung beschlossen, den gesamten Spielbetrieb in Deutschland in jeglicher Form inklusive Scrimmages bis zum 03.05.2020 auszusetzen. Einige Länder haben ihren Spielbetrieb bereits komplett abgesagt, auch die NFL erwägt Spiele ohne Zuschauer.

GFL Sprecher und Vizepräsident des American Football Verbandes Hessen (AFVH), Carsten Dalkowski äußert sich im Gespräch mit Holger Weishaupt (american-football.com ) zu diesen aktuellen Entscheidungen.


Gibt es konkrete Informationen, ab wann eine Veranstaltung als Großveranstaltung zählt? Momentan kursieren dazu alle möglichen Zahlen.  

Es gibt keine flächendeckend verlässlichen oder belastbaren Daten. Zunächst auch weil diese Definition Ländersache ist. Einige Länder definieren dies bereits ab 1.000 Zuschauern, andere ab 5.000 Zuschauer.

Neulich bestand noch die kleine Hoffnung, mit der GFL an Pfingsten starten zu können, dies scheint nun nicht mehr realisierbar?

Das ist vermutlich die Realität. Offiziell kann es aufgrund der Erlasslage noch keine offizielle Absage der geplanten GFL Saison (mit 14 Spieltagen plus Playoffs und German Bowl) durch den Ligaträger geben. Aber die meisten Beteiligten halten nun einen Ligastart vor Mitte Juli aus gesundheitlichen, sportlichen aber auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten für nicht mehr vertretbar oder durchführbar. Das Präsidium, das GFL Ligadirektorium und auch der Krisenstab des AFVD stecken aktuell täglich die Köpfe zusammen, um eine balancierte Entscheidung treffen zu können, die alle rechtlichen, sportfachlichen und gesundheitlichen Aspekte der Sportler, Vereine und des Ligaträgers ausreichend berücksichtigt.

Der Verband ist im engen Kontakt mit der Sportabteilung des Hessischen Ministeriums für Inneres und Sport sowie dem Sportdezernat der Stadt Frankfurt, bis wann können wir mit weiteren Informationen rechnen? 

Der organisierte Sport im Allgemeinem wurde bei der Konferenz der Regierungen am letzten Mittwoch mit keinem Wort erwähnt. Wir erwarten eigentlich in den kommenden zwei Wochen auch dort einen Dialog mit den Spitzenorganisationen wie DOSB, LSB und den Fachverbänden, damit es zum nächsten Termin am 30.04. auch im sportlichen Bereich Lockerungen geben kann. Ob es für Football schon Lockerungen geben wird, steht aber komplett in den Sternen und darf Stand heute zumindest angezweifelt werden.

Der bayrische Landesverband hatte bereits am 3. April angekündigt, dass der gesamte Ligabetrieb für 2020 ausgesetzt wird, falls die Ausgangsbeschränkungen in Bayern über den 19.04.2020 hinaus bestehen. Ist hier eine endgültige Entscheidung gefallen und was bedeutet das für die GFL?

Nach meinem Kenntnisstand berät der AFVBy gerade über konkrete Maßnahmen, die GFL ist von dieser Entscheidung als Lizenzliga des AFVD aber nicht betroffen. Sicherlich müssen aber auch hier die anderen südlichen Landesverbände mit ins Boot geholt werden, besonders aufgrund der gemeinsamen Regionalligen und den Aufstiegsmöglichkeiten in die GFL.

Thema GFL, wieviel Vorlauf wäre für die Teams notwendig, um bei einer positiven Entscheidung wieder das Training aufnehmen zu können und dann die Saison zu starten? 

Nach Rücksprache mit den Teams der GFL ist hier einhelliger Konsens das mindestens 6 Wochen Vorlaufzeit benötigt werden, um nicht nur den sportlichen, sondern auch den organisatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Aus dieser Überlegung wurde ja auch der Termin an Pfingsten gewählt. Dieser Logik folgend wären wir – wenn wir denn keine Großveranstaltung im Sinne der Verordnung der Bundesregierung sind und ein positives Signal im Mai kommen würde – nun bei einem möglichen Ligastart im Juli.

Was wäre der spätestmögliche Zeitpunkt für solch einen Saisonstart, um zumindest eine verkürzte Saison zu spielen?

Mit dem German Bowl in der Frankfurter Commerzbank Arena Anfang Oktober wäre eine verkürzte Saison ab Mitte Juli oder auch August denkbar. Dies wird auch von den Teams der GFL und der GFL 2 mitgetragen. Hier ist das klare Signal der GFL Vereine an alle Partner, Fans und Sportler: ein Ausfall der Saison möchte grundsätzlich niemand erleben. Vorher gilt es alle anderen Möglichkeiten auszuloten. Hier werden intern natürlich diverse Modelle diskutiert, die sich an den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort orientieren. Hier wird die Zeit zeigen, welche Modelle realistisch sind. Unser Wunsch ist es, so viele Spiele wie möglich zu spielen und in einem fairen Spielplan unterzubringen.

Ist der geplante German Bowl Termin am 10. Oktober in Frankfurt die endgültige Deadline oder wäre auch eine Wintersaison mit späterem Endspiel denkbar?

Denkbar ist in der aktuellen Lage alles. Denkverbote gibt es nicht und Kreativität ist in allen Bereichen gefragt. Auch eine mögliche Verschiebung des German Bowl zur Absicherung einer sinnvollen GFL Saison ist bereits in den Gremien platziert worden. Die Signale aus dem Präsidium des AFVD waren da sehr ermutigend. Überhaupt muss ich sagen, dass der Umgang des AFVD Präsidiums und des Krisenstabs mit der GFL und der GFL 2 von erheblicher Hilfsbereitschaft und einem zielführenden, maßvollen und ruhigen Krisenmanagement geprägt ist.

Die sogenannten Geisterspiele wurden bereits als Option für die GFL abgelehnt, jetzt plant z. Bsp. die italienische Fussball Liga, alle Mannschaften zentral in Rom zusammenzuziehen und dann kompakt die Saison zu Ende zu spielen. Im Basketball und Handball gibt es ähnliche Überlegungen, wäre das auch für die Footballer eine Option?

Aufgrund der Teamgrößen im Football bringen uns solche Gedankenspiele nicht weiter. Ich glaube auch nicht, dass sich diese Forderungen in anderen Sportarten am Ende durchsetzen.

Als Präsident der Marburg Mercenaries sind Sie auch als Verein direkt betroffen, wie ist da aktuell die Stimmung im Verein und bei den Sponsoren?

Das ist noch nicht abschließend zu beurteilen. Es gab schon sehr schöne und auch werthaltige Zusagen von einigen Partnern, über die wir uns natürlich besonders freuen. Allerdings muss man auch realisieren, dass es einigen Partner finanziell nicht gut geht und sie deswegen sicherlich auf ein weiteres Engagement verzichten werden. Hier wird es bestimmt noch Wochen dauern, bis sich ein vernünftiges Bild ergibt.

Die Stimmung im Verein ist mit „ruhig, aber angespannt“ zu beschreiben, denke ich. Es gibt sehr viele Fragezeichen für die Zukunft und niemand kann echte Antworten geben. Es heißt auch hier: Geduld bewahren, zusammenstehen, gemeinsam und solidarisch durch diese Krise.

Die GFL Teams sind inzwischen offiziell vom Land Hessen als „Profisport“ anerkannt worden. Damit dürften sie doch jetzt das Training in Kleingruppen wieder aufnehmen. Gibt es dafür bereits Pläne?

Die Anfrage beim Sportamt der Stadt Marburg ist natürlich gestellt. Sollten wir die notwendigen Hygienevorschriften einhalten können, würde einem – wie auch immer gearteten – Trainingsbetrieb sicher nicht mehr viel im Wege stehen. Allerdings sind die städtischen Anlagen in Hessen noch bis zum 03. Mai gesperrt und da wir keine eigenen Anlagen zum Trainieren haben, ist die Umsetzung am Ende wohl nicht möglich. Und ganz am Ende ist das im aktuellen Gesamtbild auch gut so. Wir fügen uns da den behördlichen Anordnungen. Ich möchte da den AFVD Präsident Robert Huber zitieren: „Football ist zwar unser Leben, es ist aber nicht das Leben.“

Abschließend bleibt die spannende Frage nach Ihrer persönlichen Einschätzung: Werden wir 2020 in irgendeiner Form American Football Spiele in Deutschland live erleben können?     

Auch hier ein Zitat, diesmal von CFL Boss Randy Ambrosie: „Wir sind im Football pragmatische Optimisten“. Wir sind pragmatisch genug, um zu sehen, dass unsere Gemeinschaft noch weitere Opfer und harte Arbeit vor sich hat. Aber auch hoffnungsvoll genug, dass unsere Vereine noch in diesem Jahr den Fans und Partnern eine Liga, einen Spielbetrieb und einen German Bowl präsentieren können.

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Sun, 19 Apr 2020 19:14:46 +0000 https://www.mercenaries.de/de/news/3115/15/Sind-Footballspiele-Grossveranstaltungen.html