Mercenaries Newsfeed http://www.mercenaries.de Mercenaries Newsfeed AFV Marburg Mercenaries e.V. CGFeedMaker 1.0.16 on CMS Made Simple webmaster@mercenaries.de bredendiek@kelz-und-partner.de (Arik Thaye Bredendiek) Marburg schlägt sich tapfer https://www.mercenaries.de/de/news/3013/15/Marburg-schlaegt-sich-tapfer.html

Mercenaries unterliegen beim ungeschlagenen Tabellenführer Schwäbisch Hall Unicorns 19:38

In der letzten Partie vor der Sommerpause, die bis Anfang August dauert, verkauften sich die "Söldner" beim amtierenden Deutschen Meister teuer, verloren letztlich allerdings auch verdient.


Vor der Partie hatte Dale Heffron, Marburgs Head Coach, Folgendes über die Wahrscheinlichkeit eines Sieges beim amtierenden deutschen Meister und Tabellenführer der German Football League (GFL) Gruppe Süd gesagt:"Wir müssen hoffen, dass der Gegner einen rabenschwarzen Tag hat. Gleichzeitig brauchen wir unsere Bestleistung und eine gute Personalsituation."

Letzeres war nicht gegeben. Bereits daran scheiterte der Überraschungssieg. Die Gäste reisten mit einem Rumpfteam nach Schwäbisch Hall. Die Hausherren hatten mehr als ein Drittel mehr Spieler zur Verfügung als die Gäste. Zwar hatten auch sie Engpässe beim Spielermaterial, doch aufgrund ihrer beeindruckenden Breite im Kader, auf fast jeder Position, fiel dies nicht so stark ins Gewicht wie bei den Marburgern.

Dennoch zeigten die „Söldner“ eine ansprechende Leistung und hielten sich fast übers gesamte Spiel hinweg in Schlagdistanz zum möglicherweise besten Team in Deutschland. Das ging im Anfangsviertel mit 7:0 in Front. Dies war gleichzeitig der Spielstand nach den ersten zwölf Minuten. Der Offensivplan der Gäste war es, durch konstantes Laufspiel die Spieluhr zu kontrollieren, also möglichst lange in Ballbesitz zu bleiben, um Hall-Quarterback Marco Ehrenfried so wenige Angriffsrecht wie möglich zu gewähren. Der Plan ging weitgehend auf.

Im zweiten Spielabschnitt verkürzten die Gäste zwischenzeitlich auf 6:14. Phil Lanieri markierte den Touchdown für die "Mercs". Unglücklicherweise für das Team aus Hessen war der US-amerikansische Leistungsträger in Halbzeit zwei wegen einer Fußverletzung nicht mehr einsetzbar. Ein herber Verlust. „Das hat uns natürlich nochmal immens geschwächt. Phil kann den besten Passfänger des Gegners aus dem Spiel nehmen“, erklärte Sam Weiss, Defensive Coordinator der Mercenaries. Mercenaries-Kicker Kristof Szakacs war nicht perfekt an diesem Tag. Zwei seiner Extrapunkt-Versuche scheiterten. Dafür erzielte er ein Field Goal.

Die Marburger krallten sich in der Partie fest. Selbst nachdem der Meister davon zu ziehen drohte und auf 21:6 stellte, kämpften sich die "Söldner" zurück. Kurz vor der Halbzeit fiel das 12:21. Defensive End Fabrice Bromberg brachte Ehrenfried zu Fall, woraufhin sich Defensive Back Markus Krüger den Ball unter der Nagel riss und damit in die Endzone lief. 12:21 war der Pausenstand.

Nachdem die "Einhörner" im dritten Viertel dank eines Field Goals erhöht hatten, kamen die Marburger kurzzeitig bis auf fünf Punkte heran. Ein kurzer Touchdown Pass von Quarterback Silas Nacita auf Hendrik Schwarz bescherte das 19:24. Das war für die "Mercs" aber auch das höchste der Gefühle. Denn von dort bewegte fast nur noch die Haller Offensive den Ball.

Zehn Minuten vor Spielende stellte sie auf 31:19 und besorgte den 38:19-Endstand kurz darauf auf einfache Art und Weise, weil sich Nacita in der eigenen Hälfte eine Interception leistete. Der Rest war für den von Ehrenfried angeführten Angriff nur noch Formsache. "Ich bin trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gut gekämpft. Die Sommerpause werden wir nutzen, um unsere Verletzungen auszukurieren und eine zweiwöchige Football-Pause einzulegen", erklärte Heffron.

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Tue, 03 Jul 2018 08:01:14 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3013/15/Marburg-schlaegt-sich-tapfer.html
Zum Klassenprimus nach Hall https://www.mercenaries.de/de/news/3012/15/Zum-Klassenprimus-nach-Hall.html

Ohne Druck, da ohne übertriebene Erwartungshaltung reisen die Marburg Mercenaries am Wochenende nach Schwäbisch Hall. Beim amtierenden Deutschen Meister geht es darum, das positive Momentum der letzten Wochen mitzunehmen und dem Klassenprimus der GFL- Süd einen großen Kampf zu liefern. "Abgeschenkt wird hier nichts", so Offensive Tackle Kai Stockfisch der sich hinsichtlich der Ausgangslage indes keinen falschen Vorstellungen hingibt. "Hall ist der klare Favorit, aber wir haben im letzten Jahr schon gezeigt, dass wir mithalten können, immmerhin standen wir beim Auswärtsspiel ganz knapp vor einem Sieg."


Die angesprochene 27:35 Niederlage aus dem letzten Jahr, bei der nicht wenige der Überzeugung waren, man hätte diese Partie "eigentlich" gewinnen müssen, ist es dann auch, aus der die heimischen "Söldner" Zuversicht ziehen. Zuversicht, dass man erneut mithalten und den Deutschen Meister eventuell überraschen kann. "Wir werden alles reinhauen, was wir haben und dann wird abgerechnet", bemerkt dazu Head Coach Dale Heffron, der auch die Querelen um den neuen, inzwischen wieder alten, Quarterback Robert Webber nicht als Ausrede geltend lässt.

Webber war, sehr zum Verdruß der Mercenaries Verantwortlichen, nur kurze Zeit nach der Ankuft und einem gelungenen Debut in Stuttgart, mit der Bitte um eine vorzeitige Heimreise vorstellig geworden. Dazu Präsident Carsten Dalkowski: "Natürlich bleibt die wahre Motivlage immer ein stückweit im Dunkeln, Fakt ist jedoch, dass es seitens des Spielers keinerlei Bemühungen gegeben hat, sich zu integrieren, bzw. der Sache eine realistische Chance zu geben. Wir hätten jetzt auch wieder die guten alten persönlichen Gründe herausholen können, die Wahrheit ist aber, dass die übereilte, aus unserer Sicht grundlose Abreise für viel Ärger gesorgt hat."

Aufgrund der nahenden "deadline" für Neuzugänge zum Ende Juni, wurde zuletzt fieberhaft eine Lösung für die Spielmacherposition gesucht und auch gefunden. Zac Cunha kommt von der Minot State University in North Dakota (Div. II) und soll jene Lücke füllen, die zunächst durch die Verletzung von Alex Thury und anschließend des Abgangs von Webber entstanden war. Zwischen 2012 und 2017 erwarf der Mann aus Rocklin, Kalifornien insgesamt 8.222 Yards und 52 Touchdowns. "Wir sind froh und glücklich kurzfristig einen so hochwertigen Ersatz gefunden zu haben, der uns in der Offense wieder mehr Variationsmöglichkeiten einräumt. Schließlich soll Silas nicht Ewigkeiten Quarterback spielen", so Teammanager Michael Dalkowski.

Kick-Off der Partie im Optima Sportpark in Schwäbisch Hall ist am Samstag den 30. Juni 2018 um 17.00 Uhr.

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Wed, 27 Jun 2018 11:15:05 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3012/15/Zum-Klassenprimus-nach-Hall.html
Die Weste bleibt weiß https://www.mercenaries.de/de/news/3011/15/Die-Weste-bleibt-weiss.html

Marburg Mercenaries bleiben dank 30:24 gegen Ingolstadt Dukes zu Hause ungeschlagen

Die „Mercs" fuhren vor 770 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion den vierten Sieg im vierten Heimspiel ein. Ersatz-Quarterback Silas Nacita warf vier Touchdown-Pässe.


„Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Platz drei. Den wollen wir. Ansonsten wird es für uns in den Playoffs schwer", erklärte Dale Heffron, Head Coach der Mercenaries. Sein Team legte los wie die Feuerwehr. Den Kick-Off-Return beförderte Andrecus Lindley bis an die 30-Yards-Linie der Ingolstädter. Silas Nacita, der Quarterback Robert Webber vertrat, holte als Spielmacher das Optimum aus dem ersten Angriffsrecht heraus, als er einen kurzen Touchdown-Pass auf Wide Reciever Marvin Rutsch warf. Der Exrapunkt misslang – 6:0.

Die Dukes verbuchten im ersten Spielabschnitt kaum Raumgewinn. Zu viele Strafen war der Hauptgrund. Indes stellte Kristof Szakacs' Field Goal Mitte des ersten Viertels auf 9:0. Und der darauffolgende Spielabschnitt begann mit einem Knall. Denn den ersten Spielzug nutzte Nacita zum Pass in die Endzone auf Hendrik Schwarz – 16:0.

Wenn die Offensive der Gäste gefährlich war, dann meist wegen Quarterback Nelson Hughes, der zwar nicht sonderliche groß oder stark gebaut, jedoch über blendende Geschwindigkeit verfügte. Allerdings hielt er ein ums andere Mal den ball zu lange fest, sodass die Mercenaries-Verteidigung genügend Zeit hatte, um Jagd auf ihn zu machen. Insgesamt fuhr sie zwei Sacks ein. Nachdem die Dukes dank eines Field Goals zwischenzeitlich auf 3:16 hatten verkürzen können, zeigte Hughes seine Schnelligkeit, als er mit einem kurzen Touchdown-Lauf das 10:23 selbst besorgte. Ein Touchdown von Phil Lanieri hatte vorher den dritten Marburger Touchdown markiert.

Danach übernahmen die Marburger den Ball in vielversprechender Position, um in den Schlusssekunden der ersten Hälfte noch einmal zu punkten. Allerdings leistete sich Nacita eine Interception, gab den Ball somit wieder zurück zu den Dukes, die in den verbleibenden Sekunden allerdings nichts mehr bewerkstelligen konnten. Es blieb somit beim 23:10 zur Halbzeit.

Nach der Halbzeit waren es die Gäste, die den sechsten Gang einlegten. Mit einem mit einem mehrere Minuten dauernden Angriff arbeitete sich Ingolstadt zum Touchdown. Wide Receiver Anthony Mella nutzte das Chaos in Marburgs Passverteidigung. Als er den Touchdown fing, war kein Gegenspieler weit und breit zu sehen. Nichtsdestotrotz machten einige Verteidiger eine starke Partie. Allen voran Neal Howey. „Er hat unbeschreiblich gut gespielt. Ohne ihn im Zentrum unserer Verteidigung hätten wir den Gegner kaum stoppen können", meinte Heffron.

Ganz ähnlich sah es auf der anderen Seite aus, als Nacita beim folgenden Angriff einen tiefen Pass auf Schwarz warf. Mutterseelenallein gelassen musste der Wide Receiver nur noch 40 Yards zum Touchdown zurücklegen. Über die gesamte Partie hatten die Gäste massive Probleme in der Passverteidigung, wenn Nacita sich für lange Bälle in die Tiefe entschied. Niemand folgte ihm, die Dukes Defensive Backs patzten erneut. Beim nächsten Angriffsrecht der „Herzoge" stoppten die Mercenaries ihren Widersacher beim Ausspielen eines vierten Versuchs.

Im Schlussviertel verkürzte Ingolstadt zwar noch auf 24:30. Doch näher kamen sie nicht mehr heran. Es war der gleichzeitige Endstand. Heffron zeigte sich über den Sieg zufrieden, bemängelte jedoch auch: „Wir haben gelernt, knappe Spiele zu gewinnen. Aber wir müssen eben noch lernen, einem Team, gegen das wir führen, den Todesstoß zu versetzen!" Das Spiel war zu knapp für seinen Geschmack.

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Wed, 27 Jun 2018 09:12:44 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3011/15/Die-Weste-bleibt-weiss.html
Kräftemessen auf Augenhöhe https://www.mercenaries.de/de/news/3010/15/Kraeftemessen-auf-Augenhoehe.html

Nach dem knappen Auswärtssieg bei den Stuttgart Scorpions steht für die heimischen Merceneries jetzt wieder ein Heimspiel an. Zu Gast am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion sind die Igolstadt Dukes, derzeit Sechster der Tabelle innerhalb der GFL-Süd, und unmittelbarer Konkurrent der "Söldner" im Kampf um die begehrten Play- Off Plätze.

Zuletzt ließen die "Audi-Städter" durch einen deutlichen Sieg über München und eine knapper als erwartet ausgefallene Niederlage gegen Frankfurt aufhorchen. Head Coach Dale Heffron jedenfalls erwartet ein enges Spiel zwischen zwei gleichwertigen Teams: "Wer weniger Fehler macht wird diese Partie gewinnen. Klingt zwar abgedroschen, ist im Football aber immer noch eine unumstößliche Wahrheit."


Die Mercenaries wollen einen weiteren, wichtigen Schritt im Hinblick auf die Verteidigung von Platz drei machen, welcher bereits nach der hohen Niederlage in Frankfurt zum Saisonziel erklärt wurde. Zwar musste man in dieser Woche in einigen Bereichen wieder ordentlich umdisponieren, jedoch verfügt man im Trainerstab der Lahnstädter inzwischen über gewisse Erfahrungswerte auf diesem Gebiet, die der Crew helfen gelassen zu bleiben. Dazu Defensive Coordinator Sam Weiss: "Gegen Allgäu musste die Defense innerhalb von sieben Tagen ein völlig anderes System erlernen, die Offense wiederum durfte sich nach der Verletzung von Alex (Thury) auf Silas (Nacita) als Quarterback einstellen. Die Woche vor dem Stuttgart Spiel war dann dazu da, den neuen Spielmacher (Robert Webber) zu etablieren und mit dem Playbook vertraut zu machen. Uns haut so schnell nichts um."

Ingolstadt verteilt das Laufspiel auf viele Schultern, hat auch bei den Passempfängern nicht den klassischen "Go to Guy", ist gerade dadurch aber schwer auszurechnen. Quarterback Nelson Hughes III, letztes Jahr noch in Diensten der Hildesheim Invaders, erzielt gute 230 Yards pro Spiel durch die Luft, produzierte dabei bisher 21 Touchdowns bei nur sechs Interceptions und ist der unbestrittene Anführer der Dukes-Offense. Auf der anderen Seite des Balles geben Cory Magwood (Furman University), Sterry Codrington (Stonehill College) und Patrick Engelhardt den Ton an.

Kick-Off der Partie innerhalb der German Football League ist am Sonntag den 24. Juni 2018 um 16.00 Uhr im Georg-Gaßman-Stadion in Marburg.

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Thu, 21 Jun 2018 12:46:48 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3010/15/Kraeftemessen-auf-Augenhoehe.html
Marburg Mercenaries feiern knappen 30:27 Sieg bei den Stuttgart Scorpions https://www.mercenaries.de/de/news/3009/15/Marburg-Mercenaries-feiern-knappen-30-27-Sieg-bei-den-Stuttgart-Scorpions.html

Die „Söldner" fuhren am Samstag ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison ein. Vor dem vergangenen Spieltag hatten die Stuttgart Scoprions von ihren sechs Spielen kein einziges gewonnen. Ebenso hatten die Marburg Mercenaries in zwei Auswärtsspielen ebenso viele Niederlagen erlitten. Es waren die Gäste, die im Gegensatz zu den Hausherren ihre Negativbilanz verbessern konnten.


„Wir waren bisher nicht gut auf fremden Plätzen. Der Sieg gibt natürlich Selbstvertrauen", resümierte Dale Heffron, Marburgs Head Coach, der sich an diesem Tag auf seinen Kicker, Kristof Szakacs verlassen konnte. Der Ungar markierte drei Field Goals und versenkte alle Extrapunkt-Versuche. Touchdowns ließen zunächst auf sich warten. Pascal Flöser, Stuttgarts Kicker, sowie Szakacs trafen zum 3:3.

Das zweite Viertel geizte nicht mehr mit Punkten. Nachdem Szakacs die 6:3-Führung für die Gäste erzielt hatte, war es das sieglose Tabellenschlusslicht, das den ersten Touchdown erzielte. Quarterback Michael Eubank fand den flinken Wide Receiver Pascal Flöser in der Endzone – 10:6. Allerdings kam die Antwort der „Söldner" postwendend: Robert Webber führte seine Offensive routiniert übers Feld und strafte einen Abstimmungsfehler in der Stuttgarter Passverteidigung mit einem Wurf zum ungedeckten Silas Nacita.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Stuttgart nutzte das folgende Angriffsrecht umgehend zur erneuten Führung. Marburgs Defensive war in dieser Phase überfordert, ließ besonders im Laufspiel immer wieder große Brocken an Yards, war schwach im Tackling und stand bei gegnerischen Pässen zu weit weg von den Wide Receivern. So auch beim Touchdown zum 17:13, als Eubank Fabian Weigel bediente. Kurz vor der Halbzeit brachte Szakacs mit einem weiteren Fieldgoal die Gäste bis auf einen Punkt heran.

„Unsere Defensive hat insgesamt nicht konstant genug gespielt. Wir haben dann Joel Maddock an die Front gestellt. Danach war es besser", lobte Heffron den massigen Australier im Dienste der „Söldner". Nur die Marburger punkteten im dritten Viertel durch Silas Nacita zur 23:17-Führung. Allerding schlugen die Stuttgarter direkt zurück. „Stuttgart ist ein gutes Footballteam, die, wenn sie diesen Quarterback von Anfang an gehabt hätten, einige Siege mehr eingefahren hätten", meinte Heffron über Eubank, der am Samstag sein drittes Spiel für die „Skorpione" bestritt. Im vierten Viertel stellten die Hausherren auf 27:23.

42 Sekunden vor Spielende warf Robert Webber dann den entscheidenden Pass. Einmal mehr war es Silas Nacita, der sich den Ball in der Endzone krallte und somit den Touchdown zum 30:27-Endstand markierte. „Mit nur drei Trainingseinheiten im Rücken war das herausragend, was er heute gezeigt hat", wertete der Head Coach. Offensive Coordinator Patrick Griesheimer stimmte zu. „Sowohl die tiefen Bomben als auch die kurzen Pässe hat er sehr gut geworfen", befand er.

Foto: Odin Detroy

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Mon, 18 Jun 2018 21:27:55 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3009/15/Marburg-Mercenaries-feiern-knappen-30-27-Sieg-bei-den-Stuttgart-Scorpions.html
Mit neuem Quarterback nach Stuttgart https://www.mercenaries.de/de/news/3008/15/Mit-neuem-Quarterback-nach-Stuttgart.html

Head Coach Dale Heffron betonte nach dem Sieg gegen die Allgäu Comets die Wichtigkeit dieses Triumphs: „Es ging nicht nur darum, den dritten Platz hinter Schwäbisch Hall und Frankfurt zu sichern; es ging auch darum, das Momentum für den Rest der Saison zu erarbeiten." Dieses Momentum haben die Mercenaries nun zwar auf ihrer Seite, mit den Stuttgart Scorpions wartet jedoch bereits die nächste schwierige Aufgabe auf die "Söldner" von der Lahn. Der derzeitige Tabellenletzte steht mit dem Rücken an der Wand, was schon per se für einen großen Kampf spricht, hinzu kommt aber noch die Tatsache, dass Marburg mit neuem Quarterback nach Schwaben reist. Willkommen in der German Football League Robert Webber.


Webber kommt von der Humboldt State University in Kalifornien nach Hessen und soll jene Lücke schließen, welche durch die Verletzung von Alex Thury entstanden ist. Vier Jahre als Starter der "Lumberjacks", dabei über 10.000 Yards Passing bei 97 Touchdowns und 31 Interceptions waren Visitenkarte genug, um Webber über den großen Teich in den Kader zu holen. "Wir werden Silas nicht ewig Quarterback spielen lassen können", bemerkt Präsident Carsten Dalkowski mit einem Schmunzeln, bevor er sachlicher fortfährt. "Das hat gegen Allgäu gut geklappt, aber jetzt gibt es Video davon und der Überraschungseffekt ist verpufft. Wir brauchten einen echten Spielmacher und nachdem ich meinen Chefscout befragt habe, war die Entscheidung für Robert schnell gefallen."

Es bleibt abzuwarten, wie sehr sich der Mann aus den USA schon mit dem Playbook vertraut machen konnte, eine Frage, die auch der neue Spielmacher der Stuttgart Scorpions noch immer beantworten muss. Nach der Vertragsauflösung mit Frank Brock Ende Mai verpflichteten die Scorpions mit Michael Eubank nämlich einen frischen Quarterback, der bereits während seiner Zeit an der Samford University (NCAA Division I) aufhorchen ließ. Auch in seiner ersten Partie in der GFL - gegen die Comets - deutete er an, dass er auf der Position des Spielmachers sicherlich ein "Upgrade" darstellt. Dale Heffron ist sich deshalb der Brisanz der nächsten Aufgabe bewusst: "Es fehlt den Stuttgartern auf das gesamte Spiel gesehen oft nach an der Konstanz, um dann ein Spiel auch gewinnen zu können. Das macht sie umso gefährlicher. Wir wollen nicht, dass sie ausgerechnet gegen uns punkten.“

Das Spiel im Gazi-Stadion auf der Waldau findet am Samstag, 16. Juni statt. Kick-Off ist um 18:00 Uhr.

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Thu, 14 Jun 2018 14:05:50 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3008/15/Mit-neuem-Quarterback-nach-Stuttgart.html
Mercenaries landen wichtigen Sieg https://www.mercenaries.de/de/news/3007/15/Mercenaries-landen-wichtigen-Sieg.html

Die Marburg Mercenaries haben einen essenziell wichtigen Sieg eingefahren. Dank des 28:14-Heimsiegs am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion haben sie ihre Bilanz auf drei Siege und zwei Niederlagen verbessert. 


Head Coach Dale Heffron weiß um die Wichtigkeit des Triumphs: "Unheimlich wichtig! Es ging nicht nur darum, den dritten Platz hinter Schwäbisch Hall und Frankfurt zu sichern; es ging auch darum, das Momentum für den Rest der Saison zu erarbeiten."

Im Wissen um die Tragweite eines Sieges legten die Mercenaries gut los. Silas Nacita, der in verletzungsbedingten Abwesenheit des etatmäßigen Quarterbacks Alexander Thury, den Marburg Spielmacher gab, besorgte per Lauf beim ersten Angriff der Hausherren die Führung. Kristof Szakacs' Versuch zum Extrapunkt war erfolgreich. Der Ungar versenkte alle vier Kicks an diesem Tag. Beim zweiten Touchdown fand ein Pass von Nacita die Arme von Phil Lanieri.

Auf der anderen Seite erwischte Comets-Quarterback Justin Sottilare keinen guten Tag. Er warf drei Interceptions. Lorenz Petri, Malte Klein und Neal Howey verbuchten jeweils eine. Allerdings wurde der Spielmacher der Gäste auch mehrmals von seinen Wide Receivern im Stich gelassen, die diese präzise Würfe auf unerklärlicher Weise fallen ließen. Somit dauerte es bis zum zweiten Viertel, bis die Gäste auf 7:14 verkürzten. Sottilare machte es höchstpersönlich. Das war dann auch der Halbzeitstand. Im dritten Viertel sorgte Marvin Rutsch für den Touchdown zum 21:7.

Doch die "Kometen" kamen nochmal heran. Starker Pass von Sottilare ans hintere Endzonen-Eck, wo sein Wide Receiver den Ball aus der Luft pflückte. Der Extrapunkt zum 14:21 war erfolgreich. Acht Minuten vor Ende zogen die Gäste dann schon alle Register, als sie mit einem Onside Kick im Ballbesitz blieben. Marburg schien auf diese Finte nicht vorbereitet. Bei diesem Angriffsrecht der "Kometen" zeigte sich erneut, dass die Marburger Defensive einige Defizite in Sachen Tackling hat. Den entscheidenden Pass zum Touchdown bei einem vierten Versuch brachte Sottilare allerdings nicht an den Mann. Somit übernahm Marburgs Angriff wieder den Ball.

Und bei dem gelang den Marburgern die Entscheidung. Nacita, unter viel Druck der Defensive brachte einen Pass in den Armen von Marvin Rutsch unter. Der Passfänger lief, mit tatkräftiger Unterstützung seiner Blocker, über das halbe Feld zum vielumjubelten Touchdown. Diesmal waren die Comets dran, dem Ballträger nur Geleitschutz zu geben – 28:14. Bei diesem Stand blieb es, die Mercenaries feierten dann ausgelassen diesen unerwarteten, aber umso mehr verdienten Sieg.

"Die Wetten standen aufgrund der personellen Situation definitiv gegen uns," so auch Sportdirektor Michael Dalkowski, "aber wir haben A einen Silas Nacita und B einen guten Coaching Stab, der die Mannschaft nicht nur hervorragend auf die Comets und dieses wichtige Spiel eingestellt, sondern auch während dem Spiel die richtigen Entscheidungen getroffen hat."

Foto: Norbert Schneider foobi.de

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Mon, 11 Jun 2018 11:37:31 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3007/15/Mercenaries-landen-wichtigen-Sieg.html
"Red Family Game Day" bei den Mercenaries https://www.mercenaries.de/de/news/3006/15/Red-Family-Game-Day-bei-den-Mercenaries.html

Der neue, herbeigesehnte Trikotsatz der Mercenaries ist da, wird am Wochenende zum ersten Mal offiziell präsentiert und bildet deshalb auch das Motto für das kommende Heimspiel. Gegen die Allgäu Comets laufen die heimischen "Söldner" erstmals in dieser Saison in rot auf, einen Umstand, den sich die Zuschauer am Spieltag zunutze machen können. Dazu Präsident Carsten Dalkowski: "Die neuen Trikots haben die Mannschaft schwer begeistert und so entstand die Idee zum "Red Family Game Day". Jeder Besucher, der in einem roten Oberteil erscheint, bekommt automatisch ermäßigten Eintritt." Ermäßigten Eintritt zu einer echten Herausforderung möchte man hinzufügen, spielen doch die Gäste aus dem Allgäu ein System, welches sich mit keinem anderen innerhalb der German Football League vergleichen lässt.


234 Pässe hat Comets- Quarterback Justin Sottilare bisher in vier Spielen geworfen und belegt damit unangefochten den ersten Platz dieser Kategorie. Ein simpler Vergleich mit dem Zweitplatzierten eröffnet dann auch schon den Blick für die Philosophie im Allgäu seit Head Coach Stan Bedwell anno 2018 das Ruder übernahm, denn dieser Zweitplatzierte - Dresdens Spielmacher Norvell - hat das Lederei in fünf Partien gerade einmal 155 Mal durch die Luft bewegt. Die Zahl 155 wiederum findet sich auch in den Statistiken von Sottilare wieder, hat er doch bisher genau diese stattliche Anzahl von Pässen an den Mann gebracht. Wenig überraschend also, dass mit Paul, Emos und Gihl die drei statistisch besten Receiver der Liga ebenfalls für die "Kometen" auflaufen. Wer dennoch einen finalen Beweis für die Passlastigkeit der Offense benötigt, wird bei der Rushing Offense schnell fündig. Ein abgeschlagener letzter Rang bei minus (!) 2,8 Yards pro Spiel dürfte auch die letzten Zweifler überzeugen.

Mercenaries Head Coach Dale Heffron weiß dann auch um die Besonderheit der kommenden Aufgabe: "Unter normalen Umständen ist man im Football immer um eine Art Balance zwischen Lauf und Pass bemüht, aber die Comets werfen das alles aus dem Fenster. Mit Erfolg, wie man sieht. Wir wissen genau was uns erwartet, wissen aber auch, dass es unendlich schwierig ist, stets so viele Receiver zu verteidigen. Insofern ist die Vorbereitung einfach, gleichzeitig aber wahnsinig kompliziert."

Die Mercenaries selbst suchen aufgrund der unnötigen Niederlage in Kirchdorf, bei der eine 17: 0 Führung binnen kürzester Zeit hergeschenkt wurde, nach Antworten und einer klaren Identität. "Wenn wir ein Play Off Team sein wollen, dürfen wir solche Spiele nicht verlieren", resümiert Strong Safety Neal Howey, ist sich jedoch sogleich bewusst darüber, dass die Saison noch lang ist. "Wir müssen konstanter, abgeklärter werden. Dann klappt das auch mit den Saisonzielen."

Ein erster Schritt soll am kommenden Sonntag den 10. Juni im Heimspiel gemacht werden, welches um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion angepfiffen wird.

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Thu, 07 Jun 2018 13:34:32 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3006/15/Red-Family-Game-Day-bei-den-Mercenaries.html
Mercenaries verspielen 17:0-Führung - Marburg unterliegt 24:29 bei den Kirchdorf Wildcats https://www.mercenaries.de/de/news/3005/15/Mercenaries-verspielen-17-0-Fuehrung-Marburg-unterliegt-24-29-bei-den-Kirchdorf-Wildcats.html

Die "Söldner" haben ihre zweite Niederlage im vierten Saisonspiel kassiert. Beim Aufsteiger zeigte sich die Defensive lange Zeit in blendender Form, konnte die Schwächen in der Offensive jedoch nicht über das ganze hin ausgleichen. 


Eine 17:0-Führung im dritten Viertel muss in der Bundesliga zum Sieg reichen. Den Marburgern reichte dieses Polster dennoch nicht. Vor 850 Zuschauern unterlagen sie den Kirchdorf Wildcats, die mit ihrer Aufholjagd Moral bewiesen.

Dale Heffron, Cheftrainer der Mercenaries, übte harsche Kritik. "Ich vermisse bei uns den Killer-Instinkt und die Härte", legte er den Finger in die Wunde und schob Folgendes hinterher: "Ich habe einige Spieler, die eigentlich wochenlang pausieren müssten, aber auf die Zähne beißen. Aber auf der anderen Seite gibt es auch einige Spieler, die diese Liga, die beste außerhalb der USA, anscheinend nicht ernst genug nehmen. Die spielen nicht mit Verletzungen oder Schmerzen. Einige meiner Spieler sind leider Waschlappen!" Während Spieler wie Running Back Silas Nacita und Defensive Back Neal Howey mit Verletzungen aufliefen, QB Alex Thury sich die Nase während dem Spie brach, hätten sich andere Spieler wegen weniger gravierenden Verletzungen für die Partie abgemeldet.

Die Dünne des Kaders spielte dann in der Schlussphase des Spiels eine Rolle. Denn die Marburger Defensive wurde mit laufender Spieldauer immer müder. Sie startete jedoch furios. Mit einer 10:0-Führung gingen die "Söldner" in die Halbzeit. Ein Touchdown von Neal Howey und ein Field Goal von Kristof Szakacs zeichneten verantwortlich. Nach der Pause erhöhte Running Back Andrecus Lindley sogar auf 17:0. Doch dann bliesen die Hausherren zur Aufholjagd: Zwei Touchdowns von Clemens Erlsbacher, einer von Alexander Braunsperger, ein erfolgreicher Zwei-Punkt-Versuch von Brandon Cox sowie ein Field Goal von Baris Dasar stellten auf 23:17. Ein Extrapunkt- und ein Zwei-Punkte-Versuch misslangen den Wildcats. "Deren Offensive ist in der zweiten Hälfte aufgewacht, unsere war das gesamte Spiel über nicht in der Lage dem Spiel den Stempel aufzudrücken", nahm Heffron kein Blatt vor den Mund. "Wir hätten den Sack im dritten Quarter zu machen müssen," so auch Offense Koordinator Patrick Griesheimer.

Aber die Gäste aus der Lahnstadt schlugen dennoch zurück. Der verletzte Silas Nacita besorgte den Touchdown zur erneuten Führung – 24:23. Doch 49 Sekunden vor Schluss war es erneut Brandon Cox, der mit einem Ein-Yard-Lauf den Endstand besorgte. Wenige Sekunden vor dem Ende war ein Sieg für die "Söldner" sogar noch im Bereich des Machbaren: Denn der letzte Pass von Quarterback Alexander Thury wurde von Andrecus Lindley gefangen, der jedoch zwei Yards vor Kirchdorfs Endzone letztendlich dann gestoppt wurde.

"Jetzt heißt es die richtigen Konsequenzen ziehen und beim nächsten Heimspiel bis zum Ende durchspielen," so Sportdirektor Michael Dalkowski. Die Mercenaries treffen bereits am kommenden Sonntag zu Hause auf die Allgäu Comets (Kick off wie gewohnt 16:00 uhr). Motto des Gamedays ist "Red Family Gameday". Alle Zuschauer in roter (Ober-) Bekleidung erhalten ermäßigten Eintritt. Rote T-Shirts können dafür auch an der Kasse erworben werden.

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Mon, 04 Jun 2018 09:17:06 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3005/15/Mercenaries-verspielen-17-0-Fuehrung-Marburg-unterliegt-24-29-bei-den-Kirchdorf-Wildcats.html
Zu den Wildcats nach Bayern https://www.mercenaries.de/de/news/3004/15/Zu-den-Wildcats-nach-Bayern.html

Das Hinspiel konnten die Marburg Mercenaries deutlich und recht problemlos gewinnen, ein Indikator für die kommende Auswärtspartie am Inn ist dies jedoch nicht zwangsläufig. Die dort ansässigen Kirchdorf Wildcats gelten nämlich als heimstark, eine Behauptung, welche in dieser Saison bereits durch den Sieg gegen Stuttgart und das Unentschieden gegen Ingolstadt untermauert werden konnte. Auch die lange, strapaziöse Fahrt bis fast an die österreichische Grenze trägt dazu bei, dass Kirchdorf sportlich ein schwieriges Pflaster ist. Mercenaries Präsident Carsten Dalkowski jedenfalls hat selbst noch etliche Erinnerungen an die Reisen zu den "Wildkatzen": "Damals haben wir bei Simbach immer in einer Jugendherberge übernachtet. Malerische Umgebung, nur österreichisches Netz auf dem Handy und eigentlich nie den besten Kader mit, weil immer Leistungsträger fehlten."


Auch die Mercenaries anno 2018 reisen bereits am Freitag gen Bayern, um sich optimal auf die Begegnung beim Aufsteiger vorzubereiten. Ein Spiel, an dem auch Leistungsträger Silas Nacita nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen München teilnehmen wird. Unklar ist lediglich noch, wie groß die Rolle des Mannes aus Kalifornien sein wird. Dazu Head Coach Dale Heffron: "Wir werden sehen, wie belastbar Silas schon wieder ist. Es ergibt keinen Sinn ihn zu verheizen, dafür ist die Saison noch zu lang und er für uns zu wichtig." Fehlen wird definitv Linebacker Cesare Vannuchi, der sich nunmehr auch noch das Kreuzband im "gesunden" Knie gerissen hat und damit für den Rest der Spielzeit ausfallen wird.

Bei den Gastgebern ist davon auszugehen, dass das Zusammenspiel zwischen Quarterback Cameron Birse und seinen Passempfängern besser funktionieren wird als noch im Hinspiel, schließlich hat der Spielmacher von der Murray State University inzwischen regelmäßig mit seinen Mannschaftskameraden trainieren können.

Kick-Off ist am Samstag den 02. Juni um 16.00 Uhr in der Energie Arena in Kirchdorf.

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Fri, 01 Jun 2018 15:29:02 +0200 https://www.mercenaries.de/de/news/3004/15/Zu-den-Wildcats-nach-Bayern.html