Braunschweig – Marburg

Erstes Auswärtsspiel in der noch jungen GFL Saison. Der Meister 2005 ist heiß auf die Revange, musste man doch in 2005 eine Niederlage in Marburg einstecken.

Niederlage beim Meister

(atb). Manch Besucher aus Marburg hatte sich schon vor dem Spiel verwundert die Augen gerieben. Im „Gameday“, dem Stadionmagazin der Lions, war zu lesen, dass nicht wenige Beobachter den Mercenaries dieses Jahr die „Perfect Season“ zutrauen. Zu deutsch bedeutet dies, dass die Hessen in dieser Saison kein Spiel verlieren würden. Nun diese vorschnelle und gewagte Prognose kann nach dem Wochenende schon wieder ad acta gelegt werden. In einem knappen Spiel zogen die Mercenaries am Ende mit 26:23 den Kürzeren, was vor allem einer ersten Halbzeit zu verdanken war, in der man überhaupt nicht aus den Startlöchern kam.

Giganten reisen nach Marburg

(atb). Nachdem die American Footballer der Marburg Mercenaries bereits in der Vorrunde die Giants aus Bolzano besiegen konnten, kommt es nunmehr im Viertelfinale erneut zu einem Aufeinandertreffen mit „Giganten“. Die Turek Graz Giants, die sich mit Siegen über Prag und Berlin für die nächste Runde qualifiziert haben, stellen sich am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion vor, wo sie auf hoch motivierte Mercenaries treffen dürften. „Obwohl mich die zweite Halbzeit in Braunschweig wieder etwas versöhnt hat, erwarte ich vom gesamten Kader eine deutliche Leistungssteigerung“, so Head Coach Brad Arbon zu der kommenden Aufgabe. „Die Spieler müssen einfach einsehen, dass wir trotz der allerorts verteilten Vorschußlorbeeren noch absolut nichts erreicht haben.“

EFAF Cup für die Mercenaries vorbei

(atb). Die Parallelen zum verlorenen Spiel in Braunschweig waren zu offensichtlich, um sie zu ignorieren. Auch im Viertelfinale des EFAF Cups gegen die Graz Giants aus Österreich, spielten die Mercenaries über weite Strecken der Partie ohne den letzten Biss, und wie am letzten Wochenende vergab man auch in diesem Spiel den Ausgleich kurz vor Schluss. Tragischer Held war erneut Kicker Patrick Wolff, der ein Field Goal aus 28 Yards links vorbei schoss, welches die Marburger in die Verlängerung gerettet hätte. So stand am Ende ein verdienter Sieg der Gäste aus Graz. Nicht zwangsläufig ein Sieg der besseren Mannschaft, aber ein Sieg der Moral und des Einsatzes. Tugenden, ohne die Footballspiele einfach nicht zu gewinnen sind.

Mercenaries in der Pflicht

(atb). Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Nach zwei Niederlagen in Folge, in denen die Marburg Mercenaries ihr Potential nicht einmal ansatzweise ausschöpften, gilt es nun der Saison die entscheidende Wende zu geben. „Wir können unsere Saisonziele immer noch verwirklichen, aber nur, wenn endlich alle an einem Strang ziehen und die Mannschaft brennt. Jetzt muss das Momentum für die restlichen Spiele aufgebaut werden“, so Präsident Carsten Dalkowski der gegen die Saarland Hurricanes einen souveränen Sieg fordert. „Die Canes sind nicht zu unterschätzen, aber alles andere als ein Sieg wäre eine herbe Enttäuschung.“

"Feel the wind" einmal anders…

(atb.) Nach zwei eher mäßigen Spielen in Braunschweig und gegen Graz, haben die Marburg Mercenaries bei den Saarland Hurricanes ein Zeichen gesetzt. Mit 52:0 wurden die Gastgeber, getreu ihrem eigenen Motto „Feel the wind…“ aus dem heimischen Ludwigspark in Saarbrücken gefegt. Ständiger Druck auf den Quarterback, gepaart mit einem fehlerfreien Jo Ullrich in der Offense sorgten dafür, dass die Hessen zu jeder Zeit der Partie dominierten. Dabei hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Zwei „Punt-Return-Touchdowns von Marcel Duft wurden wegen Strafen zurückgepfiffen.

Tolle Veranstaltung für Mercenaries II in Wollmar

(kh).Am Ende des Spiels und nachher in gemütlicher Runde waren sich alle einig das es insgesamt eine gelungene Veranstaltung war. Die Marburg Mercenaries hatten erstmals in ihrer Geschichte ein Spiel an einen anderen Veranstalter vergeben.

Mercenaries starten mit Kantersieg

(atb). Während die Bayern aus München in der Fußball Bundesliga am Samstag ihr Meisterstück ablieferten, währte die Tabellenführung der Cowboys aus der Landeshauptstadt nur einen Spieltag lang. Mit 50:0 schickten die Mercenaries ihre Gäste auf die Heimreise und sorgten damit schon früh in der Saison für das erste Ausrufezeichen.

MM-Junioren verlieren gegen Panthers

(kh).Düsseldorf ist im Jugendfootball immer noch eine Klasse für sich. Das mussten am vergangenen Samstag die Junioren der Marburg Mercenaries wieder einmal schmerzhaft erfahren.