Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

(atb). Es fällt schwer, der 21:36 Niederlage gegen die Stuttgart Scorpions etwas positives abzugewinnen. Natürlich ist da die Hoffnung, dass sich diese Mannschaft irgendwann einmal an ihr Potential heranspielt, zeigt wozu sie wirklich in der Lage ist, aber die Zweifel, ob dies noch in dieser Saison gelingen wird, werden mit jeder Partie größer. Hatten Optimisten noch geglaubt, dass durch den hohen Sieg im Saarland der Knoten endgültig geplatzt sei, sah man sich an diesem Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion schnell eines Besseren belehrt. Eine völlig indiskutable Leistung in allen Mannschaftsteilen sorgte für einen verdienten, zu keiner Zeit gefährdeten Sieg der „Scorps“, die ihren „Game Plan“ perfekt und ohne Fehler umsetzten.

Flag-Turnier am Sonntag ab 10.00

(kh). Am Sonntag, 25.06.2006 ist die Flag-Jugend der Marburg Mercenaries Gastgeber für den 5. und letzten Spieltag in der laufenden Flag Saison. Gespielt wird ab 10.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion.

Spiel der Mercenaries II auch am Sonntag

(kh). Ebenfalls am Sonntag, aber erst ab 16.00 Uhr, trifft die 2. Mannschaft der Marburg Mercenaries im letzten Heimspiel der Saison auf die Heiligenstein Crusaders. Gespielt wird auch im Georg Gaßmann Stadion im Anschluss an das Flag-Turnier.

Erster Saisonsieg der Mercenaries II

(kh). Und sie können es doch! So könnte man den ersten Sieg der 2. Mannschaft in der laufenden Saison kurz umschreiben. Am vergangenen Sonntag gewann die Reserve der Marburg Mercenaries ihr letztes Heimspiel der Saison ungefährdet gegen die Heiligenstein Crusaders mit 41:0.

Hessen Derby in Darmstadt

(atb). Nicht wenige im Dunstkreis der Marburg Mercenaries können sich noch an die spannenden und emotional geführten Duelle am Böllenfalltor erinnern. Dass dies noch zu Zeiten in der 2. Bundesliga war, interessiert an diesem Wochenende Niemanden. „Das hessische Duell ist wieder da. Etwas Schöneres kann es doch gar nicht geben. Beide Mannschaften werden sich nichts schenken und ich erwarte eine ganz heiße Partie“, so Präsident Carsten Dalkowski, der selbst noch als Safety, später dann als Linebacker, zahlreiche Schlachten gegen die Diamonds geschlagen hat. Eine Sache stellt der Präsident aber bereits vor dem Kick-Off klar. „Die Favoritenbürde liegt ganz klar bei uns. Ich erwarte nicht nur einen Sieg, sondern vor allem mal wieder eine souveräne Leistung der Mannschaft. Jetzt ist die Zeit sich zu finden, ansonsten ist es irgendwann dazu zu spät“

Starkes Laufspiel führt zum Sieg

(atb). Es war sicherlich noch nicht alles Gold was da in der prallen Nachmittagssonne von Darmstadt glänzte, und doch war es für die Marburg Mercenaries ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuem Selbstvertrauen. Verunsichert durch die schwache Vorstellung gegen Stuttgart hatte man nicht nur das Training, sondern vor allem auch den „Game Plan“ umgestellt, der zumindest für diese Partie eine „Run First“ Attitüde vorsah. Mit Erfolg wie sich erweisen sollte, da die Darmstadt Diamonds zu keiner Phase des Spieles in der Lage waren, die Runningbacks Castleberry und Whalen zu kontrollieren. Für fünf Touchdowns zeigten sich die US- Boys verantwortlich und drückten damit der Partie nachhaltig ihren Stempel auf; das „Two Headed Monster“ hatte zum ersten Mal richtig zugebissen.

Der Deutsche Meister kommt

(atb). Ein Spitzenspiel der GFL (German Football League) erwartet die Marburger Football Fans an diesem Wochenende. Mit den Braunschweig Lions kommt der amtierende Deutsche Meister an die Lahn, der noch dazu in dieser Saison bisher keine Niederlage einstecken musste. Kein Wunder also, dass man sich im Lager der Mercenaries besonders akribisch auf den nächsten Gegner vorbereitet und auch freut. „Sonntag gilt es alles in die Wagschale zu werfen. Leidenschaft, Konzentration und ein lautstarkes Publikum, alles muss stimmen, um gegen Braunschweig etwas ausrichten zu können“, so Defensive Captain Sebastian Kühnert, der auch im Training in jüngster Zeit Veränderungen bemerkt hat. „Es ziehen alle mit, die Intensität ist wesentlich erhöht worden und man spürt, dass die gesamte Mannschaft auf den Vergleich mit dem zur Zeit besten Deutschen Team brennt.“

Kämpferische Marburger bändigen Löwen

Fakt 1: Zum vierten Mal in Folge musste der amtierende Deutsche Meister in Marburg Federn lassen. Fakt 2: Braunschweig kann in Marburg nicht gewinnen und Fakt 3: Die Marburg Mercenaries haben sich endlich ihrem treuen Publikum als Mannschaft präsentiert und siegten verdient mit 38:28.

Mercenaries in der Pflicht

(atb). Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Nach zwei Niederlagen in Folge, in denen die Marburg Mercenaries ihr Potential nicht einmal ansatzweise ausschöpften, gilt es nun der Saison die entscheidende Wende zu geben. „Wir können unsere Saisonziele immer noch verwirklichen, aber nur, wenn endlich alle an einem Strang ziehen und die Mannschaft brennt. Jetzt muss das Momentum für die restlichen Spiele aufgebaut werden“, so Präsident Carsten Dalkowski der gegen die Saarland Hurricanes einen souveränen Sieg fordert. „Die Canes sind nicht zu unterschätzen, aber alles andere als ein Sieg wäre eine herbe Enttäuschung.“

"Feel the wind" einmal anders…

(atb.) Nach zwei eher mäßigen Spielen in Braunschweig und gegen Graz, haben die Marburg Mercenaries bei den Saarland Hurricanes ein Zeichen gesetzt. Mit 52:0 wurden die Gastgeber, getreu ihrem eigenen Motto „Feel the wind…“ aus dem heimischen Ludwigspark in Saarbrücken gefegt. Ständiger Druck auf den Quarterback, gepaart mit einem fehlerfreien Jo Ullrich in der Offense sorgten dafür, dass die Hessen zu jeder Zeit der Partie dominierten. Dabei hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Zwei „Punt-Return-Touchdowns von Marcel Duft wurden wegen Strafen zurückgepfiffen.