(cd) Mit einem Sondertraining bereitet Trainer Brad Arbon seine Männer auf das anstehende Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft vor. Auf Einladung des Oberhessischen Golf-Clubs absolvierten Teile der Mannschaft ein Sondertraining auf dem Golfplatz im Norden von Marburg.
Kategorie: News
Endlich sind die Playoffs da
(atb). Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Zum Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft kommt der Viertplatzierte des Nordens – die Cologne Falcons – nach Marburg, um die „schönste Jahreszeit“ im Sport zu eröffnen. Nach einer kräftzehrenden Saison, welche für die Marburg Mercenaries eher durchwachsen begonnen hatte, gab es zuletzt 8 Siege in Folge, die das Selbstvertrauen der Mannschaft von Head Coach Brad Arbon neu aufgetankt haben. „Die reguläre Saison interessiert jetzt keinen mehr. Ab sofort gilt es den besten Football des Jahres auf den Rasen zu bekommen, da man sonst ganz schnell aus dem Rennen um den German Bowl ist“, so der US-Amerikaner, der das Nachholspiel der Kölner beim amtierenden Meister aus Braunschweig am letzten Wochenende nutzte, um sich ein persönliches Bild von den Domstädtern zu machen. Sein Fazit: „Köln hat viele Verletzte, gibt aber auf dem Feld immer alles. Sie haben noch immer etliche gestandene „Footballpersönlichkeiten“ in ihren Reihen, so dass mich alles andere als eine hartes, enges Spiel überraschen würde.“
Marburg – Köln
Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft
Ein Spiel ohne Spannung
(atb). Sicherlich, es war ein Spiel für die Zuschauer. Dies lag aber mehr an den 62 erzielten Punkten, als an dem Spannungsgehalt einer Partie, die bereits nach dem ersten Viertel entschieden war. Die Cologne Falcons – Viertelfinalgegner der Marburg Mercenaries im Kampf um den German Bowl – waren aufgrund vieler Verletzungen lediglich mit einer Rumpftruppe nach Hessen gereist, und auch der Laie auf der Tribüne des Georg-Gaßmann-Stadions erkannte früh, dass selbst die Kölner nicht wirklich an einen Sieg glaubten. Zu einfallslos in der Offense, und mit offensichtlichen Schwachstellen in der Defense, wurden die Domstädter beim 62-0 teilweise vorgeführt und dürften selbst am glücklichsten darüber sein, dass man nunmehr eine Saison anhaken kann, in der man am Ende weit unter Wert geschlagen wurde.
Hamburg kommt!
Die Hamburg Blue Devils stellen sich im dritten Jahr in Folge in Marburg zum Kräftemessen in den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft vor. Auch diesmal sind die Vorzeichen für ein packendes Spiel gegeben. Wer sich dieses sportliche Highlight nicht entgegehen lassen will, sollte am Sonntag um 15.00 Uhr im Stadion "Am Köppel" in Marburg-Cappel vorstellig werden.
Marburg – Hamburg
Das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.
Marburg ist im German Bowl
(atb). Eines gleich vorweg: so dramatisch, wie in den letzten beiden Jahren, war das Aufeinandertreffen zwischen den Marburg Mercenaries und den Hamburg Blue Devils nicht. Dies lag vor allem daran, dass die Gastgeber aus Hessen bei ihrem 33:20 Sieg zumindest eine Halbzeit lang zeigten, wozu sie bei höchster Konzentration fähig sind. Die „Teufel“ wurden – auch dank eines überragenden Joachim Ullrich – dominiert, bekamen vor allem in der Offense kein Bein auf den Boden und wurden letztendlich erst spät durch nachlassende Marburger ansatzweise wieder zurück ins Spiel gebracht. Bei den „Söldnern“, die – der Deutschen Meisterschaft der Schäferhunde sei Dank – auf ihrem Ausweichplatz antreten mussten, sah man nach dem Schlusspfiff Tränen in den Augen der Spieler. Auch ein sichtlich gerührter Head Coach Brad Arbon hatte Mühe seine Emotionen in Worte zu fassen, stellte im Abschlußhuddle aber noch eine entscheidende Frage an seine Mannschaft :“Was habt ihr eigentlich so die nächsten zwei Wochen vor ?“ Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: „Practice !“
Ganz Marburg fährt nach Braunschweig!
Der Hit-Radio Antenne German Bowl XXVIII, das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im American Football, findet am 7. Oktober in Braunschweig statt. Das Stadion an der Hamburger Straße ist dann der Austragungsort für das 28. Endspiel. Eingebettet ist das Spiel der Spiele in ein attraktives Rahmenprogramm. Um 18 Uhr ist Spielbeginn, um 15 Uhr beginnt die Pre-Game-Show.
"Warm up" für die Playoffs
(atb). Noch auf dem Feld knallten letzte Woche nach dem dramatischen Sieg in Stuttgart die Sektkorken. Zum dritten Mal in Folge hatten die Marburg Mercenaries – wenn auch knapp – den offiziellen Titel des Südmeisters errungen, feierten auf der Rückfahrt im Bus ausgiebig und waren sich doch in ihrer Einschätzung einig, die Safety Oliver Glaum auf den Punkt brachte: „Südmeister zu sein ist zwar toll, aber eigentlich haben wir doch noch nichts erreicht. Jetzt kommen die Play Offs und erst ab jetzt wird wirklich abgerechnet.“
Wirbelwind oder laues Lüftchen
(atb). Nach dem Kantersieg gegen die Munich Cowboys vom letzten Wochenende, bei dem die Mercenaries im dritten Viertel satte 35 Punkte erzielt hatten, geht es jetzt in kleinen Schritten auf die Play Offs zu. „Solche Siege wie gegen München sind ja ganz gut für das Selbstvertrauen, aber wirklich Spaß machen doch nur die Spiele bei denen es wirklich um etwas geht“, so Linebacker Sebastian Lau, der das 65:7 dann auch nicht überbewertet wissen will. „Die Cowboys haben uns das Leben in der zweiten Halbzeit doch arg einfach gemacht. Ein echter Gradmessen war das Spiel nicht.“

