Mit einem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 34:13 Sieg kehrten die Marburg Mercenaries von ihrem Auswärtsspiel beim ärgsten Konkurrenten aus Stuttgart zurück. Unter Flutlicht und vor rund 1000 Zuschauern ließen sich die Marburger dabei auch nicht von einem frühen Rückstand schocken, sondern zeigten vor allem in der ersten Halbzeit eine beeindruckende Vorstellung. Im zweiten Durchgang war es dann die Defense der „Söldner“, die durch ständigen Druck auf Quarterback Ira Vandever dafür sorgte, dass im Hinblick auf den Sieg nichts mehr anbrannte.
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Gipfeltreffen in Stuttgart
Die Partie Stuttgart Scorpions gegen Marburg Mercenaries stand schon in der Vergangenheit für erstklassigen Football und spannende Spiele. Und so verwundert es auch nicht wirklich, dass sämtliche Beteiligte einen ähnlichen Verlauf auch für den Samstag erwarten, an dem das nächste Kräftemessen der zur Zeit besten Teams der GFL- Süd ansteht. Safety Patrick Trumpfheller, gerade in den Club der Ü 30 aufgenommen worden – erwartet ebenso einen „heißen Tanz“ wie sein Head Coach Sebastian Tuch. „Das Hinspiel war eng und man darf nicht vergessen, dass die Scorpions dabei noch auf einige Leistungsträger verzichten mussten. Allerdings wollen wir den zuletzt guten Lauf beibehalten und mit einem Sieg dem Titel des Südmeisters den entscheidenden Schritt näher kommen“. Von Tuch bekannt vorsichtig formuliert, ist es in der Tat so, dass den Marburgern bei einem Sieg in Schwaben die Krone des „Südmeisters“ kaum noch zu nehmen sein dürfte.
Leichter Sieg gegen Hall
Bereits nach wenigen gespielten Minuten war den rund 650 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion klar, dass die Gäste aus Schwäbisch Hall an diesem Nachmittag über die Statistenrolle nicht würden hinauskommen können. Bedingt durch einen verletzungsbedingten Substanzverlust in allen Mannschaftsteilen, stellten die Haller nie den Gegner dar, der sie über die vergangenen Jahre gewesen waren und wurden von den gastgebenden Mercenaries über vier Viertel dominiert.
Die Einhörner zu Gast in Marburg
Das Schlüsselspiel im Kampf um die Play Off Plätze ging am letzten Wochenende verloren und so stehen Schwäbisch Hall Unicorns vor den Scherben ihrer Saison. Die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Weinheim lässt derzeit nur noch eher theoretische Hoffnung auf einen Platz unter den ersten Vier aufkommen und auch die Presseabteilung der Unicorns spricht inzwischen von einer Spielzeit in der man klar „unter den Erwartungen und Zielen“ für 2008 geblieben ist. Bei lediglich zwei Siegen aus acht Spielen rangieren die Haller momentan auf dem ungeliebten fünften Platz der GFL- Süd.
Die Diamonds sind kein Stolperstein
Mit einem souveränen, niemals gefährdeten 40:6 Erfolg kehrten die American Footballer der Marburg Mercenaries von ihrer Auswärtsfahrt nach Darmstadt zurück. Beim Kellerkind der Liga reichte eine durchschnittliche Leistung um zwei weitere Punkte auf dem Weg in die Play Offs zu verbuchen.
Spitzenspiel der MM2 in der Oberliga
(kh). Die zweite Mannschaft der Mercenaries bestreitet am kommenden Samstag, 05.07.
ihr letztes Heimspiel der Saison. Dabei treffen die Marburger, derzeit
Zweiter der Oberliga Gruppe A und Punktgleich mit dem Tabellenersten,
auf die Nauheim Wildboys, den Tabellenführer der Gruppe B. Mit einem
Sieg könnte das Team um Headcoach Matthias Dalwig noch in das Rennen um
den Aufstieg in die Regionalliga eingreifen. Gespielt wird auf dem
Sportgelände am Afföller. Kick Off ist um 15.00 Uhr, der Eintritt ist
frei.
Zum Kellerkind nach Darmstadt
(atb). Die Saison hatte so gut begonnen für die Darmstadt Diamonds. Das 14:14 im Interconferece Spiel gegen die Cologne Falcons wurde als Achtungserfolg gewertet und den Südhessen fortan zugetraut, eine gute Rolle in der GFL-Süd zu spielen. Doch dieser Eindruck hat sich inzwischen nicht bestätigt. Dem Unentschieden folgten sieben, teilweise heftige, Niederlagen bei denen ein Abwärtstrend auch in der Gegenwehr unverkennbar war.
Ein schwarzer Bär für die Mercenaries
Von den „Black Bears“ der University of Maine kommt Bruno Dorismond zu den Hessen. Der Defensive Liner bringt bei 1,94 Meter Körpergröße runde 130 kg auf die Waage und soll bei den „Söldnern“ jene Lücke schließen, die durch die doch langwierigere Verletzung von Todd Eagle entstanden ist. An seiner Alma Mater überwiegend als Tackle eingesetzt, soll der Mann, dessen Familie ursprünglich von Haiti stammt, bei den „Söldnern“ die Position des Defenisve Ends bekleiden. Der Kontakt zu Dorismond wurde über den Ex-Mercenary Mike Cataldo hergestellt und schon nach wenigen Telefonaten mit dem Athleten und seinen Coaches war die Entscheidung gefallen. „Wir freuen uns Bruno im Kader begrüßen zu können. Er gibt uns wesentlich mehr Variationsmöglichkeiten und Todd Eagle darüber hinaus die Möglichkeit zu den Play Offs wieder fit zu werden.“, so Head Coach Sebastian Tuch über seinen neuen Schützling.
Der Süden lebt
Sah es in den Interconference Spielen vom Samstag noch nach einer absoluten Dominanz der Nord-Teams aus, revidierten die Mannschaften des Südens diesen Trend am Sonntag eindrucksvoll. Während die Munich Cowboys die Monarchen aus Dresden mit 30:3 klar in die Schranken weisen konnten, ließen sich auch die Mercenaries nicht lumpen und kehrten von ihrer Reise nach Berlin siegreich heim. Hinter ihnen lag ein beeindruckendes 29:22 gegen die Adler, dessen wichtigste Erkenntnis war, dass auch die beste Defense der Liga nicht unüberwindlich ist.
Das EM-Finale auf der Autobahn
Bereits am Samstag beginnt die Auswärtsfahrt der Marburg Mercenaries nach Berlin. Mit einer Übernachtung am Prenzlauer Berg soll die Grundlage dafür geschaffen werden, dass man ausgeruht und mit frischen Beinen in die Interconference Partie gegen die Berlin Adler gehen kann. Eine Begegnung, die schon im Hinspiel auf Messers Schneide stand, und in welcher sich die Waage spät zugunsten der Hauptstädter neigte. Am Ende stand eine 18:0 Niederlage, die indes nicht verbergen konnte, dass die Mercenaries ihrem Gegner in allen Bereich Paroli boten, jedoch in den entscheidenden Momenten das Glück nicht auf ihrer Seite hatten.

