"Endlich wieder zu Hause," erklärten viele Spieler der Mercenaries in dieser Woche im Training. Nach insgesamt fünf Auswärtsspielen in Folge freuen sich die Spieler auf das heimische Gaßmann Stadion und die eigenen Fans. "Es wurde wirklich Zeit, dass wir wieder ein Spiel in Marburg sehen," meint auch Pressesprecher Arik Bredendiek, denn seit dem letzten Spiel gegen die Braunschweig Lions sind nun über fünf Monate vergangen.
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Erneuter Krimi in Hall
Den Zuschauern und Fans war im Vorfeld der GFL-Begegnung Schwäbisch Hall gegen Marburg nicht zu viel versprochen worden. Ein "knappes Ding" war von den Experten vorhergesagt worden, und sie sollten alle Recht behalten. 21:20 hieß der Endstand nach vier spannenden Vierteln. Aus Marburger Sicht diesmal leider mit dem besseren Ende für die Schwaben, die zum Ende des Spieles in den wichtigen Situationen immer eine passenden Antwort auf den Marburger Sturmlauf parat hatten.
Heißer Tanz in Schwäbisch Hall
Wenn die Marburg Mercenaries am Samstag zu den Schwäbisch Hall Unicorns zu ihrem nun bereits dritten Auswärtsspiel in Folge fahren, erwartet die Männer um Nationalmannschaftsquarterback Joachim Ullrich mit Sicherheit erneut ein heißer Tanz. "Ich kann mich eigentlich in den letzten fünf Jahre nicht an ein einziges langweiliges Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaft erinnern," so Präsident Carsten Dalkowski, der den beiden Vereinen ein fast schon freundschaftliches Verhältnis bescheinigt. So werden im Haller Hagenbachstadion erneut zwei explosive Offensiv-Formationen aufeinander treffen und das Spiel wird wahrscheinlich – wie so oft in den letzten Jahren – durch die Mannschaft entschieden, die weniger Fehler macht.
Autodienst Gnau und Renault neue Partner der Mercenaries
(cd). Rechtzeitig zum Saisonbeginn können die Bundesliga Footballer der Marburg Mercenaries enorm wichtigen Zuwachs im Sponsorenbereich vermelden. "Mit dem Autodienst Gnau und seinen Marken Renault, Skoda und Dacia haben wir kompetente Partner im Bereich Mobilität gefunden," erklärt Pressesprecher Arik Bredendiek. So konnten die Spieler der "Söldner" bereits insgesamt sechs Renaults für die laufende Saison in Empfang nehmen. "Nur mit der Unterstützung eines Mobilitätspartners können wir überhaupt das Niveau in der GFL halten," weiß auch Präsident Carsten Dalkowski, da zum Beispiel drei PKW den Spielern aus dem Rhein-Main Gebiet zur Verfügung gestellt werden. "Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung," so auch Jung-Nationalspieler Cedric Clark, der inzwischen aus Hanau zum Training anreist.
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Last Minute Sieg in München
(atb). Nach zähem Beginn und einer verpatzten ersten Halbzeit konnten die Marburg Mercenaries am Ende doch noch zwei wichtige Punkte von der Auswärtsreise nach Bayern mitbringen. Bei den Munich Cowboys reichte eine mäßige Leistung zu einem 27:23 Sieg und der Erkenntnis, dass man von der Ausschöpfung seines Potentiales noch einige Trainingseinheiten entfernt ist.
Gleich zu Beginn der Partie machten die Cowboys deutlich, dass Sie sich gut auf die Offense von Head Coach Tim McNulty und hier vor allem auf das Passspiel eingestellt hatten. Bei fast allen Pässen von Quarterback Joachim Ullrich war bereits ein Münchner in der Nähe und machte den Erfolg in letzter Sekunde zunichte. Zwar stand auch die Marburger über die gesamten vier Quarter gut, jedoch waren es die Hausherren, die zuerst Punkte auf das Scoreboard bringen konnten. Der starke Travis Harvey, an diesem Tage fast fehlerfrei, sorgte zunächst für die 7:0 Führung, die Kicker Ersin Gödel noch im ersten Viertel auf 10:0 ausbaute, als er ein Field Goal aus rund 22 Yards versenkte. Dieser Rückstand hatte offensichtlich den Ehrgeiz von Runningback Sean Cooper angestachelt, der jetzt zum Leben erwachte und im Dante Stadion eindrucksvoll seine Visitenkarte abgab. Über 45 Yards sprintete der Texaner i die Endzone der Bayern und verkürzte so auf 6:10. Leider aus Sicht der „Söldner“ ging der Extrapunkt von Marcel Duft daneben. Doch die Mannschaft von Coach Rosenberg schlug noch vor der Pause zurück. Die stets gefährliche Kombination Harvey auf Maier sorgte für den 17:6 Halbzeitstand.
Hiobsbotschaft vor dem Spiel in München
(atb). Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen der Marburg Mercenaries gehofft die Verletzung, welche sich Runningback Johann „Shorty“ Gerner im Spiel bei den Weinheim Longhorns zugezogen hatte, möge nicht so schwerwiegend sein. Doch die Botschaft aus dem Krankenhaus war ernüchternd. Ein Bruch des Schienbeines wird wohl dafür sorgen, dass Gerner auf absehbare Zeit keinen Football wird spielen können. Ein herber Rückschlag für die Offense von Head Coach Tim McNulty, der sich bisher auf sein „Runningback-Tandem“ Cooper und Gerner stets verlassen konnte. Trotz des Rückschlages gab es vor dem schwierigen Auswärtsspiel bei den Munich Cowboys auch positive Nachrichten von der Lahn. Die Verletzung von Center Eugen Heidt wird wohl bis zum nächsten Spiel ausgeheilt sein, da ein Kernspin vom Montag keine dauerhafte Beeinträchtigung des Knies zeigte und Jason Krupinskis Zerrung wird bereits bis zum Wochenende Geschichte sein, so dass man sich auf das Zusammenspiel mit Neu-Mercenary Brad Vickroy in der Defensive Line freuen darf.
Vickroy gelandet
(atb). Am heutigen Dienstag landete die vorerst letzte Neuverpflichtung der Marburg Mercenaries auf dem Frankfurter Flughafen. Mit rund zwei Stunden Verspätung stieg ein müder, aber tatendurstiger Brad Vickroy aus dem Air India Flieger aus Chicago und wurde von Head Coach Tim McNulty sowie Defensive Back Jamaal Jonas begrüßt.
Der erste Sieg ist da
(atb). Bei sonnigen Temperaturen und vor spärlicher Kulisse haben die Marburg Mercenaries am Wochenende ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Nach zwei Niederlagen in den Testspielen präsentierte sich die Mannschaft von Head Coach Tim McNulty konzentriert und lies den gastgebenden Weinheim Longhorns über vier Quarter keine wirkliche Chance auf den Sieg. Während die Defense ein sehr solides Spiel machte, gab es vor allem im Passspiel der Offense noch einige Abstimmungsschwierigkeiten, die ein denkbar höheres Ergebnis verhinderten. Dennoch war man im Lager der Marburger rundum zufrieden: „Wir haben noch nicht unser bestes Personal auf dem Feld und waren durch das Spiel in Dresden verunsichert. Dafür war es eine gute Leistung, vor allem der Defense“, so Präsident Carsten Dalkowski, der sich das Spiel live vor Ort ansah.
Saisonauftakt in Weinheim
(atb). Mit einer 50:70 Niederlage im Gepäck aber guten Mutes reisen die American Footballer der Marburg Mercenaries am Sonntag zu ihrem ersten regulären Saisonspiel nach Weinheim. Im Sepp Herberger Stadion wird es darum gehen, die Weichen für eine erfolgreiche Saison zu stellen, so Head Coach Tim McNulty, der hinzufügt, dass die Zeit des Experimentierens endgültig vorbei ist. „Wir haben aus den Niederlagen in den Vorbereitungsspielen unsere Lehren gezogen und hoffentlich das richtige Personal gefunden um nun voll durchstarten zu können.“, so der US-Amerikaner dem die Anspannung des Saisonauftaktes diese Woche deutlich anzumerken war.

