(atb). Sah es lange Zeit so aus, als würde die Saison der Stuttgart Scorpions nicht wirklich erfolgreich verlaufen können, hat die Spielzeit der Schwaben inzwischen doch erheblich Fahrt aufgenommen. Spätestens seit dem 14:10 Sieg gegen die favorisierten Plattling Black Hawks sind die „Skorpione“ wieder voll im Rennen um den dritten Platz der GFL Gruppe Süd, ein Platz der zwar ein Auswärtsspiel nach sich zieht, möglicherweise aber gewährleistet, dass man nicht gleich gegen den amtierenden Deutschen Meister und frischgebackenen Eurobowl Gewinner aus Berlin antreten muss.
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Der Tag der Rückkehrer
(atb). Gegen aufopferungsvoll kämpfende Weinheimer gab es am Sonntag den erwartet deutlichen Sieg. Bei hochsommerlichen Temperaturen ließen die Mercenaries nie einen Zweifel am Ausgang der Partie und legten den Grundstein mit 24 Punkten bereits in der ersten Halbzeit. Erfreuliche Randnotizen waren sicherlich die Comebacks der Langzeitverletzten Deante`Battle, Karol Czapinski und Johannes Thiel.
Die "rote Laterne" zu Gast in Marburg
Als derzeitiges Schlusslicht der GFL Süd, reisen die Weinheim Longhorns am Sonntag zu ihrem Auswärtsspiel nach Marburg. Diese Platzierung kommt für viele Beobachter der Szene nicht wirklich zufällig, mussten die Baden Württemberger doch vor der Saison einen enormen Aderlass an Spielern verkraften, die sich zu großen Teilen dem jetzigen Gegner – den Marburg Mercenaries – anschlossen. Und so ist es für Einige an diesem Sonntagnachmittag dann doch kein völlig normales Spiel, auch wenn die Rollen in dieser Begegnung klar verteilt sind.
Acht Mercenaries im 75er Kader
Im 75er Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die anstehende Europameisterschaft finden sich acht Mercenaries, die von Leistungssportdirektor Marshall Happer nominiert wurden. Nun gilt es für Lars Hampel, Nils Hampel, Daniel McCray, Bastian Nau, Filip Pawelka, Philipp Siebrecht, Joachim Ullrich und Danny Washington darum, sich einen der begehrten Plätze im abschließenden 45er Kader zu sichern.
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Ein Sieg der Moral
(atb). Rückblende: einen guten Monat ist es her, dass die Marburg Mercenaries in Schwäbisch Hall mit 40:24 unter die Räder kamen und Brandon Langston vom „schlechtesten Spiel seiner Karriere“ sprach. Einige fangbare Bälle waren dem ehrgeizigen US-Amerikaner seinerzeit durch die Finger gerutscht, doch am Sonntag Nachmittag im Georg-Gaßmann-Stadion wurde schnell offensichtlich, dass der Mann von der Grand Valley State University nicht gewillt war ein déjà vu der unangenehmen Art zu erleben. Bereits den ersten Kick Off der Partie trug er über 96 Yards zum Touchdown zurück und deckte so den Tisch für ein mehr als unterhaltsames Footballspiel.
Gipfeltreffen im Georg-Gaßmann-Stadion
(atb). Schon in der letzten Saison waren die Spiele der Marburg Mercenaries mit den Schwäbisch Hall Unicorns die entscheidenden Duelle im Kampf um den Titel des Südmeisters der GFL. Und auch in dieser noch recht jungen Spielzeit zeichnet sich bereits ein ähnliches Bild ab. Beide Mannschaften stehen mit jeweils einer Niederlage an der Spitze der Tabelle, wobei die Haller den ersten direkten Vergleich der Saison recht deutlich mit 40:24 gewinnen konnten. Ihre einzige – noch dazu knappe – Niederlage stammt aus dem Interconference Spiel gegen den Deutschen Meister aus Berlin.
Deutlicher Auswärtssieg in München
(atb). Mit einem stark dezimierten Kader und nach langer Anreise in die bayrische Hauptstadt haben die Marburg Mercenaries ihr Spiel bei den gastgebenden Cowboys mit 44:7 gewonnen. Neben einer starken Leistung der Defense, die den Münchnern gerade einmal 134 Yards in der Offense zugestand, ragte vor allem „Aushilfsrunningback“ Patrick „Schoko“ Trumpfheller heraus, der insgesamt vier Touchdowns bei 177 Yards erlief und inzwischen seinen festen Platz in der Rotation von Offensive Coordinator Aaron Fiddler sicher haben dürfte.
Die ersten Punkte der Partie ließen bei sommerlichen Temperaturen nicht lange auf sich warten. Was Brandon Langston mit seinem Kick-Off return bereits vorbereitet hatte, schloss er durch einen 48 Yard Pass seines Quarterbacks Joachim Ullrich höchstselbst ab. Die Cowboys ihrerseits hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, was sich spätestens Ende des ersten Viertels manifestierte, als zunächst Linebacker Eric Hoerl eine Interception und anschließend Patrick Trumpfheller sein erster Touchdown an diesem Tag glückte. Der Kick des ansonsten fehlerlosen Peter Müller landete an der Stange, so dass ein 13:0 für die Gäste zu Buche stand.
Zu den Cowboys nach München
(atb). Nach dem am Ende deutlichen 35:17 Siege gegen die Plattling Black Hawks vom letzten Wochenende fahren die heimischen Marburg Mercenaries mit viel Selbstbewusstsein im Gepäck nach München. In der bayrischen Hauptstadt werden sie von den Cowboys erwartet, die bei einem Sieg und zwei Niederlagen derzeit auf Rang vier in der Südgruppe der GFL rangieren.
Langsam scheint die Offense der Marburger zusammenzufinden und auch die Defense von Head Coach Joe Roman machte – vor allem in der zweiten Halbzeit des Spieles gegen Plattling – deutliche Fortschritte. Eine Halbzeit, in welcher man einem zugegebenermaßen müden Gegner keine weiteren Punkte mehr gestattete. Und so fährt man dann sicherlich auch als Favorit nach München, ohne den notwendigen Respekt vor den Cowboys vermissen zu lassen. „Es ist schon toll, was die Cowboys jedes Jahr auf die Beine stellen, vor allem wenn man bedenkt, dass die großen Namen fehlen und in dieser Saison eher noch weniger geworden sind“, so Präsident Carsten Dalkowski, der damit vor allem auf den Aderlass Richtung Plattling anspricht, als die Cowboys mit Pascal Maier und Jerome Morris absolute Leistungsträger an den direkten Ligakonkurrenten verlor. So ist auch die Offense zur Zeit eher das Sorgenkind der Bayern, während die Defense statistisch zur Zeit Rang zwei der gesamten GFL bekleidet.
Sturdivant-Show in Marburg
Eine fehlerfreie zweite Halbzeit sicherte den favourisierten Mercenaries einen deutlichen 35-17 (7:3, 14:14, 7:0, 7:0) Sieg. Matchwinner dabei war Allrounder Joe Sturdivant, der nicht nur auf seiner angestammten Position als Passverteidiger glänzte, sondern auch als Wide Receiver und Runningback seine Dienste mit Bravour erledigte. Am Ende eines ereignisreichen Spiels hatte der junge Mann von der Southern Methodist Universität fünf Touchdowns auf seinem Haben-Konto.

