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Mit Euphorie ins Halbfinale

(atb). Wie in der letzten Saison, heißt die finale Hürde für den Einzug in den German Bowl Berlin Adler, und doch ist die Situation 2010 mit der 21:36 Niederlage aus der Vorsaison nur bedingt vergleichbar. Zog man letztes Jahr noch auswärts in einer Regenschlacht den Kürzeren gegen „das Überteam“ der Liga, glaubt man auf Seiten der Mercenaries dieses Jahr fest daran veränderte, positivere Vorzeichen zu erkennen. Da ist zum einen die Tatsache, dass sich Berlin dieses Jahr schon mehrfach verwundbar gezeigt hat, zum anderen aber auch der nicht zu unterschätzende Heimvorteil, der den „Söldnern“ 2009 fehlte. Was bleibt ist allerdings immer noch ein extrem starker Gegner, der als amtierender Deutscher Meister und EURO BOWL Gewinner nach Hessen kommt sowie das letztjährige Wetter. Auch für den kommenden Sonntag ist in Marburg Regen angesagt.

Premiere gegen Braunschweig

(atb). Seit letzten Sonntag, kurz vor 18.00 Uhr ist es amtlich. Die Marburg Mercenaries können ein Play Off Spiel gegen die Braunschweig gewinnen und die Lions selbst, sind in der Lage ein Viertelfinale zu verlieren, beides Premieren in den jeweiligen Vereinshistorien. Das Spiel selbst, welches mit einem 31:21 Sieg der „Söldner“ endete, startete furios und wurde spätestens ab der Halbzeit von den Hessen klar beherrscht. Letztendlich wäre sogar noch ein höherer Sieg möglich gewesen.

Ab jetzt gibt`s nur noch Endspiele

(atb). Zwar spielen die Marburg Mercenaries erst seit dem Jahre 2003 in der GFL, Deutschlands Königsklasse im American Football, und doch können sie schon auf eine lange Historie gegen den kommenden Viertelfinalgegner aus Braunschweig zurückblicken. Ab 2005 kreuzte man dabei mehr oder weniger regelmäßig die Klingen, jedoch blieb den heimischen „Söldnern“ der Sieg in einem wichtigen Spiel bisher verwehrt. Niederlagen in den Halbfinals 2007 und 2008 und im German Bowl 2006, kann man bisher „nur“ Siege in den Interconference Spielen der regulären Saison entgegensetzen. Eine Statistik, die sich aus Sicht der Mercenaries an diesem Sonntag den 19.09.2010 ab 15.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion unbedingt ändern soll.

"Sport-in-marburg.de" – Interview mit Arik T. Bredendiek

Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?
Die Saison ist bisher recht reibungslos verlaufen, zumal wir von den ganz großen Verletzungen – wenn man einmal Marcel Duft in der Vorbereitung ausnimmt – verschont geblieben sind. Die zwei Niederlagen gegen Kiel und Schwäbisch Hall können passieren, schließlich handelt es sich um zwei Mannschaften, die ebenfalls große Ambitionen auf den German Bowl haben. Über die Spielzeit haben wir uns in vielen Bereichen kontinuierlich verbessert und ich hoffe ganz einfach, dass wir nunmehr, pünktlich zu den Play Offs unseren besten Football spielen können.
Welcher Spieler ist bisher die positive Überraschung der laufenden Saison?
Ich denke, da wird man Johannes Kraft nennen müssen. Der Junge kommt von den Wetzlaer Wölfen, d.h. einer unteren Liga in die GFL und bekommt sofort Spielzeit von den Trainern. Das habe ich vor der Saison ganz ehrlich nicht so eingeschätzt. Natürlich muss sich Johannes noch weiterentwickeln und bekommt ab und an von einem „alten Hasen“ die Grenzen aufgezeigt, aber er wird seinen weg gehen, da bin ich mir sicher. Positiv auch die Entwicklung von Karol Czapinski über die letzten Jahre.

Sieg ohne Wert

(atb). Mit einem standesgemäßen 52:8 Sieg beim Schlusslicht in Weinheim, haben die Marburg Mercenaries ihre reguläre Saison abgeschlossen und können sich nunmehr voll und ganz auf das anstehende Viertelfinale gegen die Braunschweig Lions konzentrieren.

Ein Sieg und keine Verletzten

(atb). Den in der Überschrift geäußerten Wunsch hört man in diesen Tagen oft, wenn man sich im Lager der Marburg Mercenaries umhört. Man steht vor der undankbaren Situation ein Nachholspiel beim abgeschlagenen Tabellenletzten, den Weinheim Longhorns, bestreiten zu müssen, während man sich im Umfeld schon auf das eine Woche später anstehenden Viertelfinale vorbereitet und freut. „Sicherlich ist das mit der Konzentration nicht so ganz einfach, aber wir dürfen den Fehler nicht machen, einen Gegner in der GFL zu unterschätzen“, so Head Coach Joe Roman, der auf das warnende Beispiel der Schwäbisch Hall Unicorns verweist. Zwar gewannen diese gegen die Weinheimer schlussendlich noch deutlich mit 49:20, taten sich aber bis zur Halbzeit und dem Zwischenstand von 21:12 ausgesprochen schwer.

Das Heimrecht zum Greifen nah

(atb). Mit dem 36:12 Sieg im letzten regulären Heimspiel der Saison, haben die Marburg Mercenaries  sich das heimrecht in den Play Offs nun mehr so gut wie gesichert. Zwar steht noch ein Auswärtsspiel bei den bisher sieglosen Weinheim Longhorns an, jedoch müsste es schon mit dem Teufel zugehen, sollten sich die „Söldner“ diese Ausgangslage noch nehmen lassen. Bei realistischer Betrachtungsweise erscheint dies eher unwahrscheinlich. An diesem Sonntag hatten die Hessen nur kurz vor der Halbzeitpause eine  Schrecksekunde zu überstehen, als sich die Scorpions anschickten die Unkonzentriertheiten der Gastgeber bis zum Ausgleich auszunutzen, letztendlich wurde es dann aber doch noch ein souveräner Sieg vor heimischem Publikum.
 

Skorpione sollen nicht stechen

(atb.) Zu ihrem letzten Heimspiel der regulären Saison empfangen die Marburg Mercenaries am Sonntag Nachmittag die Scorpions aus Stuttgart. Für die Mercenaries geht es dabei darum, bei noch einem ausstehenden Spiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Weinheim, den ersten Platz im Süden zu sichern, während die Schwaben außer zwei möglichen Punkten nicht mehr wirklich viel zu gewinnen haben. Der vierte Platz im Süden und damit ein Play Off Auswärtsspiel bei den Kiel Baltic Hurricanes oder den Berlin Adlern ist sicher.

Dem Südmeister einen Schritt näher

(atb). Mit einem gut aufgelegten Brandon Langston, der zum richtigen Moment seine individuelle Klasse zeigte, haben die Marburg Mercenaries ihr Auswärtsspiel bei den Plattling Black Hawks gewonnen. Dabei starteten die Hessen schläfrig in die Partie und sicherten sich erst mit einem Zwischenspurt Anfang des dritten Viertels den 28:21 Sieg. Ein Ergebnis, welches die wahren Kräfteverhältnisse an diesem Nachmittag in etwa korrekt widerspiegelte.