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Ein Spitzenspiel, das keines war

(atb). Spitzenspiele, egal in welchem Sport, leben davon dass sich die gegenüberstehenden Mannschaften in der Leistung und im Einsatz nichts nehmen, auf dem Platz alles geben und nach einer hoffentlich spannenden Partie ein verdienter Sieger gekürt werden kann. Zumindest der letzte Teil dieser Formel ist nach dem 56:6 Sieg der Schwäbisch Hall Unicorns über die Marburg Mercenaries wenig diskutable. Die Unicorns zeigten eindrucksvoll, dass den German Bowl in diesem Jahr nur gewinnt, wer die Haller besiegen kann und davon waren die hessischen "Söldner" an diesem Samstag Lichtjahre entfernt. Eine Kombination von starkem Gegner, eigenen Unzulänglichkeiten und Pech führten zu der höchsten Niederlage seit über einer Dekade. Eine Niederlage die nur die Attribute Demontage, Klatsche und Demütigung verdient.

Zu Gast in der "grünen Hölle"

Für die Gäste der Schwäbisch Hall Unicorns gab es bisher in dieser Saison nichts zu holen. Die bisherigen vier Heimspiele wurden addiert mit 184:79 gewonnen und auch in den Auswärtsspielen bewahrte die Mannschaft von Siggi Gehrke bisher eine weiße Weste. Mit einer phänomenalen Offense und einer mehr als soliden Defense hat man sich inzwischen den inoffiziellen Titel des Geheimfavoriten auf den German Bowl erarbeitet, wobei sich das Wort "geheim" lediglich auf die Tatsache bezieht, dass die Kiel Baltic Hurricanes als amtierender Meister sicherlich noch immer das Maß aller Dinge sind. Die Mercenaries reisen also mit einer gehörigen Portion Respekt nach Hall, verweisen aber immer wieder darauf, dass auch die Unicorns bereits Schwächen offenbarten, die es zu nutzen gilt. Welche Schwächen man vor allem in den letzten Spielen erkannt zu haben glaubt, darüber hüllt sich Head Coach Roman vor der Partie lieber in Schweigen. "Wir stehen vor einem immens schwierigen Auswärtsspiel, fahren jedoch gut vorbereitet nach Hall. Es gibt in jedem Footballspiel Momente, die man einfach ergreifen muss will man als Sieger den Platz verlassen. Diese Situationen wollen wir kreieren und daraus Kapital schlagen", so der US-Amerikaner eher kryptisch.

Petrus sorgt für Spielausfall

(atb). Wegen Unbespielbarkeit des Platzes am Flensburger Volkspark, ist die für Sonntag angesetzte Partie der Marburg Mercenaries gegen die Kiel Baltic Hurricanes kurzfristig abgesagt worden. Für die Mercenaries besonders bitter ist die Tatsache, dass man bereits angereist war, als die Absage bekanntgegeben wurde. Eine sofortige Rückreise wird durch die Lenkzeiten des Busfahrers sowie die bereits gebuchte Jugendherberge verhindert, so dass man nichtsdestotrotz in Flensburg nächtigen wird. Ein Nachholtermin soll schnellstmöglich abgesprochen und veröffentlicht werden.

Mercenaries reisen an die Ostsee

(atb). Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den drei Nationalspielern der Marburg Mercenaries nicht. Während ihre Mannschaftskameraden in den vergangenen Wochen die Knochen schonen oder eventuelle Verletzungen auskurieren konnten, reisten Quarterback Jo Ullrich sowie die Offensive Liner Lars und Nils Hampel mit zur Weltmeisterschaft nach Österreich, wo man noch am letzten Sonntag im Spiel um Platz fünf auf dem Platz stand. Der Sieg gegen die Auswahl Frankreichs sorgte für einen versöhnlichen Abschluss des Turniers, an Regeneration war jedoch anschließend kaum zu denken, steht doch an diesem Sonntag bereits das richtungweisende Spiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes in der German Football League auf dem Programm. Diese haben zwar grundsätzlich mit den gleichen Problemen zu kämpfen, jedoch sieht Marburgs Head Coach Joe Roman einen Nachteil vor allem darin, dass Quarterback Joachim Ullrich nunmehr innerhalb kürzester Zeit die Ideen des Trainerstabes umsetzen muss. "Unser Spielmacher war nicht nur wochenlang weg, er hat darüber hinaus bei der WM fast durchgespielt. Für mich ist der Quarterback während der Vorbereitung auf ein Spiel der wichtigste Mann und gerade vor einem Spitzenspiel auf ihn zu verzichten war sehr schwer. Dieses spezielle Problem hatte Kiel nicht zu lösen", so Roman, der indes großes Vertrauen in seinen Veteranen auf der Spielmacherposition hat. "Jo kann neue Dinge schnell aufnehmen und verarbeiten. Ich hoffe, wir kriegen das in einer Woche hin."

GFL geht in die heiße Phase

Nach der Rückkehr der Nationalmannschaft von der WM in Österreich geht es am Wochenende gleich in der GFL wieder in die Vollen. Die heiße Phase im Rennen um die begehrten acht Play-off-Plätze der Endrunde, die mit dem German Bowl am 8. Oktober in Magdeburg ihren Höhepunkt finden wird, beginnt mit den Interconference-Rückspielen am 23. und 24. Juli. Es sind (bis auf die Rückspiele Kiels in Marburg und Stuttgarts in Braunschweig) die letzten Vergleiche zwischen Teams der GFL Nord und der GFL Süd in den Punktrunden. Ab dem kommenden Jahr werden in beiden GFL-Gruppen je acht Mannschaften spielen und dann alle ihre 14 Saisonspiele vor den Play-offs in ihrer eigenen Gruppe austragen.

Sturdivant zurück nach Marburg

(atb). Zur Zeit spielt er mit der Nationalmannschaft der USA bei den Weltmeisterschaften in Österreich um die Goldmedaille, doch schon bald wird Joe Sturdivant seine Stiefel wieder an der Lahn schnüren. Trotz seines Engagements bei den Catania Elephants, die bis in das Halbfinale des Italienischen Super Bowls vordrangen, riss der Kontakt nach Marburg nie ab und so unterschrieb der Mann aus Georgia dann auch direkt nach der Niederlage seinen Spielerpass bei den Hessen. „Ich freue mich darauf, bald wieder mit meinen Jungs Football spielen zu können“, so Sturdivant, der bei den „Söldnern“ wohl die Position des Safeties einnehmen wird. Dies wiederum gibt dem Team immense Möglichkeiten, führt es doch unter anderem dazu, dass Ryan Bass auf seine angestammte Wide Receiver Position wechseln kann. Sturdivant wird nach Ablauf der obligatorischen Sperre von fünf Spielen erstmals zum Heimspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes auflaufen können.

Spiel gegen Saarland wird gewertet

Die Bundesligapartie zwischen den Marburg Mercenaries und den Saarland Hurricanes kann nicht nachgeholt werden und muss deswegen gewertet werden.
Laut Spielplan hätten die American Footballer aus dem Saarland am Sonntag dem 26.6. in Marburg bei den Mercenaries antreten müssen. Die Saarländer mussten diese Partie absagen, weil sie wegen der großen Anzahl an Verletzungen nicht mehr spielfähig waren. Zum Zeitpunkt der Absage wollte man noch versuchen, diese Begegnung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Doch bei dem Restspielplan beider Mannschaften wird dies bis zu den Play-Offs nicht mehr möglich sein. Vor allem Gastgeber Marburg hat nach der WM einen vollen Terminplan und nur einmal ein Wochenende Spielpause. Ausgerechnet an diesem Wochenende sind aber die Hurricanes zum Spiel in Schwäbisch Hall eingeladen. Torsten Reif, Geschäftsführer der Saarland Hurricanes zur Problematik des verbleibenden Spielplans: „Wir haben alles versucht, um noch einen Termin für diese Begegnung zu finden – es hat sich aber leider keine Lösung gefunden. Marburg hatte Anfang der Saison das Pech, dass sie gleich die ersten beiden Spiele verlegen mussten. Somit ist auch schon der Nachholspieltermin bereits belegt, der bei der Ligaplanung extra für etwaige Spielausfälle reserviert wird. Wir können die Partie leider nicht mehr nachholen, denn auch am ersten Juli-Wochenende hätten wir aufgrund der Verletzungen noch nicht wieder spielen können."

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Das kommende Heimspiel der Mercenaries muss ausfallen

Die Marburg Mercenaries können am Sonntag im Georg Gassmann Stadion leider keinen Football präsentieren. Der vorgesehene Gegner musste aufgrund zu vieler verletzter Spieler die Reise in die Lahnstadt absagen. Geschäftsführer Torsten Reif erklärt die Situation der Saarland Hurricanes: "Wir haben einfach nicht mehr die ausreichende Anzahl an spielberechtigten Spielern zur Verfügung und werden dies auch durch Vorlage von geeigneten Attesten nachweisen." Dies freilich hilft den Mercenaries am kommenden Sonntag wenig, fest steht zunächst einmal nur, dass das GFL-Spiel am Sonntag nicht wird stattfinden können. Die Bundesliga-Footballer aus Marburg gehen somit verfrüht in die Sommerpause und sind – mal wieder – zum Zuschauen verdammt.

Ungefährdeter Sieg gegen Stuttgart

(atb.) Manch ein Zuschauer im Georg-Gaßmann-Stadion rieb sich verwundert die Augen. Sollte der heutige Gegner wirklich jene Mannschaft sein, welche die Mercenaries noch vor 14 Tagen an den Rand einer Niederlage gebracht hatte, bevor der knappe 39:30 Sieg feststand? An diesem Sonntag Nachmittag im Georg-Gaßmann-Stadion deutete jedenfalls nichts darauf hin, präsentierten sich die Stuttgarter – vor allem in der ersten Halbzeit – doch emotionslos und ohne Biss, ließen die 24 Punkte des ersten Durchganges einfach über sich ergehen und gaben jedwede Siegchance damit schon früh aus der Hand.