Mercenaries laden zum "Community Gameday" mit dem Thema Jugend und Gesundheit
Die Kiel Baltic Hurricanes, ihres Zeichens amtierender Deutscher Meister des American Football, dominieren seit dem Beginn der Saison 2010 die German Football League. National gab es in diesem Zeitraum nur eine Niederlage – zum Saisonauftakt 2010 verlor man zuhause gegen die Mercenaries – und auch international wurde man eher durch eigene Nachlässigkeiten, als durch die schiere Übermacht des Gegners ausgebremst, als man sehr überraschend gegen die Carlstad Crusaders aus Schweden den Kürzeren zog. Sonst gab es nur Siege für die Mannschaft von Head Coach Patrick Esume und so wundert es wenig, dass die Mannschaft von der Ostsee am Sonntag der große Favorit ist, wenn es im Georg-Gaßmann-Stadion gegen die heimischen "Söldner" geht.
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Arbeitssieg bei den Cowboys
(atb). Das erwartet schwere Spiel hatten die Marburg Mercenaries am Wochenende bei den Munich Cowboys zu bestreiten. Beide Seiten schenkten sich nichts, bevor letztendlich ein 16:7 Arbeitssieg zu Buche stand, der den "Söldnern" alle Möglichkeiten offen lässt, Platz 2 der GFL- Gruppe Süd und damit das Heimrecht in den Play-Offs zu sichern. Als nächster Gegner reist der amtierende Deutsche Meister aus Kiel mit dem man dann nur eine Woche später – dieses Mal an der Ostsee – erneut die Klingen kreuzt , nach Marburg.
Mercenaries reisen nach München
(atb). Das altehrwürdige Dante Stadion löst bei einigen Mercenaries noch immer Glücksgefühle aus, ist dies doch schließlich jene Spielstätte in welcher man am 29.09.2002 durch den 28:12 Sieg den Grundstein zum Aufstieg in die GFL legte. Defensive Tackle Philipp Siebrecht war damals schon dabei, wischt aufgrund der kommenden Aufgabe jedoch sämtliche Sentimentalitäten beiseite: "Trotz der Tatsache, dass im Umfeld vor allem über Hall und Kiel diskutiert wird, wissen wir Spieler genau, dass München ein sehr schwerer Gegner wird. Die Cowboys lassen immer alles auf dem Platz und spielen sehr physisch. Da muss man nach einer anstrengenden Busfahrt erst einmal gegenhalten".
Endspurt in der GFL
(Huddle Verlag) Vier Wochen verbleiben noch bis zum Ende der Punktrunde in der GFL, ehe in Viertel- und Halbfinale die Teilnehmer für den German Bowl XXXIII am 8. Oktober in der Magdeburger MDCC-Arena ermittelt werden können. Sieben der acht Endrundenplätze sind inzwischen vergeben, in der Nord-Gruppe kämpfen Berlin, Braunschweig und möglicherweise auch noch Dresden um das letzte Play-off-Ticket. Von besonderer Brisanz ist dabei das direkte Aufeinandertreffen Braunschweigs und Berlins am 21. August, bei dem die Berlin Adler mit einem Sieg den vierten Platz im Norden für sich sichern könnten.
Klarer Sieg im Hessenderby
(atb). Mit einem völlig ungefährdeten 49:28 Sieg gegen die Wiesbaden Phantoms untermauerten die Marburg Mercenaries ihre Stellung als Hessen Nummer 1 des American Football eindrucksvoll. Bereits zur Halbzeit war die Partie mit dem 35:0 für die Gastgeber entschieden, bevor die Phantoms erst im zweiten Durchgang Ergebniskosmetik betreiben konnten. Mann des Spieles war Quarterback Joachim Ullrich, der in limitierter Spielzeit sechs Touchdown- Pässe an den Mann bringen konnte.
Hessenderby in Marburg
(atb). Aufgrund des Aufstiegs der Wiesbaden Phantoms in die German Football League, hält der Spielplan dieses Jahr wieder ein echtes Hessenderby parat, dessen Rückspiel diesen Sonntag um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion ausgetragen wird. Im Hinspiel tat sich der Favorit aus Marburg eine Halbzeit lang sehr schwer, bevor nach dem Wechsel ein letztendlich noch sicherer 21:7 Sieg eingefahren werden konnte. Inzwischen ist die Tabellenkonstellation so, dass die Phantoms völlig beruhigt aufspielen können. Mit den Play Offs hat man in diesem Jahr ebenso wenig zu tun, wie mit der Relegation. Damit wurde das Saisonziel frühzeitig gesichert. Die Mercenaries auf der anderen Seite kämpfen um das Heimrecht in den Play Offs, welches nur gewährleistet ist, wenn man am Ende mindestens auf Platz zwei der GFL- Gruppe Süd steht. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde letztes Wochenende bereits wieder gemacht, als man die Saarland Hurricanes unter widrigsten personellen Umständen bezwingen konnte.
Pflichtsieg im Saarland
(ab) Nach der aufrüttelnden Niederlage gegen die sehr starken Schwäbisch Hall Unicorns, sind die Marburger Söldner ins verregnete Saarbrücken gereist, um sich im Ludwigsparkstadion den Saarland Hurricanes zu stellen. Ein Sieg gegen die derzeit Sechstplatzierten war praktisch verpflichtend, dennoch wollte man sich keine Fehler wie in der vorangegangenen Woche erlauben. Am Ende der Partie brachten die Lahnstädter einen ungefährdeten 18-35 Sieg nach Hause (6:0, 22:12, 0:0, 7:6).
German Bowl am Blauen Bock angekommen – Kartennachfrage steigt
Das American-Football-Highlight, am 8. Oktober 2011 in der MDCC-Arena Magdeburg, hat in diesen Tagen die Landeshauptstadt endgültig erreicht. Das Logo des 33. German Bowl prangert seit Sonntag am "Blauen Bock" (Quelle Foto: MDCC-Arena)im Herzen der Elbestadt und kündigt das große Finale um die deutsche Meisterschaft im American Football an.
Wiedergutmachung im Saarland
(atb). Die Wunden der hohen Niederlage in Schwäbisch Hall sind noch frisch und doch war man sich nach dem sportlichen Desaster im Hagenbachstadion im Kreise der Mannschaft schnell einig, dass sich ein solches Spiel – welches früh eine höchst negative Eigendynamik entwickelt hatte – sich nicht wiederholen darf. Entsprechend konzentriert und mit der Motivation der Wiedergutmachung fährt man nun zum Auswärtsspiel in das Saarland. Bei den Hurricanes ist man der hohe Favorit und doch wird man sicherlich nicht ausschließlich an der Frage nach Sieg oder Niederlage gemessen werden. Vielmehr ist ein Auftritt mit Konzentration und Leidenschaft erforderlich, um eine Saison wieder in das richtige Fahrwasser zu lenken, welche zurzeit zu kentern droht. Soweit will es die Mannschaft indes nicht kommen lassen, die sich bereits auf der Busfahrt zurück nach Marburg auf die kommenden Aufgaben einschwor. "Wer den Ernst der Lage jetzt nicht erkannt hat, dem ist nicht mehr zu helfen", so Linebacker und Mercenaries- Urgestein Sebastian Lau zur Gemütslage der Mannschaft.
Ein neuer Termin für die Reise nach Kiel
(sl) Nachdem das Spiel gegen Kiel vergangenen Sonntag wetterbedingt ausfallen musste, wurde die ganze Woche fieberhaft nach einem Nachholtermin für das Interconference-Derby zwischen den Marburg Mercenaries und den Kiel Baltic Hurricanes gesucht. Nach ausgiebigen Planungen und Terminverschiebungen haben die Kieler ihr Heimspiel gegen die Dresden Monarchs auf den 10. September verlegt um das Heimspiel gegen die Söldner am 03. September nachholen zu können. Kickoff der Partie ist 18:00 im Holsteinstadion in Kiel.

