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Knapper Sieg in Hall

Nachdem man am letzten Wochenende bei der bitteren Niederlage in Stuttgart eine komfortable Führung noch verspielte, wurde von vielen Seiten bereits früh in der Saison die Charakterfrage gestellt. Wie würden die Mercenaries bei den favorisierten Unicorns aus Schwäbisch Hall reagieren, würde man die passende Antwort gegen den offensivestarken Meister der Jahre 2011 und 2012 finden ? Diese Frage kann nunmehr uneingeschränkt mit Ja beantwortet werden. Mit einem umkämpften, verdienten 27:24 Sieg trat man die Rückreise an und hielt sich damit zunächst sämtliche Optionen in der Südgruppe der GFL offen.

Duell der alten Weggefährten

Die gemeinsame sportliche Historie der Schwäbisch Hall Unicorns und Marburg Mercenaries ist lang. Kreuzte man zunächst noch jahrelang in der damaligen 2. Bundesliga die Klingen, legten die Haller im Jahre 2000 mit dem Aufsteig in die GFL vor, bevor die Hessen 2003 nachzogen. Nunmehr verlagerte sich das Duell in die Beletage des Deutschen Footballs, wobei die Mercenaries hier ab 2004 oftmals die besser Bilanz aufweisen konnten, bevor die Unicorns dann spätestens mit dem Meistertitel im Jahre 2011 zum Maß aller Dinge in der Südgruppe wurden. Zwar begann diese Saison für die Mannschaft von Trainer- Urgestein Siggi Gehrke mit der Niederlage gegen Giovannie Dixon und seine Saarland Hurricanes etwas holprig, jedoch lässt man sich davon im Lager der Mercenaries nicht wirklich blenden. "Hall bleibt der Gradmesser. Zwar scheint es derzeit so, dass die GFL- Süd dieses Jahr recht eng beieinander liegt, allerdings sehe ich bei den Unicorns noch immer das meiste Potential", so Head Coach Matthias Dalwig, der indes gleich hinterher schiebt, dass der amtierende Südmeister keinesfalls als unschlagbar anzusehen ist. "Das wir sie schlagen können, haben wir ja schließlich im letzten Jahr bereits bewiesen."

Eine gute Halbzeit reicht nicht

Es war ein Spiel der völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Während die Marburg Mercenaries die gastgebenden Stuttgart Scorpions zu Beginn der Partie nahezu überranten und bereits zum Pausentee mit 27:7 führten, lief im zweiten Durchgang nichts mehr viel zusammen beim hessischen Erstligisten. Schritt für Schritt arbeiteten sich die Schwaben zurück ins Spiel, holten Touchdown um Touchdown auf und gingen kurz vor Schluss mit 36:33 in Führung. Eine Führung die letztendlich knapp und – wie immer im Sport – auch ein wenig glücklich verteidigt werden konnte.

Zu Gast beim Tabellenführer

Der Saisonstart der Stuttgart Scorpions kann getrost als geglückt bezeichnet werden. Nach Siegen über Franken, München und das Saarland, grüßt man derzeit mit "weißer Weste " von der Tabellenspitze und untermauerte nachhaltig den eigenen Anspruch um die Südmeisterschaft mitspielen zu wollen. Augenscheinlich hat der neue Head Coach Jemil Hamiko – zuletzt im Trainerstab der Schwäbisch Hall Unicorns, eigentlich aber eher bekannt als das Gesicht des Aufstiegs der Holzgerlingen Twisters – eine gute Mischung zwischen Veteranen und Talenten auf den Rasen gezaubert, wobei sicherlich auch die starken Imports aus den USA eine gewichtige Rolle in der jüngsten Erfolgsgeschichte der Schwaben spielen. Im Lager der Mercenaries ist man sich der Stärken und Schwächen des kommenden Gegners jedenfalls durchaus bewusst, glaubt jedoch daran, durch Videosichtung das richtige Rezept gefunden zu haben. Welche Zutaten dafür benötigt werden, wollte man vorab nicht kundtun, der Head Coach Matthias Dalwig war sich indes einer Sache recht sicher: "Ich erwarte ein enges Spiel auf Augenhöhe."

Ein gelungener Saisonauftakt

(atb). Mit einem beachtlichen 39:20 Sieg über ihre Gäste aus Mannheim sind die Marburg Mercenaries erfolgreich in die Saison 2014 gestartet. Dabei nahmen die rund 800 Zuschauer beim ISUZU- Gameday einige wichtige Erkenntnisse aus dem verregneten Georg-Gaßmann-Stadion mit nach Hause: die Offense der "Söldner" scheint "Big-Play-Potential" und die Defense einen neuen Publikumsliebling zu haben.

Endlich geht`s los

Die footballfreie Zeit in Marburg hat ein Ende. Nach schweißtreibenden Trainingseinheiten, und einem mit dem Sieg in Bielefeld gelungenen Vorbereitungsspiel, starten die heimischen Mercenaries nunmehr am kommenden Sonntag mit einer Heimpartie gegen die Rhein Neckar Bandits in die German Football League 2014. Dabei birgt die Ansetzung zum "ISUZU- Gameday" gleich Etliches an Brisanz, waren es doch die Gegner aus Mannheim, die letzte Saison für einen Negativrekord auf Seiten der „Söldner“ sorgten, als ein 38 Punkte Vorsprung noch aus der Hand gegeben wurde.

GFL startet in 36. Saison

Am letzten April-Wochenende startet die GFL in ihre 36. Saison. Die Spielzeit 2014 steht unter besonderen Vorzeichen: Ende Mai bis Mitte Juni gibt es eine Pause wegen der Europameisterschaft in Österreich, bei der die deutsche Nationalmannschaft versuchen wird, ihren Titel zu verteidigen: Überhaupt spielt das internationale Element eine zunehmend wichtigere Rolle: Gleich sechs GFL-Teams sind dieses Jahr in europäischen Wettbewerben vertreten. Nicht nur für diese wird es also eine lange Saison, ehe am 11. Oktober beim New Yorker German Bowl im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion der 36. Deutsche Football-Meister gekrönt werden wird.

Aktion "Freier Eintritt für Schulklassen" reloaded

Bereits im Jahr 2013 wurde die Aktion „ Freier Eintritt für Schulklassen“ erfolgreich durchgeführt, so erfolgreich sogar, dass es nunmehr anno 2014 ein remake gibt. Auch in diesem Jahr können sich Klassen aller Altersstufen bewerben, um gemeinsam mit ihrem Klassen-, oder Sportlehrer eines der insgesamt acht Heimspiele des Erstligisten im Georg-Gaßmann-Stadion zu besuchen. Die Übergabe der Karten erfolgt in der jeweiligen Schule durch Spieler der "Mercenaries". Am Spieltag wird der Klasse noch vor dem "Kick off" in die Grundlagen des "American Football" eingeweiht und kann nach Ende der Partie Fotos mit der Mannschaft schießen.

Bewerbungen richten sich bitte unter Nennung eines Ansprechpartners an: office@mercenaries.de

Ein Sieg und viele neue Erkenntnisse

Man hatt es im Lager der Marburg Mercenaries immer wieder betont. Nicht das Ergebnis des Vorbereitungsspieles in Bielefeld sei wichtig, sondern die Überprüfung des derzeitigen Leistungsstandes der Mannschaft. So wurde dann auch viel ausprobiert, unter anderem nahm man bereits Anfang des dritten Viertels beim Stand von 18:0 die US- Imports vom Feld, viel gewechselt und sich vor allem auch darüber gefreut, dass am Ende keine Verletzungen zu verzeichnen waren. "Unsere personelle Situation ist schon nicht die Beste, da atmet man wirklich durch, wenn vier Quarter ohne weitere Zwischenfälle auf diesem Gebiet absolviert werden können", so Head Coach Matthias Dalwig, der sich über die spät kassierten Punkte zum 18:15 nicht wirklich aufregen wollte. "Es war ein gelungener, harter Test gegen einen guten Gegner."

AFVD Awards vergeben

Rund 3.000 Fans haben abgestimmt und über die Vergabe der AFVD Awards für die Saison 2013 entschieden. An Meister New Yorker Lions gingen zwei der fünf Ehrungen, für Quarterback Casey Therriault als GFL-Spieler des Jahres und Coach Troy Tomlin als Trainer des Jahres. Verein des Jahres 2013 wurden wie in der Saison davor die Allgäu Comets, die als Aufsteiger in die GFL ihre Erfolgsserie fortsetzten. Spieler des Jahres wurde Johannes Thiel von den Marburg Mercenaries (ab 2014 für die Berlin Adler aktiv), Nachwuchsspieler des Jahres bei einem an der Spitze hauchdünnen Vorsprung Kevin Wu von den München Rangers.