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Die Offense muss liefern

Während die Defense der Mercenaries trotz der 35:3 Niederlage in Frankfurt erhobenen Hauptes vom Platz gehen konnte, sah man bei der Offense allerorts hängende Köpfe. Zu Recht, wenn man sich vor Augen führt, dass Marburgs Verteidigung insgesamt sechs (!) Pässe der gegnerischen Quarterbacks abfangen konnten, aus denen im Angriff leider nur ein mageres Field Goal resultierte. Dabei soll keineswegs verschwiegen werden, dass auch die Frankfurt Universe über eine extrem gute Defense verfügt, allerdings war die Nervosität auf Seiten der Marburger Offense geradezu greifbar. Ein Quarterback mit wenig Zeit und ungenauen Pässen, Wide Receiver die Bälle fallen ließen und ein Laufspiel, welches nie richtig in Gang kam sorgten dafür, dass man trotz positiver Ansätze und einem knappen Rückstand zur Halbzeit letztendlich nie eine ernsthafte Siegchance hatte. Dies alles soll nun im kommenden Heimspiel gegen die Ingolstadt Dukes anders werden. Eine Partie auf welches man sich bei den "Söldnern" besonders freut, ist es doch aus Sicht der Hessen so etwas wie das Endspiel um Platz drei der GFL- Süd. Ein Saisonziel für welches es sich aus Sicht des Mercenaries- Präsidenten Carsten Dalkowski zu kämpfen lohnt: "Ingolstadt ist absolute Augenhöhe, ein wirklich starker Aufsteiger. Für mich ist dieses Heimspiel ein absolutes Highlight auf dem Spielpan. "

"Söldner" unterliegen Frankfurt Universe im Hessenderby 3:35

Vor dem Hessenderby gaben sich die „Söldner“ kämpferisch. Im Gegensatz zu einigen anderen Teams der German Football League Gruppe Süd reisten sie nicht mit einem Rumpfkader an, um Spieler für Partien mit mehr Siegchancen zu schonen. Doch auch die dank der dreiwöchigen Spielpause ausgeruhte und in Bestbesetzung aufspielende Marburger Mannschaft kam vor 3847 im Frankfurter Volksbank-Stadion letztlich unter die Räder.

Hessenderby in Frankfurt

Dezimiert und trotzdem guter Dinge reisen die Marburg Mercenaries am Samstag nach Frankfurt, um sich im "Hessenderby" mit der Samsung Frankfurt Universe zu messen. Dabei sind die gastgebenden"Men in Purple" wie schon im Vorjahr klarer Favorit, was indes nicht darüber hinweg täuschen kann, dass sich im Lager der "Söldner" seitdem einiges zum Positiven gewendet hat. Präsident Carsten Dalkowski sieht hier eine Kettenreaktion bei seiner Mannschaft, die schon in der Vorbereitung auf die Saison mit der Kaderzusammenstellung begann. "Wir haben gute Spieler verpflichtet, vor allem wurde im Bereich des "Recruiting" sehr gute Arbeit geleistet. Daraus erwuchs der Glaube endlich Spiele gewinnen zu können und als die Siege dann tatsächlich kamen, förderte dies wiederum die Stimmung und den Zusammenhalt innerhalb des Teams." An dieser guten Stimmung kann nach Einschätzung von Dalkowski auch das Spiel vom letzten Wochenende in München nichts ändern. "Was wir bei den Cowboys trotz unfassbarer personeller Sorgen kämpferisch abgeliefert haben war aller Ehren wert. Jeder hier im Verein weiß, wie die Niederlage zustandegekommen ist, so dass sich Kritik ganz einfach verbietet."

The streak was snapped – "Söldner" verlieren bei den Munich Cowboys 35:36

Die Siegesserie ist gerissen. Die Marburger unterlagen am Samstag in einem von den beiden Offensiven dominierten Spiel. Dabei begannen die Probleme für die Mercenaries bereits vor der Partie: Der Bus in Richtung München fuhr verspätet los. Daher kamen die Marburger nicht zeitig an und hatten infolgedessen nur noch eine halbe Stunde, um sich aufzuwärmen.

Mercenaries peilen nächsten Sieg an

Die Auswärtspartie in München gehört aus Sicht der Mercenaries traditionell nicht zu den beliebtesten Begegnungen auf dem GFL- Spielplan. Diese Einschätzung hat überhaupt nicht mit dem Gegner oder gar der bayrischen Landeshauptstadt zu tun, sondern ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass die Anreise strapaziös ist. Linebacker Cesare Vannucchi weiß dann auch um die Schwierigkeit der kommenden Aufgabe: "Wenn man ankommt muss man erstmal seine Knochen sortieren und den Kopf auf "game modus" schalten. Da ist es teilweise gar nicht so leicht, die richtige Spannung aufzubauen. Schafft man dies aber nicht, ist so eine Partie gerne auch mal schon im ersten Viertel gelaufen weil der Gegner von Anfang an hellwach war. Alles schon erlebt."

Ein Orkan kommt nach Marburg

(atb.) Es ist gerade einmal eine Woche her, dass die Marburg Mercenaries von ihrem Auswärtsspiel im Saarland einen schwer erkämpften 26:18 Sieg mitbringen konnten. Wie eng die Partie wirklich war, lässt sich schon daran erkennen, dass der Erfolg schlussendlich erst durch eine Interception von "Ironman" Phil Lanieri im letzten Spielzug besiegelt wurde. Im Lager der "Söldner" ist man vor dem Rückspiel also gewarnt, konzentriert sich indes mehr auf die zahlreichen, positiven Aspekte der jüngeren Vergangenheit. Cornerback Danijel Katusic bringt es auf den Punkt: "Es ist schon eine neue Qualität auch die engen Spiele gewinnen zu können. Dieses Gefühl kannten wir gar nicht mehr."

"Söldner" trotzen den Saarland Hurricanes und siegen 26:18

Dale Heffron, Head Coach der Marburg Mercenaries, zeigte sich über den 26:18-Triumph im saarländischen Neunkirchen aufgrund der besonderen Umstände besonders begeistert: "Es wäre für uns ein Leichtes gewesen, einzuknicken, doch die Ersatzspieler sind teilweise über sich selbst hinaus gewachsen. Es war eine großartige Mannschaftsleistung!" Am Samstag bei den Saarländer "Hurrikanen" musste sein Team auf ein Drittel der Starter verzichten und fuhr letztlich dennoch einen verdienten Sieg ein.

Ein Orkan kommt nach Marburg

Es ist gerade einmal eine Woche her, dass die Marburg Mercenaries von ihrem Auswärtsspiel im Saarland einen schwer erkämpften 26:18 Sieg mitbringen konnten. Wie eng die Partie wirklich war, lässt sich schon daran erkennen, dass der Erfolg schlussendlich erst durch eine Interception von "Ironman" Phil Lanieri im letzten Spielzug besiegelt wurde. Im Lager der "Söldner" ist man vor dem Rückspiel also gewarnt, konzentriert sich indes mehr auf die zahlreichen, positiven Aspekte der jüngeren Vergangenheit. Cornerback Danijel Katusic bringt es auf den Punkt: "Es ist schon eine neue Qualität auch die engen Spiele gewinnen zu können. Dieses Gefühl kannten wir gar nicht mehr."