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Endlich sind die Playoffs da

(atb). Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Zum Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft kommt der Viertplatzierte des Nordens – die Cologne Falcons – nach Marburg, um die „schönste Jahreszeit“ im Sport zu eröffnen. Nach einer kräftzehrenden Saison, welche für die Marburg Mercenaries eher durchwachsen begonnen hatte, gab es zuletzt 8 Siege in Folge, die das Selbstvertrauen der Mannschaft von Head Coach Brad Arbon neu aufgetankt haben. „Die reguläre Saison interessiert jetzt keinen mehr. Ab sofort gilt es den besten Football des Jahres auf den Rasen zu bekommen, da man sonst ganz schnell aus dem Rennen um den German Bowl ist“, so der US-Amerikaner, der das Nachholspiel der Kölner beim amtierenden Meister aus Braunschweig am letzten Wochenende nutzte, um sich ein persönliches Bild von den Domstädtern zu machen. Sein Fazit: „Köln hat viele Verletzte, gibt aber auf dem Feld immer alles. Sie haben noch immer etliche gestandene „Footballpersönlichkeiten“ in ihren Reihen, so dass mich alles andere als eine hartes, enges Spiel überraschen würde.“

Vorbereitung einmal anders

(cd) Mit einem Sondertraining bereitet Trainer Brad Arbon seine Männer auf das anstehende Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft vor. Auf Einladung des Oberhessischen Golf-Clubs absolvierten Teile der Mannschaft ein Sondertraining auf dem Golfplatz im Norden von Marburg.

Ein Sieg für die Fairness

(atb). Der Spagat zwischen sportlicher Fairness und dem verletzungsfreien Absolvieren eines für die eigenen Farben an sich bedeutungslosen Spiels, ist den Marburg Mercenaries gelungen. Als Zünglein and der Waage hinsichtlich des noch zu vergebenden zweiten Platzes in der GFL Süd, boten die „Söldner“ ihren treuen Fans eine beherzte Leistung und sicherten so ganz nebenbei den Stuttgart Scorpions das begehrte Heimrecht in den Playoffs. Schwäbisch Hall blieb nach großem Kampf letztendlich nur der dritte Platz der bei nunmehr feststehender Tabellenkonstellation eine Reise zu den Blue Devils nach Hamburg bedeutet.

"Warm up" für die Playoffs

(atb). Noch auf dem Feld knallten letzte Woche nach dem dramatischen Sieg in Stuttgart die Sektkorken. Zum dritten Mal in Folge hatten die Marburg Mercenaries – wenn auch knapp – den offiziellen Titel des Südmeisters errungen, feierten auf der Rückfahrt im Bus ausgiebig und waren sich doch in ihrer Einschätzung einig, die Safety Oliver Glaum auf den Punkt brachte: „Südmeister zu sein ist zwar toll, aber eigentlich haben wir doch noch nichts erreicht. Jetzt kommen die Play Offs und erst ab jetzt wird wirklich abgerechnet.“

Mercenaries erneut Süddeutscher Meister

(cd) Den knapp 800 Zuschauern im GAZi-Stadion in Stuttgart war im Vorfeld nicht zu viel versprochen worden. Die Fans der Stuttgart Scorpions und der Marburg Mercenaries wurden für ihr Kommen mit einem echten Football-Thriller belohnt, der mit den "Söldnern" einen am Ende glücklichen 23-21 Sieger fand.

Der "Threepeat" soll her

(atb). Wenn die Marburg Mercenaries am kommenden Samstag in das Garzi Stadion in Stuttgart einlaufen, dann geht es neben dem Heimrecht in den Playoffs vor allem um die Verteidigung des Meisters der GFL Gruppe Süd. Konnte man 2004 noch völlig überraschend die Meisterschaft im Süden einfahren und 2005 als Mitfavorit erfolgreich sein, hatte man sich anno 2006 bereits vor der Saison den Titel des absoluten „Topfavoriten“ eingehandelt. Doch die Favoritenbürde schien anfangs doch rechts schwer auf den Schultern der „Söldner“ zu liegen.

Erst die Pflicht, dann die Kür

(atb). Die gute Nachricht erreichte die Marburg Mercenaries schon vor der Partie. Durch die Niederlage der Stuttgart Scorpions gegen die Schwäbisch Hall Unicorns, winkte bei einem eigenen Sieg bereits dieses Wochenende der Sprung an die Tabellenspitze. Eigentlich Motivation genug und dennoch begann das Spiel der Hausherren gegen die Gäste aus dem Saarland eher zäh. Bis in das zweite Viertel dauerte es, bis die „Söldner“ ihren Rhythmus gefunden hatten, diesen endlich in Zählbares ummünzen konnten, um letztendlich einen ungefährdeten 47:13 Sieg und die Tabellenführung in der GFL Gruppe Süd einfahren zu können. Ein Sieg, der durch eine konzentrierte Mannschaftsleistung zustande kam, gespickt mit mehreren atemberaubenden Läufen von Marcus Whalen, der dieser Partie seinen Stempel aufdrückte.

Wirbelwind oder laues Lüftchen

(atb). Nach dem Kantersieg gegen die Munich Cowboys vom letzten Wochenende, bei dem die Mercenaries im dritten Viertel satte 35 Punkte erzielt hatten, geht es jetzt in kleinen Schritten auf die Play Offs zu. „Solche Siege wie gegen München sind ja ganz gut für das Selbstvertrauen, aber wirklich Spaß machen doch nur die Spiele bei denen es wirklich um etwas geht“, so Linebacker Sebastian Lau, der das 65:7 dann auch nicht überbewertet wissen will. „Die Cowboys haben uns das Leben in der zweiten Halbzeit doch arg einfach gemacht. Ein echter Gradmessen war das Spiel nicht.“

Quarterback der Mercenaries II unter der Haube

(kh). Am vergangenen Wochenende heirateten Marcus Dalwig und Alexandra Dalwig geb. Kräling. Das junge Paar wurde in der St. Johannes Kirche auf der Amöneburg getraut. Der gebürtige Sterzhäuser, Quarterback der 2. Mannschaft und Gründungsmitglied der Marburg Mercenaries lernte seine zukünftige Frau natürlich auf dem Footballplatz kennen.