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Das Sahnehäubchen blieb versagt

(atb). Bei ihrer ersten Teilnahme am German Bowl, mussten sich die Marburg Mercenaries den heimischen Lions aus Braunschweig mit 31:13 geschlagen geben. Rund 17.000 Zuschauern wurden Zeuge davon, dass die Braunschweig Lions – abgesehen von einigen unnötigen Strafen – ein fast fehlerloses Spiel hinlegten, während die Mercenaries in den entscheidenden Situationen patzten. Rückblickend fiel die Entscheidung bereits im zweiten Viertel, in dem den Löwen 15 „unanswered points“ gelangen, die Marburger etwas von ihrem Spielsystem abrückten und diesem Defizit letztendlich dem Rest der Partie hinterherliefen. Die gut eingestellte und physisch sehr dominante Braunschweiger ließen eine Aufholjagd indes nicht mehr zu und verteidigten ihren Deutschen Meistertitel verdient.

Vorfreude auf das Spiel der Spiele

(atb). Wenn am kommenden Samstag den 07. Oktober um 18.00 Uhr der German Bowl angepfiffen wird, reiben sich etliche Marburger wohl immer noch ungläubig die Augen. Rückblende: Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass die Mercenaries durch zwei Siege in den Relegationsspielen gegen die Munich Cowboys in die höchste Spielklasse des American Football in Deutschland aufstiegen. Nachdem man 2003 noch viel Prügel einstecken musste, folgten zwei Halbfinalteilnahmen in Folge bevor dann in dieser Saison die Tür zum Endspiel eingetreten wurde. „Eine solch rasante Entwicklung konnte natürlich niemand vorausahnen, aber wir stehen dieses Jahr zurecht im German Bowl und werden jetzt alles daran setzen, den Pott in den Süden zu holen“, so Carsten Dalkowski, der als Präsident der „Söldner“ sicherlich als einer der Väter des Erfolges bezeichnet werden muss.

Mercenaries Nachwuchs erneut erfolgreich

(kh). Am Tag der Deutschen Einheit gewann die neuformierte B-Jugend der Marburg Mercenaries ihr Spiel bei den Gießen Golden Dragons überlegen mit 50:6. Damit sind die Mercenaries in der noch jungen "Schülersaison" Tabellenführer in ihrer Gruppe.

Warm- Up für den German Bowl

(atb). Knapp zwei Wochen vor dem größten Spiel in der Geschichte der Marburg Mercenaries – dem German Bowl – beschreiten die heimischen Footballer ganz neue Wege der Vorbereitung. Head Coach Brad Arbon hat anlässlich des Oktoberfestes im Kaufpark Wehrda am Samstag den 30.09.2006 von 14.00 bis 17.00 uhr, beim Sponsoring Partner OBI eine Trainingseinheit angesetzt, die so aussieht, dass die Mannschaft – getreu dem Motto: „Wir sagen danke“ – den Kunden des Bau- und Heimwerkermarktes die Einkäufe zum Auto trägt. „Ich hoffe doch sehr, dass einige schwere Pakete dabei sind, damit sich die Krafteinheit auch wirklich lohnt“, so der US-Amerikaner mit einem Schmunzeln, bevor er auf den eigentlichen Sinn der Veranstaltung kommt. „Wir möchten uns mit dieser Aktion bei einem unserer Sponsoren bedanken. Ohne den Zuspruch vor allem der lokalen Wirtschaft, wäre unsere Teilnahme am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft undenkbar gewesen“.

Ganz Marburg fährt nach Braunschweig!

Der Hit-Radio Antenne German Bowl XXVIII, das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im American Football, findet am 7. Oktober in Braunschweig statt. Das Stadion an der Hamburger Straße ist dann der Austragungsort für das 28. Endspiel. Eingebettet ist das Spiel der Spiele in ein attraktives Rahmenprogramm. Um 18 Uhr ist Spielbeginn, um 15 Uhr beginnt die Pre-Game-Show.

Marburg ist im German Bowl

(atb). Eines gleich vorweg: so dramatisch, wie in den letzten beiden Jahren, war das Aufeinandertreffen zwischen den Marburg Mercenaries und den Hamburg Blue Devils nicht. Dies lag vor allem daran, dass die Gastgeber aus Hessen bei ihrem 33:20 Sieg zumindest eine Halbzeit lang zeigten, wozu sie bei höchster Konzentration fähig sind. Die „Teufel“ wurden – auch dank eines überragenden Joachim Ullrich – dominiert, bekamen vor allem in der Offense kein Bein auf den Boden und wurden letztendlich erst spät durch nachlassende Marburger ansatzweise wieder zurück ins Spiel gebracht. Bei den „Söldnern“, die – der Deutschen Meisterschaft der Schäferhunde sei Dank – auf ihrem Ausweichplatz antreten mussten, sah man nach dem Schlusspfiff Tränen in den Augen der Spieler. Auch ein sichtlich gerührter Head Coach Brad Arbon hatte Mühe seine Emotionen in Worte zu fassen, stellte im Abschlußhuddle aber noch eine entscheidende Frage an seine Mannschaft :“Was habt ihr eigentlich so die nächsten zwei Wochen vor ?“ Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: „Practice !“

Hamburg kommt!

Die Hamburg Blue Devils stellen sich im dritten Jahr in Folge in Marburg zum Kräftemessen in den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft vor. Auch diesmal sind die Vorzeichen für ein packendes Spiel gegeben. Wer sich dieses sportliche Highlight nicht entgegehen lassen will, sollte am Sonntag um 15.00 Uhr im Stadion "Am Köppel" in Marburg-Cappel vorstellig werden.

Ein Spiel ohne Spannung

(atb). Sicherlich, es war ein Spiel für die Zuschauer. Dies lag aber mehr an den 62 erzielten Punkten, als an dem Spannungsgehalt einer Partie, die bereits nach dem ersten Viertel entschieden war. Die Cologne Falcons – Viertelfinalgegner der Marburg Mercenaries im Kampf um den German Bowl – waren aufgrund vieler Verletzungen lediglich mit einer Rumpftruppe nach Hessen gereist, und auch der Laie auf der Tribüne des Georg-Gaßmann-Stadions erkannte früh, dass selbst die Kölner nicht wirklich an einen Sieg glaubten. Zu einfallslos in der Offense, und mit offensichtlichen Schwachstellen in der Defense, wurden die Domstädter beim 62-0 teilweise vorgeführt und dürften selbst am glücklichsten darüber sein, dass man nunmehr eine Saison anhaken kann, in der man am Ende weit unter Wert geschlagen wurde.