Alle Nachrichten

Nervenkitzel in Paris

(atb). Statistiken lügen nicht, heißt es. Wenn dem so ist, konnten die Marburg Mercenaries bei ihrem Spiel der European Football League in La Courneuve bei Paris eigentlich nur als Sieger vom Platz gehen, lagen sie doch in so ziemlich jeder erhobenen Kategorie weit vorne. Exemplarisch sei hier erwähnt, dass die „Söldner“ mit 374 Yards Total Offense mehr als doppelt so viel Boden gutmachten, wie ihre französischen Gegner mit gerade einmal 163 Yards. Dass dieses Spiel am Ende dennoch knappe wurde, man fast wieder von einem glücklichen Sieg der Gäste sprechen muss, liegt aber in einer anderen Wahrheit und Weisheit des Footballsports. Wer sich drei Ballverluste leistet, gewinnt selten noch ein Spiel. Die Dramaturgie dieses Abends indes hatte die Deutschen als Sieger auserkoren.

Nächster Doppelspieltag Jugend und MM2

(kh). Am kommenden Sonntag kommt es erneut zum Doppelspieltag von Jugend und 2. Mannschaft. Dabei wird um 13.00 Uhr zunächst die Jugend in der GFL-Juniors Mitte die Longhorns aus Langenfeld empfangen. Das Hinspiel konnten die „jungen Söldner“ nach unglaublicher Aufholjagd noch knapp für sich entscheiden.

Als "Underdog" nach Paris

(atb). Als Deutscher Vizemeister können die Marburg Mercenaries die Rolle des Außenseiters nur noch selten für sich in Anspruch nehmen. An diesem Wochenende jedoch, kann es an der Favoritenbürde des Gegners keinen Zweifel geben, handelt es sich doch bei La Courneuve Flash um den letztjährigen Endspielteilnehmer in der EFL. Der mehrmalige französische Meister, im deutschsprachigen Raum auch als „Paris Flash“ bekannt, musste sich im Finale 2006 lediglich den schier übermächtigen Vienna Vikings aus Österreich geschlagen geben und will nunmehr einen erneuten Anlauf auf Europas Footballthron nehmen.

Gelungenes Debut in der EFL

atb). Wer den Kader der Spanier aus L`Hospilatet vor dem Spiel einmal durchzählte, den beschlich schon eine leise Ahnung, welchen Verlauf das Debut der Marburg Mercenaries in der European Football League nehmen würde. Bei hochsommerlichen Temperaturen sollten es rund 25 Mann richten, die indes – auch bedingt durch die Tatsache, dass viel Akteure „both ways“ gehen mussten – zu keinem Zeitpunkt der Partie eine wirkliche Chance hatten. Am Ende einer einseitgen und von den Hausherren dominant geführten Partie stand ein 34:0 zu Buche, welches einige Rückschlüsse auf die kommende Saison zuließ, ohne echter Prüfstein zu sein.

Bei den Receivern drückt(e) der Schuh

(atb). Noch vor einer Woche sah es so aus, als sollten die Marburg Mercenaries in das erste European Football League Spiel ihrer Geschichte ohne vier (!) ihrer Wide Receiver gehen. Verletzungen hinderten Filip Pawelka, Marc Biedenkapp und Sascha Antic am Training, während Marcel Duft am Samstag durch eine berufliche Fortbildungsmaßnahme am Spiel gehindert ist. Inzwischen hat sich das Lazarett ein wenig gelichtet. Biedenkapp und Antic sind wohl einsatzfähig und Pawelka wird zumindest anwesend sein, um quasi als „Stand By Spieler“ im Notfall eingreifen zu können.

Premierenfieber

(atb). Wenn die Spanier der L`Hospilatet Pioners am Samstag Nachmittag den Rasen den Georg-Gaßmann-Stadions betreten, haben sie bereits eine lange Anreise in den Knochen. Schon am Freitag Abend fliegt die Mannschaft aus einem Vorort von Barcelona ein, um anschließend die beschwerliche Fahrt vom Flughafen in Hahn nach Marburg anzutreten. Im Hotel in Michelbach werden Sie gegen 2.00 Uhr morgens erwartet. Für die Mercenaries indes kein Grund den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Eine lange Anreise gehört zum Europapokal einfach dazu. Außerdem sind es genau diese Reisen, welche eine Mannschaft zusammenschweißen und zu großen Leistungen beflügeln kann“, so Linebacker Sebastian Lau der die „Pioniere“ bereits auf Video studieren konnte.

Das Ei fliegt wieder in Marburg

(atb). Zwar werden die Premieren im Vereinsleben der Marburg Mercenaries mit den Jahren immer spärlicher, ein paar davon gibt es aber immer noch. So zum Beispiel an diesem Samstag, an welchem die „Söldner“ zum ersten Mal die Bühne der European Football League (EFL), dem Äquivalent der Champions League im Fußball, betreten werden. Gast der sportlichen Vorstellung sind die L`Hospitalet Pioners aus Spanien, die bereits am Freitag Abend anreisen und im Gegensatz zu ihrem deutschen Gegner schon einige Spiele absolviert haben.

Jugend verliert beim amtierenden Meister

Chancenlos, so könnte man die Niederlage der Mercenaries Jugend vom vergangenen Sonntag in Düsseldorf kurz charakterisieren. 43:0 für die Panthers hieß es am Ende eines Spiels mit hohem Unterhaltungswert. Marburg zeigte sich zwar gegenüber den letzten Spielen verbessert und insgesamt als Team, musste die Überlegenheit des amtierenden Deutschen Jugendmeisters aber neidlos anerkennen.

Verkehrssicher-in-Mittelhessen mit Jo Ullrich

(atb). Inzwischen kann man ihn auf Postern und Broschüren in ganz Mittelhessen entdecken. Joachim Ullrich, Quarterback der Mercenaries und der Nationalmannschaft, ist eines der Gesichter der Kampagne „Verkehrssicher-in-Mittelhessen“, die letzte Woche auch in Marburg vorgestellet wurde. Landrat Robert Fischbach und Oberbürgermeister Egon Vaupel brachten gemeinsam mit Ullrich das erste Plakat am Cineplex in Marburg an. Das Projekt beabsichtigt das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Verkehrsteilnehmers zu steigern. Das Polizeipräsidium Mittelhessen verstärkt trotz rückläufiger Unfallzahlen ihre präventiven und repressiven Aktivitäten, da so Polizeipräsident Manfred Schweizer: „Jeder Unfall, ganz besonders einer mit schweren Folgen, ist ein Unfall zuviel.“ Weitere Boten der Aktion sind Thomas Gudert vom RSV Lahn Dill, Handballweltmeister Lars Kaufmann aus Wetzlar, Florian Hartenstein von den Gießen 46ers sowie Nia Künzer vom 1. FFC Frankfurt. Neben der […]