(atb). Es fällt schwer, der 21:36 Niederlage gegen die Stuttgart Scorpions etwas positives abzugewinnen. Natürlich ist da die Hoffnung, dass sich diese Mannschaft irgendwann einmal an ihr Potential heranspielt, zeigt wozu sie wirklich in der Lage ist, aber die Zweifel, ob dies noch in dieser Saison gelingen wird, werden mit jeder Partie größer. Hatten Optimisten noch geglaubt, dass durch den hohen Sieg im Saarland der Knoten endgültig geplatzt sei, sah man sich an diesem Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion schnell eines Besseren belehrt. Eine völlig indiskutable Leistung in allen Mannschaftsteilen sorgte für einen verdienten, zu keiner Zeit gefährdeten Sieg der „Scorps“, die ihren „Game Plan“ perfekt und ohne Fehler umsetzten.
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Gelungene Veranstaltung für Mercenaries II in Wollmar
Am Ende des Spiels und nachher in gemütlicher Runde waren sich alle einig das es insgesamt eine gelungene Veranstaltung war. Die Marburg Mercenaries hatten erstmals in ihrer Geschichte ein Spiel an einen anderen Veranstalter vergeben.
German Bowl XXX in Frankfurt
Die Stadion Frankfurt Management GmbH – Betreibergesellschaft der Commerzbank-Arena – hat sich gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt Frankfurt am Main erfolgreich um die Austragung des German Bowls beworben. Das Endspiel der German Football League (GFL) wird von 2008 bis 2010 in der Commerzbank-Arena ausgetragen.
Endstation Braunschweig
Waren die Chancen auf einen Marburger Auswärtssieg in Braunschweig schon vor dem Kick-Off eher vorsichtig zu beurteilen, verringerten sich diese nach den ersten zwei Drives des Halbfinales um die Deutsche Meisterschaft noch einmal merklich. Runningback Jerod Void, der im letzten Aufeinandertreffen mit den Lions noch 157 Yards erzielt hatte, verletzte sich nach einem Tackle von Muk Khan so schwer, dass eine Rückkehr auf das Feld unmöglich wurde.
Mission im(possible) ?
Zugegeben, die Vorzeichen für einen Auswärtssieg der Marburg Mercenaries beim Deutschen Meister in Braunschweig stehen wirklich nicht besonders gut. Die Niedersachsen waren das dominierende Team der regulären Saison und haben darüber hinaus im heimischen Stadion an der Hamburger Straße noch nie gegen die „Söldner“ verloren. Und dennoch hat man sich im Lager der Hessen noch lange nicht aufgegeben.
Halbfinale in Braunschweig
(atb). Zugegeben, ein Footballspiel lässt sich immer aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Während man nach dem Schlusspfiff die Kieler mit dem Schicksal hadern hörte, wohl in dem Glauben, einen möglichen Sieg verschenkt zu haben, trauerte man im Lager der Mercenaries vor allem den vergebenen Chancen nach, den oft zitierten Sack nicht viel früher zugemacht zu haben. Eine halbwegs objektive Analyse lässt beiden Interpretationen Raum. Tatsache ist, dass sich bei sommerlichen Temperaturen ein Play Off- Viertelfinale entwickelte, wie es sein muss: spannend, intensiv und stets fair.
Wirbelsturm beim "Auto Schubert Game Day"
(atb). Kent Anderson kennt den Weg. Sprachlich ein Kalauer, der allerdings indiziert, wie oft der Head Coach der Kiel Baltic Hurricanes in der Vergangenheit bereits den Weg nach Marburg antreten musste. Im Jahre 2004, damals noch für die Berlin Adler verantwortlich, verließ der smarte Amerikaner die Universitätsstadt als Sieger, bevor es im Anschluss mit den Braunschweig Lions zwei Niederlagen gab. Wenn es nach den Mercenaries geht, darf der Trend der letzten Aufeinandertreffen ruhig weitergehen. Dabei wird nicht verkannt, dass es sich bei dem Gast von der Ostsee um einen Hochkaräter handelt, der nur bei optimaler Leistung und bedingungslosen Einsatz zu schlagen sein wird.
Die Play Offs dürfen kommen
(atb.) Bevor das Spiel für die Saarland Hurricanes so richtig begann, war es eigentlich auch schon gelaufen. In einem fulminanten ersten Viertel legten die Marburg Mercenaries mit drei Touchdowns das Fundament für einen völlig ungefährdeten 41:6 Sieg, wobei sie für die ersten drei Touchdowns jeweils nur eine Ballberührung brauchten, um das Ei in die gegnerische Endzone zu tragen.
Die letzte Pflicht vor der Kür
(atb). Zum Ende der regulären Saison erwarten die Marburg Mercenaries das Tabellenschlusslicht aus dem Saarland. Die Hurricanes, welche mitten in der Saison ihr gesamtes Personal an nordamerikanischen Spielern auswechselten, mussten sich aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches gegen die Darmstadt Diamonds, bereits seit geraumer Zeit damit abfinden, dass der Klassenverbleib – wenn überhaupt – dieses Jahr nur über die Relegation zu bewerkstelligen sein wird.
Ungefährdeter Auswärtssieg
(atb). Ein Hessenderby ohne viel Glanz war es, was den rund 300 Zuschauern – die das Stadion im Bürgerpark dem nur einen Steinwurf entfernten Freibad vorgezogen hatten – geboten wurde. Bei hochsommerlichen Temperaturen brauchte der Favorit aus Marburg ein gutes Viertel um sich „warm“ zu spielen, bevor die Darmstädter Dämme brachen und am Ende ein dominanter 45:0 Sieg verbucht werden konnte. Dabei erlaubte man sich auf Seiten der Mercenaries sogar den Luxus Runningback Jerod Void, der zuletzt mit über 190 Yards gegen die Stuttgart Scorpions aufhorchen ließ, aufgrund einer Zerrung zu schonen und die „Rookies“ Johann Gerner und Johannes Thiel in die Starter Rolle zu befördern. Auf der Position des Quarterbacks zog erstmals von Beginn an Johannes Hoppe die Fäden in der Offense der „Söldner“.

