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Mercenaries 2 und Hessenauswahl am Sonntag aktiv

(kh). Am kommenden Sonntag, 22.06. trifft die zweite Mannschaft der Marburg
Mercenaries auf die Frankfurt Family. Gespielt wird diese
Oberliga-Partie im Georg-Gaßmann-Stadion. Kick Off ist um 15.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Ebenfalls am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion aktiv ist die Jugend
Hessenauswahl des Hessischen Footballverbandes. Diese bereitet sich auf
das im Oktober anstehende Jugendländerturnier in Berlin vor. Auf dem
Programm stehen 2 Trainingseinheiten auf dem Kunstrasenplatz, die erste
von 10.00 – 12.30 Uhr und die zweite von 14.00 – 16.00 Uhr.
Interessierte Zuschauer sind gerne willkommen.

Mercenaries trotzen Stuttgart

Im Spitzenspiel der GFL Gruppe Süd konnten die Marburg Mercenaries durch ein 35:24 gegen die Scorpions aus Stuttgart die Tabellenführung übernehmen. Der Sieg wurde erst im letzten Viertel gesichert, nachdem die Partie über drei Viertel auf Messers Schneide stand.

MM2 spielen bereits am Samstag

(kh). Die zweite Mannschaft der Marburg Mercenaries bestreitet ihr Heimspiel gegen die Heiligenstein Crusaders bereits am Samstag am Afföller. Was ursprünglich als Double-Header(1. + 2. Mannschaft am gleichen Spieltag) für den 15.06. geplant war mußte letztendlich doch wieder auseinander gezogen werden. Gespielt werden muß am Afföller, da das Gaßmann-Stadion am Samstag belegt ist. Kick off für diese Partie ist am 14.06. um 15.00 Uhr.

Spitzenspiel gegen die Scorpions

Sicherlich, eine Entscheidung über den Titel des Südmeisters in der GFL steht dieses Wochenende noch nicht an, jedoch wäre es grob fahrlässig, den vorentscheidenden Charakter der Partie gegen die Stuttgart Scorpions zu verkennen. Mit jeweils zwei Minuspunkten ausgestattet, gelten beide Mannschaften als Favoriten der Gruppe Süd innerhalb der GFL und können sich mit einem Sieg einen wichtigen Vorsprung im Kampf um die Krone erkämpfen. Wen wundert es da, dass die Mercenaries heiß sind auf das Spiel gegen die Schwaben, zumal es noch eine vermeintliche Rechnung zu begleich gilt. „Es war schon bitter letztes Jahr nicht Südmeister zu werden, obwohl wir Stuttgart zwei Mal geschlagen haben“, so Safety Patrick Trumpfheller, der nunmehr mit einer starken Defense dafür sorgen will, dass der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt wird. „Solche Spiele sind die Sahnehäubchen einer Saison in denen man auch um das Heimrecht in den Play Offs spielt. Momentan scheint dies alles noch weit weg, aber die Weichen werden jetzt gestellt.“

Silbernes Lorbeerblatt für drei "Söldner"

Eine besondere Ehre wurde vor Kurzem drei Spielern der Marburg Mercenaries zuteil. Von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble erhielten Sebastian Tuch, Joachim Ullrich und André Matthes das silberne Lorbeerblatt, eine Auszeichnung die seit 1950 für herausragende sportliche Leistungen im internationalen Vergleich vergeben wird.

Ungefährdet aber unspektakulär

Die Parallelen zum Spiel gegen die Darmstadt Diamonds am letzten Wochenende waren unübersehbar. Einem sehr guten, konzentrierten ersten Viertel folgten – zumindest was die Offense angeht – Ladehemmungen, wobei man vor allem die Geschenke der eigenen Defense in Form von fünf (!) Interceptions nicht verwerten konnte. Die Munich Cowboys hielten über die gesamte Spielzeit dagegen, ohne ihre eigenen, teilweise vor allem über Runningback Jerome Morris sehr ansehnlich vorgetragenen Drives erfolgreich abschließen zu können.

Hampel und Pfeiffer fahren zur Junioren EM

(kh). Wieder ein großer Erfolg für die Jugendarbeit
der Marburg Mercenaries. Für die im Juli anstehenden Junioren
Europameisterschaft im American Football in Sevilla(Spanien) wurden die Offense
Liner Nils Hampel und Richard Pfeiffer für den 45 Mann starken Kader nominiert.
Nach zwei harten Try Outs Anfang April und am 1. Mai konnten sich die 2
Marburger deutlich gegenüber ihren O-Line Kollegen aus den anderen Teilen
Deutschlands durchsetzen. Etwas Pech hatte Corner Back Dennis Boy, der auch
schon für den erweiterten 75-Mann Kader vorgesehen war, aber beim letzten Try
Out wegen Krankheit fehlte und anschließend keine Berücksichtigung mehr fand.

Die Cowboys sind in der Stadt

(atb.) Zum „Volksbank Mittelhessen Game Day“ erwarten die Marburg Mercenaries am kommenden Samstag keinen geringeren als das „Grand Old Team of the South“. Diesen einprägsamen Namen haben sich die Munich Cowboys durch mehrere Dekaden erstklassigen Footballs in Deutschland, welche durch den Deutschen Meistertitel 1993 ihre Krönung fand, mehr als verdient. Ein kurzes Tief nach der verlorenen Relegation gegen die Mercenaries im Jahr 2002 – mit anschließendem Neuaufbau in der Regionalliga – wurde überwunden, bevor man in dieser Saison die Rückkehr in die GFL feiern konnte. 

Zur Halbzeit war der Drops gelutscht

Nach einer überzeugenden und einer weniger überzeugenden Halbzeit konnten die Marburg Mercenaries am Wochenende ihren ersten Heimsieg der noch jungen Saison verbuchen. Gegen die Darmstadt Diamonds reichte ein souveräner erster Spielabschnitt mit 34:6 Führung, um im zweiten Durchgang einen Gang rauszunehmen, viel zu wechseln und trotzdem mit 37:18 die Oberhand zu behalten.

Hessenderby in Marburg

Wenn die Darmstadt Diamonds am Sonntag ihre Visitenkarte im Georg-Gaßmann-Stadion abgeben, geht es neben der sportlichen Vormachstellung in Hessen vor allem auch darum, die Saison endgültig auf den richtigen Weg zu bringen. Dabei sind die Rollen klar verteilt: während die heimischen Mercenaries den Titel des Südmeisters anstreben, geht es für die Südhessen vor allem darum, die bisher gezeigten guten Leistungen zu bestätigen. Von Vielen vor der Saison als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, ernteten die Darmstädter überall Schulterklopfen, indes erst einen Punkt aus vier Spielen. Lediglich gegen die Falcons aus Köln gab es ein 14:14. „Die Diamonds haben sich bereits jetzt großen Respekt erspielt, denn für einige Außenstehende waren die Relegationsspiele schon beschlossene Sache“, so Head Coach Sebastian Tuch über den anstehenden Gegner. „Sicherlich nehmen wir die Favoritenrolle an, aber es wird ein hartes Stück Arbeit“.