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Der Verein

Als Carsten Dalkowski und Matthias Dalwig im Herbst 1989 ihr erstes American Football Spiel bei einem Schüleraustausch der Martin-Luther-Schule mit der Bellevue Highschool in Michiganansehen durften, war beiden in diesem Moment sicherlich nicht klar, dass dies die eigentliche Geburtsstunde eines American Football Vereins in Marburg sein würde.

Doch die Idee wurde geboren, das „Leder-Ei" flog immer häufiger durch die Gegend, man besuchte die Spiele der damaligen Frankfurt Galaxy im Waldstadion und irgendwann Anfang 1991 machte man die ersten Nägel mit Köpfen.

Unter Vorsitz von Michael Immels (heute ARD Korrespondent für die Tagesschau) fand am 20.06.1991 eine erste vorläufige Gründungsversammlung statt, in der die Satzung verabschiedet und der Name offiziell abgestimmt wurde.

Als Vater des Namens „Mercenaries" gilt Dr. Timo Waldhauser.

Am 22.08.1991 traf man sich dann zur endgültigen Vereinsgründung und insgesamt 27 Mitglieder traten dem Verein bei. Die ersten Vorstandsmitglieder waren Michael Immel, Martin Bau, Dirk Geisler, Oliver Pieper und Thomas Plessl. Den akribischen Aufzeichnungen von Schriftführer Albrecht Schneider ist es zu verdanken, dass aus dieser Zeit noch genaue Daten zur Verfügung stehen.

Das erste offizielle Vereinstraining fand am 25.10.1991 im Marburger Ortsteil Elnhausen statt, es standen 3 Bälle und ganze 4 Ausrüstungen zur Verfügung.

Im Januar 1992 wurde mit Eugene Greer der erste Trainer gefunden und im Februar hatte man 30 Spieler ausgerüstet, um am Spielbetrieb der Verbandsliga Hessen teilnehmen zu können.

Ebenfalls im Januar 1992 fand das erste offizielle Cheerleadertraining statt.

Nach einem inoffiziellen Scrimmage gegen die Burgwald Bandits (man gewann eine unvergessene Schlammschlacht 10:0), fand am 04.04.1992 das erste Ligaspiel der Marburg Mercenaries bei den Seligenstadt Saints statt. Der heutige Präsident Carsten Dalkowski erzielt mit einem Fieldgoal die ersten offiziellen Punkte der „Söldner".

Das erste Heimspiel ging vor 1500 Zuschauern auf dem Rugbyplatz am Afföller gegen die Langgöns Lightning mit 48:00. Neben den vielen Punkten fing man sich an diesem Tag auch 20 Beschwerden von Anwohnern und einen bösen Brief vom Ordnungsamt.

Im Juli 1992 leitete Matthias Dalwig dann das erste Jugendtraining der Mercenaries.

Ein Jahr nach Gründung und nach der ersten Saison haben die Marburger Footballer bereits über 150 Mitglieder.

In 1993 erste Versuche mit einer Frauenmannschaft und die erste von vielen hessischen Cheerleadermeisterschaften.

Der erste Aufstieg gelang 1994 unter dem viel zu früh verstorbenen Vorsitzenden Peter Dalwig.

Auf der Arbeit von Peter Dalwig aufbauend stabilisierte man den Verein dann ab 1995 unter der Führung von Jens Cordes, Gisela Dalwig und Thomas Plessl.

1997 „durfte" man dann zum aller ersten Mal auch im „Wohnzimmer" der Stadt Marburg spielen (Regionalliga, Gegner: Badener Greifs). Dem ehrwürdigen Rasen im Georg-Gaßmann-Stadion wurde nur halb so viel Schaden zugefügt wie befürchtet und so durfte man dann in der zweiten Bundesliga dann regelmäßig ran.

Unter Präsidentin Gisela Dalwig feierten die Mercenaries dann ihre erste hessische Jugendmeisterschaft und die erste deutsche Meisterschaft: 2000 wurde man Deutscher Meister im Indoor Flag Football. Vize-Deutscher Meister im Mixed Cheerleading.

Ab 2002 übernahmen dann Carsten Dalkowski zusammen mit Bosse Kettner (Sport) und Ulrich Wagner (Finanzen) das Vorstandsruder.

2002 gelang den Mercenaries durch Siege gegen die Munich Cowboys in der Relegation der Aufstieg in die German Football League (GFL) Süd. Nach einem Lehrjahr mit nur einem Sieg aus zwölf Spielen wurde der Abstieg gerade so vermieden. In der Saison 2004 spielte sich die Mannschaft nach vorne: verstärkt durch Spieler aus dem Rhein-Main Gebiet (die Rüsselsheim Razorbacks und danach die Aschaffenburg Stallions lösten sich auf) und unter der Regie von Headcoach Brad Arbon errang man den Süddeutschen Meistertitel und besiegte im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft den Vorjahresmeister Hamburg Blue Devils. Im Halbfinale scheiterte die Mannschaft am späteren Meister Berlin Adler.

In der Spielzeit 2005 traten die Mercenaries erstmals auf europäischer Bühne im EFAF-Cup an und gewannen diesen durch einen 49:14-Sieg in Paris gegen die gastgebenden Elancourt Templiers. International des bislang größte Erfolg der „Söldner".

Außerdem verteidigten sie ihren Titel als Süddeutscher Meister. Erneut schlug die Mannschaft den amtierenden Deutschen Meister im Viertelfinale und scheiterte im Halbfinale, diesmal an den Hamburg Blue Devils.

Der Titel des Süddeutschen Meisters konnte in 2006 verteidigt werden und nach einem Sieg gegen die Hamburg Blue Devils erreichten die Mercenaries zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den German Bowl. Dieser ging in Braunschweig gegen die Braunschweig Lions aber verloren. In diesem Jahr gründete sich auch der ersten offizielle Fanclub der Mercenaries (die sog. MM-Supporter).

Durch das Erreichen des Endspiels der German Bowl und den Verzicht des Meisters Braunschweig Lions hatten die Mercenaries in der Saison 2007 erstmals das Recht, an der European Football League (EFL) teilzunehmen. Dort scheiterte man erst (aber deutlich) im Endspiel, dem Eurobowl an der damaligen Übermannschaft Vienna Vikings.

Bei der WM in Tokyo in 2007 stellt man mit Coach Arbon und Sportdirektor Carsten Dalkowski die Führung des Nationalmannschaft, inkl. sieben Spielern. Die deutsche Mannschaft wurde Dritter.

Nach der Saison 2008 hörte Trainer Brad Arbon als Vereinstrainer in Marburg auf und konzentrierte sich auf seine Job als Trainer der Deutschen Nationalmannschaft.

Im Rückblick die bislang erfolgreichsten Jahre der Footballer aus der Lahnstadt.

In der Saison 2009 erreichten die Mercenaries den 2. Platz der Südgruppe. Headcoch war damals der Schwede Thorbjon Johannson, der aber zum Ende der Saison durch Spielertrainer Filip Pawelka ersetzt wurde. Das Viertelfinale in Marburg gegen Dresden konnte mit einem unglaublichen Score von 64:63 gewonnen werden. Im Halbfinale in Berlin unterlag man aber mal wieder den Berlin Adler (36:21).

2010 errangen die Mercenaries unter Trainer Joe Roman ihren letzten großen Titel mit der Süddeutschen Meisterschaft.

Es folgten dann noch 4 weitere erfolgreiche Jahre (2012-2013 unter Headcoach Joe Sturdivant), bei denen man aber immer im Viertelfinale gegen starke Teams aus dem Norden die Segel streichen musste.

Im vorletzten Jahr (2015) verpasste man zum ersten Mal seit 2004 die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Die junge Mannschaft von Headcoach Matthias Dalwig (Cheftrainer seit 2014) kämpft sich seitdem mit viel Ehrgeiz zurück. Ende 2016 übernahm der erfahrene Amerikaner Dale Heffron die Headcoachposition der GFL-Mannschaft. Spätestens in 2018 möchte man wieder ein Wörtchen in der Endrunde mitreden.

Die aktuelle Entwicklung in der Liga zeigt, dass man nur noch mit entsprechendem Budget (für Trainer und Mannschaft) sportlich mithalten kann. Auch haben die Top-Teams der GFL inzwischen entsprechende professionelle Strukturen mit hauptamtlichen Mitarbeitern und finanzkräftigen Sponsoren. Dies sind die großen Herausforderungen der nächsten Jahre.