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01.06.2017: Rückspiel unter anderen Vorzeichen

Rückspiel unter anderen Vorzeichen
Am Pfingstsonntag laden die Marburger Footballer erneut zum Heimspiel ins Georg-Gaßmann-Stadion. Zu Gast: der Gegner von letzter Woche, die Stuttgart Scorpions. Und trotz des deutlichen und nie gefährdeten 31-7 Auswärtssieg am letzten Samstag waren die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen der Mercenaries nicht zu übersehen. Der etatmäßige Quarterback Emmanuel Lewis verletzte sich während des Spiels an seiner Wurfschulter, so dass das Team bereits in der zweiten Halbzeit im Stuttgarter Gazi-Stadion ohne ihn auskommen musste. Eine endgültige Diagnose steht zwar in dieser Woche immer noch aus, aber schnell war klar: zum Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Baden-Württemberg war eine Wunderheilung nicht zu erwarten. Und so hieß es handeln. Handeln, in Form von den Plan B aus der Schublade zu holen. Und dieser Plan B heißt Chad Jeffries, ist 22 Jahre jung und spielte noch im letzten Jahr Quarterback an der Azusa Pacific University (Div. 2, NCAA).

„Ob und wie wir Chad am Wochenende einsetzen können, müssen wir noch abwarten," so Cheftrainer Dale Heffron, der aber nicht verhehlt, dass er den jungen Mann aus Kalifornien gerne bereits in einer prominenteren Rolle als nur das Back-up Quarterbacks sehen möchte. „Chad wird bis Sonntag erst einmal mit der Mannschaft trainiert haben und hat aus dem Playbook natürlich noch nicht alles parat," erklärt auch Offense Koordinator Leon La Deaux, so dass man über die Rolle des Quarterbacks noch spekulieren kann. Fakt ist, dass Runningback Andrecus Lindley mit der Mannschaft am Dienstag viele Formationen als Quarterback durchlaufen hat und sicherlich dort weitermachen wird, wo er gegen Stuttgart mit einer tollen Leistung aufgehört hat.

Die Schwaben kommen dabei mit einer Menge Wut im Bauch nach Marburg. Hat man sich vor der Saison selbst als Playoff-Kandidat gesehen, muss man sich aktuell eher nach unten orientieren und steckt mit nur einem Sieg auf der Habenseite im Abstiegskampf. „Die Mannschaft hat viele junge Spieler und wird ihren Weg machen," ist sich der Stuttgarter Cheftrainer Fabian Birkholz aber sicher, „ wir müssen die vielen Fehler aber abstellen, sonst wird das Gewinnen immer schwerer." Im Hinspiel hatten die „Skorpione" besonders mit den eigenen „Special-Teams" zu kämpfen. Zu viele individuelle Fehler gaben den „Söldnern" immer wieder gute Feldpositionen. Und die Footballer aus Marburg sind in diesem Jahr stark genug, um diese Fehler dann auch auszunutzen. „Wir hoffen, dass wir auch im Heimspiel gegen Stuttgart diese Leistung abrufen können," erklärt auch Teamkapitän Cesare Vanucci und hofft auf erneut zahlreiche Unterstützung der einheimischen Fans. Denn sicherlich wird wieder ein hartes Stück Arbeit auf die Verteidigung der Hessen zukommen. Nicht nur weil die Offense der Scorpions immer für Überraschungen gut ist, sondern auch weil damit zu rechnen ist, dass sich der Angriff um den neuen Spielmacher – sei es nun Lindley oder Jeffries – erst noch finden wird müssen. Für Spannung ist und bleibt also gesorgt.

Kick-Off für die Sonntags-Partie der German Football League ist Sonntag, KO 16:00 Uhr. Die Kassenbereiche sind ab 14:00 Uhr geöffnet.