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24.05.2017: Tibor Gohmert verstärkt den Trainerstab

Tibor Gohmert verstärkt den Trainerstab
Die Offensive Line war in den beiden vergangenen Spielzeiten die Achillesverse der Marburg Mercenaries. Um den Mängeln in der wichtigsten Positionsgruppe eines Footballteams Abhilfe zu leisten, haben sich die „Söldner“ die Dienste von A-Lizenz-Trainer Tibor Gohmert gesichert.
Der 41-jährige Mann aus Rodenbach, der zuletzt den Oberligisten Rodgau Pioneers als Head Coach trainierte und einen Großteil seiner Spielerkarriere als Offensive Lineman beim Heimatverein Obertshausen Blizzards verbrachte, will vor allem eins: mehr Stabilität. „Ohne eine funktionierende O-Line kann die Offense funktionieren“, stellt Gohmert klar. Für ihn gilt, sein Wissen den Spielen zu vermitteln, es ihnen gewissermaßen zu verkaufen. Diese Vorgehensweise ist dem Coach nicht fremd. Er arbeitet bei einem der weltweit größten Reifenhersteller, ist dort im Verkauf tätig. An seine Spieler gibt es für ihn viel Wissen zu verkaufen. Die Offensivfront der Marburger ist „work in progress“: Die wenigsten Akteure haben in der vergangenen Saison an der Lahn gespielt oder sind Neulinge auf der Position. Aus dieser neu zusammengestellten Ansammlung an 100-Kilo-Männern muss Gohmert eine kohärente Einheit formen. „Ich will möglichst schnell alle auf den gleichen Stand bringen. Das ist die größte Herausforderung, weil die Spielerfahrung der Männer sehr unterschiedlich ist“, meint Gohmert, „letztlich soll die Tiefe der Positionsgruppe verbessert werden. In der Offensive Line tummeln sich US-Amerikaner wie Max Cassidy mit langjähriger Erfahrung und Spieler wie Felix Schumacher, der in der vergangenen Spielzeit noch als Tight End wirkte. Die Basics müssen laut dem neuen Offensive Line Coach Automatismen, um mehr Konstanz ins Spiel zu bekommen. Dazu gehöre insbesondere das Beobachten der Spieler und das darauffolgende Einschätzen von deren Talenten, um die beste Position für sie zu finden. Das will Gohmert in den kommenden Trainingseinheiten und Spielen herausfinden. „Athletisch sind die meisten Offensive Linemen. Es ist aber auch viel Kopfsache dabei. Ein O-Liner muss wissen, was die Defensive vor ihm macht, was der Quarterback und der Running Back hinter ihm und die anderen Linienspieler neben ihm machen.“ Es ist Gohmerts Aufgabe, den Informationsverarbeitungsprozess seiner Spieler zu beschleunigen und zu verbessern, um eine gut koordinierte Truppe auf die Beine zu stellen. von Benjamin Kaiser