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28.04.2017: Leon La Deaux mag es "nasty"

Leon La Deaux mag es "nasty"

Jede Offensive steht und fällt mit der Qualität ihrer Linienspieler. Der Grund, warum Marburgs Angriffsabteilung in der vergangenen Saison weitgehend am Boden lag. Denn die Linemen hatten zu wenig GFL-Erfahrung. Doch Dale Heffron, Marburgs neuer Head Coach, und sein Trainerstab haben in den vergangenen Monaten viel Positives bewegt und dank vieler neuer Gesichter der Offensive ein neues Gesicht gegeben.

Offensive Coordinator Leon La Deaux unterstreicht, dass Offensive Linemen von Natur aus selbstlos seien müssen, da der Durchschnittszuschauer deren Wert für's Team eher selten wahrnimmt. Die Lorbeeren heimsen andere ein. Die fünf Selbstlosen, die viel Fleisch auf den Rippen mitbringen: Karsten Ackermann und Felix Schumacher, Ex-Mercenary Franco Ingravalle und die Neuzugänge Kai Stockfisch (Bielefeld Bulldogs) und Jean Richard-Wohi (University of Derby). Je nach angesagtem Spielzug schaltet sich auch Tight End Olivera Nsingui, der ebenfalls von den Bulldogs kam, beim Blocken ein.

Entscheidend für den Erfolg ist, wie sich Felix Schumacher schlägt. Noch in der vergangenen Saison agierte er auf der Position des Tight End und spielt 2017 Center – neben dem Left Tackle die wichtigste Position der Linie. „Ich habe ihn persönlich herausgefordert und denke, dass er der Aufgabe gewachsen ist", sagt Heffron über Schumacher.

Fies, gemein und garstig soll die Offensive Line seien. „Ich will, dass sie in Sachen körperbetontes Spiel den Takt vorgibt", fordert La Deaux, „und sie müssen hartgesotten sein. Sie sollen nasty spielen". Die Linie muss sich gegenüber vergangenem Jahr in allen Facetten des Spiels verbessern. Das Run Blocking braucht mehr Stabilität, aber vor allem das Pass Blocking muss sich drastisch verbessern. Die Chancen dafür stehen gut, denn sie ist nicht nur schwerer, sondern auch erfahrener.

Der Sturm der „Söldner" war in der vergangenen Saison nur wenig erfolgreich. Einer der wenigen Lichtblicke war Running Back Silas Nacita, der den Mercenaries-Fans mit sagenhaften Läufen und 26 Touchdowns beste Unterhaltung bot. Doch der Ausnahmespieler hat sich den Frankfurt Universe angeschlossen. Veränderungen waren unvermeidlich. Während Nacita Verteidiger oft mit schnellen Richtungswechseln ins Leere laufen ließ, ist Andrecus Lindley ein ausgewiesener Freund von viel Körperkontakt und dem Brechen von Tackles. Der neue Running Back ist jedoch kein Unbekannter bei den „Mercs". Spielte er doch bereits in der Saison 2015 für die Lahnstädter.

Vor allem die Passing Offense blieb 2016 weit hinter den Erwartungen zurück und rangiert statistisch gesehen im Keller. Entscheidend dafür: Holt Claiborne, der letztjährige Quarterback, spielte eine enttäuschende Saison, war der GFL nicht gewachsen. Emmanuel Lewis ist ein ganz anderes Kaliber. Der neue „Rasengeneral", der die Frankfurt Universe vor zwei Jahren in die erste Bundesliga führte, kann Pässe über fast jede Distanz meistern. „Wir werden vor allem beim Passspiel über die kurze und mittlere Distanz Yards gut machen", sagt Dale Heffron voraus. Doch auch tiefe Pässe, wenn es die Spielsituation hergibt, soll Lewis an den Mann bringen.

Mit dem britischen Neuzugang Charlie Joseph (London Blitz) und dem US-amerikanischen Neuling Robert Johnson II (Mississippi State) hat Lewis zwei talentierte Wide Receiver an seiner Seite. Doch nicht nur die Neuen im Team hebt Leon La Deaux hervor. Die Positionsgruppe sei gut und vor allem breit aufgestellt. „Auch junge Spieler wie Hendrik Schwarz werden eine wichtige Rolle haben", versichert der OC.