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07.07.2016: Hessenderby gegen den untypischen Aufsteiger

Hessenderby gegen den untypischen Aufsteiger
Die "Samsung" Frankfurt Universe, Aufsteiger in die German Football League, ist mit einem typischen Liganeuling nicht zu vergleichen, passt man doch weder sportlich noch finanziell zu der Rolle des Debutanten, der sich erst einmal auf ungewohntem Terrain zurechtfinden muss. Im Gegenteil liefern die "Men in Purple" derzeit genau das ab, was Kenner der Szene schon vor der Saison vermutet haben, soll heissen, dass man erst eine Partie verloren hat - nämlich gegen den derzeitigen Platzhirsch aus Schwäbisch Hall - und damit zwangsläufig um den Titel des Südmeisters mitspielt. Zwar wurde am Main vor der Spielzeit bewusst Understatement betrieben, Fakt ist jedoch, dass alles andere als die ganz großen sportlichen Ziele aufgrund der Struktur des Vereines und der scheinbar unendlichen Finanzkraft unglaubwürdig erscheinen. Frankfurt ist längst in der Liga angekommen und wird nach menschlichem Ermessen in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Für den Moment reicht die Rolle jedoch schon aus, um aus dem am Samstag stattfindenden Hessenderby mit den Marburg Mercenaries kein Duell auf Augenhöhe zu machen. Alles andere als eine deutliche Niederlage der Universitätsstädter wäre eine große Überraschung.
Eines der Prunkstücke der Universe- Mannschaft ist sicherlich die Offensive Line, die vom Gewicht und der Erfahrung zum Besten gehört, was die Liga zu bieten hat. Auf ihrer voraussichtlich rechten Seite wird am Samstag mit Nils Hampel ein Marburger Urgestein auflaufen, der an der Lahn seine gesamte Jugend durchlief und zum Nationalspieler wurde, bevor er vor der Spielzeitin die Bankenmetropole wechselte. "Für Nils und uns sicherlich ein besonderes Spiel" orakelt dann auch Mercenaries- Präsident Carsten Dalkowski, dessen persönliche Anwesenheit wohl von einem Achillessehnenriss, zugezogen in einem höchst wichtigen Freizeitfußballturnier, verhindert wird. Spielmacher Marcus McDade, vor der Saison vom Sacramento State College nach Frankfurt gewechselt, ist ein effizienter Ballverteiler, der sich bei 15 Touchdowns bisher lediglich drei Interceptions leistete. Seine bevorzugte Anspielstation ist ein Mann aus Guatemala, wenn auch mit College Erfahrung in den Staaten ausgestattet. David Giron Jansa kommt derzeit auf sieben gefangene Bälle pro Spiel und rangiert damit auf Platz zwei der relevanten Statistik innerhalb der GFL. Die Defense, statistisch auf der "Pole Position" ligaweit, wird von Dustin Illetschko angeführt. Der Österreicher, ausgebildet bei den Vienna Vikings, wurde letztes Jahr finnischer Meister mit den Helsinki Roosters und konnte diese Saison bereits 42 Tackles verzeichnen. Auf Platz zwei in dieser Kategorie liegt Sebastian Silva- Gomez, umfunktionierter Runningback aus der Jugend der Darmstadt Diamonds. Furchteinflößend auch die Defensive Line mit Brandon Collier, Simon Gavanda und dem Neuzugang von den Utah Utes, Viliseni Faounuku. Die "Söldner", zuletzt deutlich geschlagen von den Allgäu Comets, haben in Frankfurt nicht wirklich etwas zu verlieren. So jedenfalls die Einschätzung von Mercenaries - Head Coach Matthias Dalwig: "Einen so starken Aufsteiger hat es schon lange nicht mehr gegeben. Die Mannschaft scheint gefestigt genug, die Rolle des Favoriten Woche für Woche anzunehmen. Von uns erwartet doch keiner etwas und letztendlich sind das die Spiele, in denen man positiv überraschen kann." Kick- Off des Hessenderbies ist am Samstag den 09. JUli 2016 um 19.00 Uhr im Frankfurter Volksbank Stadion.