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23.06.2016: Ein Sieg muss her

Ein Sieg muss her
Zutreffend ist, dass die Saison in der German Football League noch nicht wirklich alt ist. Zutreffend ist weiterhin, dass noch ganz viel Football gespielt werden muss, bevor das Ringen um Abstieg, Play- Off- Plätze und schlussendlich die Meisterschaft entschieden ist. Und doch trifft man im Umfeld der Marburg Mercenaries viele Menschen, die der kommenden Auswärtspartie bei den Rhein Neckar Bandits entscheidende Bedeutung, ja teilweise schon Endspielcharakter attestieren. Ganz so dramatisch bewertet Marburgs Oberster - Carsten Dalkowski - die Situation nicht, kann die entsprechende Sichtweise dennoch nachvollziehen. "Es geht darum, schon früh in der Saison, den Grundstein dafür zu legen, dass man möglicherweise nicht tief in den Abstiegskampf gerät. Ein Erfolgserlebnis würde der Mannschaft Sicherheit geben und hoffentlich den Knoten für weitere Siege platzen lassen."
Das Hinspiel zum Saisonauftakt hatten die "Söldner" relativ souverän mit 27:15 gewonnen, blenden lassen will man sich von diesem Ergebnis indes nicht. Mannheim hat sich weiterentwickelt, überrascht immer wieder mit Wechseln auf der Position des Quarterbacks und ist von daher schwer auszurechnen. Hinzu kommt, dass mit Brandon Kohn (letztes Jahr noch Allgäu Comets) und Nikolai Henn zwei starke Anspielstationen zur Verfügung stehen, die an einem guten Tag jeder Secondary der Liga gefährlich werden können. Spannend bleibt dabei jedoch die Frage, wer das Ei in ihre Richtung passen wird. Lief im Hinspiel noch Oldie Antwan Smith als Quarterback auf, spielte in den folgenden Begegnungen der Ex- Mercenary Sonny Weishaupt, bevor man bei der letzten Niederlage gegen die Frankfurt Universe wieder auf Smith setzte. Dazu Head Coach Matthias Dalwig: "So ganz haben wir noch nicht rausbekommen, nach welchem Prinzip hier rotiert wird, Tatsache ist jedoch, dass beide ihre individuellen Stärken und Schwächen haben, was die Spielvorbereitung nicht gerade erleichtert." Einstellen muss man sich bei den Mercenaries ganz sicher auf den nimmermüden Mark Kimbel auf der Position des Linebackers. Der ehemalige Jugendnationalspieler, Neuzugang von den Darmstadt Diamonds, spielt bisher eine starke Saison und führt die interne Teamwertung mit 36 Tackles unangefochten an. Bei den Mercenaries will man auf der mehr als soliden Leistung gegen die Stuttgart Scorpions aufbauen. Defensive Coordinator Sam Weiss, nach seiner horrenden Verletzung an der Wirbelsäule auf dem Weg der Besserung und seit kurzem von der lästigen Halskrause befreit, arbeitet mit seiner Defense weiterhin akribisch an Verbesserungen, vor allem im Bereich der Passverteidigung, weist aber zu Recht noch einmal darauf hin, dass es letztendlich die aus mangelnder Konzentration resultierenden Fehler waren, die ein besseres Ergebnis gegen die Schwaben verhinderten. "Klar war da mehr drin, aber es bringt nichts sich damit lange aufzuhalten. Der Fokus liegt schon seit Montag auf den Mannheimern, die uns ganz sicher einen harten Kampf liefern werden, auf den wir vorbereitet sein müssen." Gut zu wissen, dass sich der Kader der Mercenaries durch starke Neuzugänge und wiedergenesene Spieler stetig weiter füllt. Allein die Addition von Rick Macericius (Defensive Line/Linebacker) und Fred Liepner (Wide Receiver), die beide von den Wiesbaden Phantoms zum Team stießen, gibt den Mercenaries mehr Optionen. Zwar zeigte Liepner bei seinem Debut letzte Woche noch mehr Schatten als Licht, jedoch war bereits klar erkennbar, dass bei entsprechend wachsender Abstimmung mit Quarterback Holt Claiborne noch einiges zu erwarten sein dürfte. Kick- Off der Partie ist am Sonntag den 26. Juni 2016 um 16.00 Uhr im Sepp Herberger Stadion in Mannheim.