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16.06.2016: "Wir brauchen einen Sahnetag"

"Wir brauchen einen Sahnetag"
Zwar haben die Marburg Mercenaries nach bisher absolvierten vier Begegnungen erst einen Sieg auf dem Konto, in Unzufriedenheit oder gar Panik verfällt deswegen bei den Hessen indes keiner. "Da muss man die Kirche im Dorf lassen", resümiert dann auch Präsident Carsten Dalkowski. "Mit Ausnahme der Partie gegen das Saarland, bei der ich ehrlich gesagt eine kleine Hoffnung hatte, ist bisher alles so gelaufen, wie vorab erwartet. Der Sieg gegen Mannheim war für den Saisonverlauf unheimlich wichtig und dass wir derzeit nicht wirklich in der Lage sind den Hallern Paroli zu bieten, war auch klar". Angesprochen auf die kommende Aufgabe gegen die Stuttgart Scorpions zögert Dalkowski kurz, um anschließend eine höchst diplomatische Antwort zu wählen. "Stuttgart ist klarer Favorit und doch habe ich so das Gefühl, dass wir an einem nahezu fehlerfreien Sonntag Nachmittag eine Chance haben. Wir brauchen einen Sahnetag".
Dieser vom Präsidenten angesprochene und angepeilte fehlerfreie Sonntag Nachmittag findet zum Glück für die "Söldner" ohne die derzeit alles beherrschende Fußball Europameisterschaft statt, was aus Sicht der Mercenaries die Zuschauerzahl in die Höhe treiben sollte. Dazu Dalkowski: "Die Konstellation ist denkbar günstig. Wir hoffen auf regen Zuspruch". Die Gäste aus Stuttgart stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz von derzeit drei Siegen und drei Niederlagen auf dem dritten Rang der GFL-Süd und haben die Play Offs fest im Visier. Dabei hilft es natürlich , dass Head Coach Jemil Hamiko sich vor der Saison ein starkes Duo von der East Carolina University angeln konnte, ein Schachzug, der sich bisher mehr als ausgezahlt hat. Bei Quarterback Shane Carden (20 Touchdowns) und Wide Receiver Rocco Scarfone (7 Touchdowns) passt die Abstimmung, an der bereits am College gefeilt wurde und welche sich nunmehr in der German Football League fortsetzt. Hinzu kommen mit dem Mexikaner Sergio Taylor und Dauerbrenner Fabian Weigel zwei weitere gefährliche Anspielstationen. Das Laufspiel wiederum verteilt sich auf mehrere Schultern und ist von daher schwer auszurechnen. In der Defense musste man vor der Saison den Abgang von zwei absoluten Leistungsträgern verkraften. Während Top- Tackler Jermaine Guynn zu den Swarko Raiders nach Tirol abwanderte, schloss sich Defensive End Simon Gavanda dem Ligakonkurrenten Frankfurt Universe an. Augenscheinlich hat man die Verluste jedoch adäquat kompensieren können, liegt man doch in den Liga-Statistiken auf einem gesicherten Mittelplatz, mit einem Ausreißer nach unten, was die "Pass Defense" angeht. Ein Grund mehr für die Mercenaries ihr Passspiel in Gang zu bringen, ein Bereich, der bisher lediglich in der zweiten Halbzeit beim Auswärtsspiel in Schwäbisch Hall überzeugen konnte. "Wir haben einen überragenden Runningback und einen Quarterback, der selbst gut zu Fuß ist, allerdings wird das für die engen Spiele nicht reichen", so Dalkowski. "Wir brauchen ganz einfach ein weiteres Element in unserem Spiel, um den Gegner vor mehr Problem zu stellen". Personell sieht es in der Mannschaft von Matthias Dalwig etwas besser aus, als noch in der Partie gegen die Unicorns. Zwar ist Linebacker Cesare Vannuchi ebenso wie Defensive Liner Simon Linneweber verletzungsbedingt noch nicht wieder einsetzbar, indes stoßen Cornerback Danijel Katusic (Verletzung) und Safety Damon Collins (Sperre) zurück zum Kader. Kick- Off der Partie ist am Sonntag den 19. Juni 2016 um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.