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09.05.2016: Mercenaries verlieren verdient

Mercenaries verlieren verdient
Ein Footballspiel besteht bekanntlich aus vielen Einzelteilen, die alle zusammenpassen müssen, will man am Ende den Platz als Sieger verlassen. Weiterhin, und auch dies ist eine alte Footballweisheit, geht es im Detail darum, in entscheidenden Szenen weniger Fehler zu machen als der Gegner. Leider für die Marburg Mercenaries passten die genannten Elemente am vergangenen Sonntag nicht wirklich zusammen und so stand am Ende eine 21-42 Niederlage gegen die Hurricanes aus dem Saarland, welche möglicherweise um den ein oder anderen Touchdown zu hoch ausgefallen war, an dessen Berechtigung wohl aber niemand ernsthaft zweifelte. Marburg, so gut das Laufspiel phasenweise auch funktionierte, strahlte durch die Luft keine wirkliche Gefahr aus und schoss sich durch Unzulänglichkeiten im letzten Spielabschnitt in das vielzitierte eigene Knie.
Begünstigt durch einen Gast, der über weite Teile der ersten Halbzeit die Konzentration im Bus vergessen zu haben schien, hielten die "Söldner"geraume Zeit gut mit und gingen nach langem Drive und Touchdown des erneut starken Runningbacks Silas Nacita mit 7:0 in Führung. (Extrapunkt Czapinski) "In dieser Phase hatten die Saarländer schon gute Möglichkeiten, aber fallengelassene, bzw. unpräzise Pässe beließen und in der Partie", analsiert dann auch Präsident Carsten Dalkowski das erste Viertel nüchtern, in welchem der Favorit aus Saarbrücken tatsächlich nur den Anschluss zum 7:6 durch Touchdown von Haupert auf Pietsch zustande brachte. Nach abgefangenen Bällen auf beiden Seiten (Devoe für das Saarland und Damon Collins für Marburg) übernahmen die "Canes" anschießend jedoch mehr und mehr das Kommando. Touchdowns von Brown und Harrelson - Neuzugang von der Frankfurt Universe - stellten die 20-7 Halbzeitführung für die Gäste her. Und die Saarbrücker legten mit dem ersten Ballbesitz des zweiten Durchgangs nach. Völlig freistehend fand Quarterback Alexander Haupert seinen Receiver Tibor Sprick, der über rund 50 Yards der Defense der "Söldner" zum Touchdown und dem neuen Zwischenstand von 27-7 enteilte. Es ist den Marburgern hoch anzurechnen, dass sie in dieser Phase der Begegnung nicht den Kopf in den Sand steckten und sich der Niederlage ergaben. Stoisch behielt man seinen "Game Plan", der vor allem aus Läufen über Nacita und Claiborne sowie sporadischen Pässen in die Nah-, und Mitteldistanz bestand, bei und erarbeitete sich so rund fünf Minuten vor Ende der Partie tatsächlich noch einmal so etwas wie eine Siegchance. Beim Spielstand von 21-27, hergestellt durch Scores von Claiborne und Nacita, glaubten wohl nicht wenige der rund 1.000 Zuschauer im Georg-Gaßmann-Stadion, dass die Begegnung noch kippen könnte, eine Hoffnung, die indes nur wenige Momente später wieder erlosch. Beim anschließenden Kick-Off-Return von Victor Ferrier, der den Franzosen über 80 Yards in die Endzone der Lahnstädter führte, sahen die Special Teams der Gastgeber alles andere als gut aus und mussten sich zu Recht Kritik ihres ersten Vorsitzenden gefallen lassen: "Der Returner hat uns vorher schon das gesamte Spiel Probleme bereitet. Es ist mir schleierhaft, warum man in so einer Situation und mit dem Momentum von zwei Touchdowns ausgestattet überhaupt in seine Richtung kickt", so Dalkowski kopfschüttelnd. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die "Canes" anschließend eine Two-Point-Conversion ausspielten, welche in Form eines Wesley Miller Laufes erfolgreich war und den Spielstand auf 35-21 erhöhte. Marburg war jetzt sichtlich getroffen ud leistete sich beim folgenden Kick-Off den nächsten schwerwiegenden Faufpax. Ein gefährlicher Kick zwischen die Reihen konnte von den designierten Returnern Collins und Beckmann nicht kontrolliert werden, so dass das Angriffsrecht erneut zu den Saarländern wechselte. Runninback Corey Brown war es letztendlich, der mit dem Touchdown zum Endstand von 42-21 den finalen Nagel in den Sarg der Mercenaries hämmerte. Eine verdiente Niederlage, deren Höhe sich die "Söldner" zu großen Teilen selbst zuzuschreiben haben, die jedoch nicht unerwartet kommt, von daher die Mannschaft nicht nachhaltig zurückwerfen sollte. Diese steht mit der Auswärtsaufgabe beim Titelaspiranten in Schwäbisch Hall am kommenden Samstag vor der nächsten harten Bewährungsprobe. Dazu Dalkowski: "Das ist natürlich wieder ein ganz schwerer Brocken, ich möchte jedoch auch nach dieser Niederlage das Positive hervorheben. Im Vergleich zum Vorjahr sind wir wesentlich gefestigter und werden sicherlich noch einige Gegner überraschen."