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06.05.2016: Standortbestimmung gegen die Saarland Hurricanes

Standortbestimmung gegen die Saarland Hurricanes
Die Marburg Mercenaries sind derzeit Tabellenführer der GFL- Gruppe- Süd und doch entlockt die Frage nach der Verteidigung dieser Position Carsten Dalkowski nur ein müdes Lächeln. Schmunzelnd verkündet der Präsident der Söldner, dass man sich die Tabelle in der derzeitigen Version bereits gerahmt habe, wohl wissentlich, dass diese Momentaufnahme sich kaum wird aufrechterhalten lassen. "Sieht toll aus, ist aber vollkommen irrelevant. Zum einen hat die halbe Liga noch nicht gespielt und zum anderen sind wir uns darüber im Klaren, dass die "Pole Position" dieses Jahr unter anderen Mannschaften ausgespielt wird". Wesentlich relevanter als solche nicht wirklich ernst gemeinten Gedankenspiele ist die kommende Partie gegen die Saarland Hurricanes, welche letzte Saison das beste Jahr ihrer Vereinsgeschichte hinlegten, in der Vorbereitung die Alphen Eagles aus den Niederlanden verprügelten und nunmehr mit viel Selbstvertrauen in die Spielzeit 2016 starten dürften. Dazu Dalkowski:" Saarland ist am Sonntag ganz klarer Favorit, ich bin aber gespannt wie sich unsere junge, verletzunggeplagte Mannschaft wehren wird".
In der Tat haben die Mercenaries derzeit eine Reihe von Verletzungen zu beklagen, wobei am schwerwiegendsten sicherlich der Bruch eines Wirbels bei Linebacker und Defensive Coordinator Sam Weiss wiegt. Der US-Amerikaner wurde bereits am Montag erfolgreich im Universitätsklinikum der Stadt Marburg operiert wird den heimischen Footballern in diesem Jahr indes zwangsläufig nur noch von der Seitenlinie helfen können. "Sam wird uns ohne Zweifel als Anführer auf dem Platz fehlen, ich habe jedoch keine Zweifel daran, dass er -sobald er dazu wieder in der Lage ist - seine Arbeit als Chef der Defense mit fast noch größerer Akribie betreiben wird, als er das bisher ohnehin schon getan hat", so Dalkowski zu einem seiner wichtigsten Spieler. Fehlen wird aufgrund seiner Schulterverletzung weiterhin Runninback Alexis Delgado, alle anderen angeschlagenen Spieler werden ihre Spielfähigkeit wohl erst am Sonntag einer näheren Überprüfung unterziehen können. Freuen darf man sich im Lager der Mercenaries auf den ersten ausgeschlafenen Auftritt von Offensive Tackle James Krebs, der gegen die Rhein Neckar Bandits trotz der erheblichen Zeitumstellung in den Knochen bereits zeigte, welche Verstärkung er für das Laufspiel der Lahnstädter darstellt. Die Gäste aus dem Saarland bauen auf der Spielmacherposition nunmehr bereits im dritten Jahr auf die Fähigkeiten von Alexander Haupert. Der deutsche Quarterback hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass er als "Dual Threat" mehr als in der Lage ist, eine Mannschaft in der German Football League zu führen. Dabei wird Haupert sicherlich zugutekommen, dass er mit den beiden Neuzugängen Todd Harrelson (letztes Jahr noch bei der Frankfurt Universe und ursprünglich von den North Carolina Tarheels) und Wesley Miller (Buffalo Bills, davor University of Texas El Paso) auf zwei Passempfänger zugreifen kann, die beide das Zeug haben, ein Star der Liga zu werden. Letztgenannter Miller soll auch als Defensive Back eingesetzt werden, wo er mit Rückkehrer Lamar Hall (2015 mit 80 Tackles und vier Interceptions), Veteran Lenny Greene und dem französischen Nationalspieler Victor Ferrier (Bordeaux) eine starke Einheit bildet. Kick-off der Partie ist am Sonntag den 08. Mai 2016 um 16:00 Uhr im Georg-Gassmann-Stadion in Marburg. Präsident Dalkowski hofft auf eine ähnlich hohe Zuschauerzahl wie zum Saisonauftakt gegen Mannheim:" Die Stimmung beim ersten Spiel war toll und ich hoffe, dass wir dies auch gegen die "Canes" wieder hinbekommen, zumal das Wetter ja überragend werden soll".