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03.08.2015: Couragierte Leistung auf der Waldau

Couragierte Leistung auf der Waldau
Voll des Lobes war man hinterher in Stuttgart über den Auftritt der Mercenaries. Auf der Homepage der Schwaben steht zu lesen, dass die Leistung der Marburger an diesem Tag so gar nicht zu der derzeitigen Tabellensituation zu passen schien; der eines abgeschlagenen Tabellenvorletzten. An diesen Aussagen kann man bereits ersehen, dass die "Söldner" in Stuttgart sicherlich ihr bestes Spiel im bisherigen Saisonverlauf absolvierten, viel kaufen kann man sich dafür indes nicht. "Klar tut es gut, nach so einem Kampf Wertschätzung zu erfahren, allerdings spielen wir letztendlich alle, um das Ding am Ende auch zu gewinnen", so die Analyse von Receiver Philip Prohaska mit einigem Abstand. Bleibt zu hoffen, dass zumindest das Selbstvertrauen in den Kader der Lahnstädter zurückkehrt, damit in den entscheidenden Spielen gegen Mannheim und Rothenburg gepunktet werden kann.
Das Quarterback EJ White die richtige Wahl war, die der Offense neue Stabilität verleiht, war auf der Waldau schon nach wenigen Minuten klar. Nach nur drei Minuten, und der zwischenzeitlichen Führung der Gastgeber durch Daniel Balazovic, zeigte der Mann aus Illinois Herz, lief aus rund 7 Yards selbst in die Endzone und signalisierte so ganz nebenbei früh, dass man nicht als Punktelieferant nach Schwaben gereist war. Untermauert wurde dies während des gesamten ersten Viertels, in welchem beide Mannschaften jeweils noch einen Touchdown erzielen konnten, über den sich auf Marburger Seite Wide Receiver Henrik Hinrichts freuen konnte. (14:14) Kurz nach dem ersten Seitenwechsel wähnte man sich gar bereits in Führung, bevor eine "Holding Strafe" einen Score von Prohaska zunichte machte, ein Touchdown, der im Verlaufe der Partie noch schmerzlich vermisst werden sollte. Kurzfristig deshalb, da Dylan Potts per Lauf aus der Nahdistanz die Scorpions wieder mit 21:14 in Führung brachte, langfristig, weil es auch im Verlauf des Spiels noch Chancen geben sollte, einen wichtigen Sieg einzufahren. Es ist der Marburger Mannschaft hoch anzurechnen, dass man auch im Anschluss immer bei seinem Gameplan blieb und die Stuttgarter weiter forderte, wenn auch teilweise ohne das letzte Quentchen Glück. Nach einem tief in der Hälfte der Stuttgarter erfolglos ausgespielten vierten Versuch, brachte der Favorit erstmals zwei Touchdowns zwischen sich und den Gegner. Jan Eisenbraun war es, der einen langen Pass von Potts zum 28:14 Halbzeitstand fangen konnte. Wer nun erwartet hatte, die hessischen "Söldner" würden sich der Niederlage fügen, sah sich nach Wiederanpfiff schnell eines Besseren belehrt. Nach sieben gespielten Minuten im dritten Quarter war der Rückstand durch Touchdowns von Lindley und White egalisiert und auch die Skeptiker unter den rund 1.200 Zuschauern mussten konstatieren, dass hier gerade ein - teilweise hochklassiges - Duell auf Augenhöhe stattfand. (28:28) Sehr zum Missfallen der Mercenaries fing Stuttgart sich nun wieder, stellte die Fehler ab und entscheid das Spiel in dieser Phase endgültig zu seinen Gunsten. Quarterback Dylan Potts Ende des dritten Viertels und anschließend Haenelt zu Beginn des Vierten rückten die Kräfteverhältnisse der bisherigen Saison wieder gerade, schraubten den Spielstand auf 42:28 und raubten den Hessen mithin jede seriöse Hoffnung auf den Sieg. Gerade vor dem letzten Touchdown nach einem "muffed punt", bei welchem das Ei weit über den Kopf des nicht gerade klein gewachsenen Punters David Beale segelte, war der Widerstand gebrochen. Das Resultat war nämlich eine überragende Feldposition für die Schwaben bereits in der "red zone" der Gäste. Zwar bäumte man sich mit dem anschließenden Touchdown durch Philip Prohaska zum 42:35 noch einmal auf, ein anschließender Fumble und eine Interception durch White ließen jedoch keine ernsthafte Siegeshoffnung mehr aufkommen. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann Routinier Patrick Geiger mit einem Lauf aus einem Yard zum 49:35 Endstand. "Die Jungs haben gesehen, dass wir auch gegen die besseren Mannschaften der GFL- Süd mithalten können. Ich denke wir werden den Schwung jetzt direkt mit in das Allgäu nehmen und unser Glück dort erneut probieren", so Head Coach Matthias Dalwig direkt nach der Begegnung.