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06.07.2015: "Ein Sieg, mehr nicht"

"Ein Sieg, mehr nicht"
Nach dem ersten Sieg der Saison, war die Erleichterung den Spielern der Marburg Mercenaries deutlich anzusehen. Zu lange hatte man auf dieses Ziel hingearbeitet, hatte man auf das Platzen des altbekannten Knotens gewartet. Und doch war zugleich auch spürbar, dass man sofort bemüht war, das 49:14 Erfolgserlebnis gegen die Franken Knights richtig einzuordnen. "Wir haben heute gegen eine Mannschaft gewonnen, deren Spielvorbereitung schon alles andere als optimal lief, die allerdings auch in allen Belangen unterlegen war. Wir freuen uns über den ersten Sieg, dürfen aber dennoch keine Schönfärberei betreiben", so die Analyse von Präsident Carsten Dalkowski direkt nach dem Schlusspfiff.
Die angesprochene, suboptimale Spielvorbereitung der Gäste aus Franken begann schon mit der Anreise, nach welcher man staubedingt erst 45 Minuten vor dem Kick-Off das Georg-Gaßmann-Stadion betrat. Bei schwülen, teilweise von vorbeiziehenden Gewittern begleiteten Temperaturen, starteten beide Manschaften zäh. Dabei konnten die neuen Quarterbacks - Nic Stevens (Central Methodist University- NAIA) und EJ White (Franklin University - NAIA) - weder auf der einen, noch auf der anderen Seite Akzente setzen, wobei sich die Waage bereits in der ersten Halbzeit stark zu Gunsten der "Söldner" zu neigen begann. Nach vergebenem Field Goal auf Seiten der "Ritter" aus Rothenburg ob der Tauber setzten die Mercenaries die erste Duftmarke, als White seinen Receiver Philip Prohaska auf einer "Crossing Route" in der Endzone der Gegner fand. (7:0) Während die Abstimmungsprobleme der Knights blieben, wurde die Offense der Marburger mit zunehmender Spielzeit immer sicherer und konnte sich rund vier Minuten vor der Halbzeit über weitere Punkte freuen. EJ White, mit insgesamt sehr gelungenem Debut für sein neues Team, zeigte dabei Wurfstärke und Präzision, als er Hendrik Hinrichs mustergültig in der Schwachstelle der "Cover 2 Defense" bediente. Den Rest erledigte der Mann aus Hamburg dann mit einem langen Sprint in die Endzone. (13:0) Und damit noch nicht genug. Wiederum Prohaska mit seinem zweiten Touchdown, und Lindlay mit anschließender Two-Point-Conversion, schraubten das Ergebnis noch vor dem Pausentee auf 21:0. Endgültig entschieden wurde die Partie dann direkt nach der Pause, als Marburgs Arbeitstier Andrecus Lindlay nach schönem Drive zum 28:0 vollendete und damit wohl bereits sämtliche Zweifel am ersten Sieg der laufenden Saison zerstreute. Und wenn es einmal läuft, dann läuft es halt. Ein eigentlich von White unterworfener Ball wird von Hinrichs erlaufen, der auf dem Weg in die gegenerische Endzone noch zwei Verteidiger austanzt und auf 35:0 erhöht. Franken kämpft jetzt weiter aufopferungsvoll, während die Mercenaries ihren inzwischen beträchtlichen Vorsprung nur noch verwalten. Es folgen die Touchdowns zum 35:7 durch Kirby Crook, zum 42:7 durch Runningback Alexis Delgado (GFL-Premieren-Touchdown), zum 42:14 durch Veteran Joseph Joyner und zuletzt durch sehenswerten Kick-Off Return von Mercenaries- Safety Dominque Patterson zum Endstand von 49:14 für die Gastgeber. Als Fazit kann man konstatieren, das die Offense der Mercenaries unter White bereits wesentlich besser harmonierte, als unter seinem Vorgänger Ensminger, was Hoffnungen für die nähere Zukunft weckt. Nüchtern betrachtet war es indes ein Pflichtsieg, will man an der Lahn die Relegation vermeiden.