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16.06.2014: "Nailbiter" in Marburg

"Nailbiter" in Marburg
Football mit dem Qualitätssiegel "nichts für schwache Nerven" bekamen die rund 750 Zuschauer am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion geboten. Dabei soll nicht unterschlagen werden, dass es teilweise, vor allem in Bezug auf beide Defense Formationen, kein wirklich erstklassiger Football war, jedoch war die Chronologie des knappen 51:49 Erfolges der Mercenaries zum "Raynet Family Gameday" an Spannung kaum noch zu überbieten. Herausragender Akteur auf dem grünen Rasen war einmal mehr Quarterback Micah Brown, der viele brenzlige Situationen mit seinen schnellen Beinen im Alleingang löste und so ganz nebenbei drei Touchdowns höchstselbst erzielte.
Dass es kein Spiel für Defense- Ästheten werden würde, war bereits nach dem ersten Quarter klar. Zu diesem Zeitpunkt stand es 21:21 und die heimischen "Söldner" hatten auf die Schnelle lernen müssen, dass die Saarland Hurricanes eben nicht nur aus Runningback Giovannie Dixon bestehen. Zwar drückte der wendige Ballträger aus den USA auch diesem Spiel nachhaltig seinen Stempel auf, indes waren es auch zahlreiche andere Akteure, die auf sich aufmerksam machten. Den Anfang machte Wide Receiver Terence Davies, der eine eigentlich recht ungefährliche "Hitch Route" in Ermangelung ernsthafter Tacklingversuche zu einem langen Touchdown verwerten konnte. (0:7) Doch Marburg in Person von Quarterback Micah Brown antwortete postwendend, als dieser einen "broken play" beherzt in Punkte für seine Farben verwandeln konnte. Saarland leistete sich nun den ersten Fehler des Spieles, als Dixon den Ball per Fumble an Mercenaries- Linebacker Sean Barber verlor, einen Gutschein, den wiederum Brown umgehend einlöste. (14:7) Doch Dixon wäre eben nicht Dixon, ließe er so etwas lange auf sich sitzen. Nur kurze Zeit später war der Ausgleich zum 14:14 durch einen 65 Yard Lauf wiederhergestellt. Und das muntere Scheibenschießen ging weiter. Bis zur Pause konnten sich die Zuschauer noch über Touchdowns von Dominic Heinz (Lauf aus kurzer Distanz), Giovannie Dixon, Gäste- Quarterback Alexander Haupert, Jannes Fiedler und Patrick Trumpfheller zum 35:28 Halbzeitstand für die Marburger freuen. Weitere Aufreger vor dem Gang in die Kabinen beinhalteten zwei Ballverluste durch Heinz und Luster auf Seiten der Gastgeber sowie einen eroberten Onside- Kick durch Cesare Vanucci. Wer nun gedacht hatte, das Spieltempo würde im zweiten Durchgang - auch aufgrund der vorherrschenden Temperaturen - sinken, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Beide Offensiv- Reihen machten genau dort weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten und sorgte damit für beste Unterhaltung auf den Rängen. Zunächst war es Wide Receiver Bernard Luster, der mit einem kraftvollen Lauf nach Pass von Brown auf 42:28 erhöhen konnte, doch leider aus Sicht der Universitätsstädter, wollten sich die die "Canes" in ihre Niederlage so gar nicht fügen. Nachdem wiederum Dixon den Anschluss zum 42:35 hergestellt hatte, zeigten endlich auch beide Defenses einmal ein Lebenszeichen. Sowohl Marburg als auch Saarbrücken mussten sich nacheinander bei nicht erfolgreich ausgespieltem vierten Versuch vom Spielgerät trennen und als auch die nächste Angriffsserie der Mercenaries mit einem "Three and out" endete, witterten die Hurricanes endgültig Morgenluft, soll heissen den möglichen Sieg. Ein langer Pass von Haupert auf Bastian Schmidt und ein Trickspielzug bei der Two-Point-Conversion brachte die erstmalige Führung. (42:43) Still war es zu diesem Zeitpunkt im Stadion, doch ein Mann im Dress der Lahnstädter wehrte sich nach Kräften und riss die Partie in dieser Phase endgültig an sich. Die "Micah Brown Gala" nahm endgültig ihren Lauf. Zu Fuß sorgte der Mann aus Florida für das 48:43, bevor eine schwere Verletzung auf Seiten der Saarländer (Gute Besserung !!!) das Spiel zunächst in eine weitere Pause zwang. Eine Pause, aus der die Gäste hellwach auf den Rasen zurückkehrten, denn nur einen Spielzug später war nach langem Pass des starken Haupert die 49:48 Führung erneut erkämpft. (TPC failed) Die Uhr tickte nun gnadenlos herunter und wurde so zwangsläufig zum Faktor im Spiel der "Söldner", wobei dieser Drive letztendlich durch zwei Schlüsselszenen entschieden wurde. Zunächst konnte (natürlich) wiederum Brown einen vierten Versuch erfolgreich verwerten und anschließend hatte man das Glück, dass dem Fumble von Fiedler eine offensichtliches Defensive Offside vorangegangen war. So arbeitete man sich Meter für Meter vor, um sämtliche Hoffnungen auf den Fuß von Kicker Danijel Katusic zu legen, der zuvor in dieser Saison noch nicht gekickt hatte. Und der Mann aus Fulda blieb eiskalt, trat das Ei mittig durch die Stangen und bescherte seiner Mannschaft damit den viel umjubelten Sieg. Zwar musste man noch einmal die Defense auf das Feld schicken, aber auch die letzten Angriffbemühungen der "Canes" wurden von der Secondary der Mercenaries zunichte gemacht.