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13.08.2013: Kein echter Prüfstein

Kein echter Prüfstein
Es sah nie wirklich so aus, als hätte die Ritter aus Rothenburg ob der Tauber wirklich eine Chance. Schon beim Einlaufen fiel die geringe Tiefe des Kaders auf und auch die Körpersprache ließ nicht darauf schließen, dass man sich an diesem Nachmittag im Georg-Gaßmann-Stadion etwas Zählbares ausrechnete. So kam es dann auch wie es kommen musste. Nach einem noch relativ umkämpften ersten Viertel setzten sich die Mercenaries immer weiter ab, führten zur Halbzeit bereits 42:7 und konnten sich am Ende sogar den "Luxus" erlauben munter Spielzeit an die Ersatzbank zu verteilen. Gefährdet war der Sieg zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr.
Bereits früh wurde deutlich, dass vor allem das Duell der Marburger Offensive Line gegen die Defensive Line der Franken eine recht einseitige Angelegenheit zugunsten der Gastgeber war. Bevor die Runningbacks Andre Jones, Johannes Thiel und später auch Dominik Heinz überhaupt berührt wurden, waren sie zumeist schon mehrere Meter über die "line of scrimmage". Den ersten Tochdown im ersten Drive erzielte dann auch Jones aus kurzer Distanz (Extrapunkt Katusic). Als Timothy Knuettel kurze Zeit später den Ausgleich zum 7:7 markierte, konnte man sich kurzfristig der Hoffnung auf ein enges, spannendes Spiel hingeben. Wie gesagt kurzfristig, denn die Antwort folgte postewendend. Zwei Mal Brown auf McCann sorgten für das 14:7 und Brown selbst, von seiner O-Line mit mächtig viel Zeit ausgestattet, lief anschließend ebenfalls zwei Mal in die gegnerische Endzone. Mit dem 28:7 Zwischenstand war die Luft bereits raus. Franken hatte in dieser Phase Riesenprobleme mit dem Snap von Center auf Quarterback. Zuhauf segelte der Ball in der Shotgun- Formation über den Kopf des nicht gerade klein gewachsenen Townsend und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Mercenaries daraus Kapital schlugen. Die Chance dazu bot sich erneut kurz vor der Endzone der Gäste, wo Alessandro Dalfuß den Ball sichern konnte. Johannes Thiel und Philip Prohaska sorgten in der Folge für den bereits vorentscheidenden Halbzeitstand von 42:7. Der zweite Durchgang dümpelte dann so ein wenig vor sich hin. Die Marburger wurden kaum noch gefordert, wechselten stetig durch und hielten den Gegner dennoch jederzeit auf Distanz. Es fielen insgesamt noch sechs Touchdowns, wobei für die "Söldner" noch zwei Mal Brown und Thiel erfolgreich waren. Kein echter Test für die Mannschaft von Head Coach Matthias Dalwig. Es ist davon auszugehen, dass dies bereits am kommenden Wochenende beim Heimspiel gegen die Rhein Neckar Bandits um Danny Washington ganz anders wird. Wehrmutstropfen der Partie sicherlich der Fingerbruch von Defensive End Alessandor Dalfuß, der ein starkes Spiel hinlegte.