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25.07.2013: Zur Hitzschlacht nach München

Zur Hitzschlacht nach München
Glaubt man den Wetterprognosen für das kommende Wochenende, so können sich die American Footballer der Marburg Mercenaries für das Auswärtsspiel in München auf eine wahre Hitzeschlacht einstellen. Bei den Cowboys geht es bei prognostizierten 35 Grad und langer Anreise vor allem darum, den vor der kurzen Sommerpause aufgenommenen Schwung mitzunehmen. Die Gastgeber aus Bayern bekleidet derzeit mit 9:7 Punkten Platz drei der Südgruppe innerhalb der German Football League, wobei man feststellen muss, dass bisher solide Siege gegen Mitkonkurrenten eingefahren worden sind, ohne jedoch großartig zu überraschen. Nichtsdestotrotz ist man im Lager der Marburger gewarnt, spielen die Münchner doch einen harten aggressiven Football der den Hessen bereits in der Vergangenheit das Leben stets schwer gemacht hat. Entsprechend fällt dann auch die Analyse von Head Coach Matthias Dalwig aus: "München hat schon immer die Mentalität gehabt, vier Quarter lang Gas zu geben. Ich habe noch nie ein Spiel der Cowboys gesehen, in welchem diese sich haben hängen lassen."
Die oben bereits verwendete Vokabeln "solide" trifft das Spiel der Cowboys sicherlich am besten. Ohne wirklich überragende Einzelspieler in der Offensive schafft man es dennoch mittels mannschaftlicher Geschlossenheit und gutem Coaching stetig zu punkten. Zwar ist der US-Quarterback Patrick Carey ausgefallen (wahrscheinlich bis zum Saisonende), aber Offensive Coach Blake Barnes vertritt ihn auf dem Feld inzwischen sehr effektiv, trifft teils bessere Entscheidungen und produziert eher weniger Fehler. Dazu kommt das mit Fabien Gärtner inzwischen ein Runningback herangereift ist, der höchsten GFL- Ansprüchen genügt. Die Defense, traditionell das Prunkstück der Cowboys, wurde durch die US-Amerikaner Ryan Newell und William Doody erheblich verstärkt. Erstgenannter gehörte bereits im letzten Jahr zu den besten Tacklern der gesamten Liga und an Letztgenanntem waren die Marburg Mercenaries vor der Saison ebenfalls interessiert. "Die beiden bringen in der Tat eine neue Dimension und Qualität in die Verteidigung der Münchener. Inzwischen spielen dort halt zwei absolute Playmaker, auf die sich unsere Offense wird einstellen müssen", so Defensive Coordinator Sergej Schmidt. So sehr man sich auch mit den Stärken und Schwächen des Gegners beschäftigen muss, geht es doch vor allem darum den Rost der Sommerpause abzuschütteln und das eigene, zuletzt starke Spiel zu etablieren. "Wir haben sowohl im Laufspiel als auch im Passspiel zuletzt große Fortschritte gemacht", stellt dann auch Offensive Coordinator Marcel Duft bei aller Bescheidenheit zutreffend fest und äußert zugleich die Hoffnung, dass sich dieser Trend am kommenden Wochenende fortsetzen lässt. Dabei steht dem Trainerteam nahezu der komplette Kader zur Verfügung, insbesondere konnte der Ausfall von Jan Bouaraba in der Offensive Line zuletzt gut kompensiert werden. Veteran Marc Spear, eigentlich inzwischen für die die Defensive Line vorgesehen, spielt nunmehr wieder seine angestammte Position als "Guard" und ist somit Teil einer Gruppe, die mit Johannes Thiel und Andre Jones im letzten Spiel gegen Stuttgart gleich zwei Läufern zu über 100 Yards Rushing verhalf. Allein schon die Tabellensituation lässt erkennen, dass Marburg als absoluter Favorit nach München reist. Einzig angepeiltes Ziel kann dann auch sein, die bisherige Erfolgsgeschichte bei derzeit sieben Siegen und null Niederlagen weiter zu schreiben. Kick- Off der Partie ist am Samstag den 27. Juli 2013 um 16:00 Uhr im Dantestadion in München.