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20.08.2012: Knappe Niederlage trotz großem Kampf

Knappe Niederlage trotz großem Kampf
(atb). Bei großer Hitze und nach großem Kampf, haben die Marburg Mercenaries ihr Heimspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Schwäbisch Hall knapp mit 37:48 verloren. In der entscheidenden Phase des Spieles leistete man sich Kardinalfehler, die von den "Unicorns" in der Manier eines Spitzenteams umgehend bestraft wurden. Überragend, wenn auch systembedingt, dabei, wie es die Gäste immer wieder schafften innerhalb kürzester Zeit Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen.
Trotz hochsommerlicher Temeparaturen im Georg-Gaßmann-Stadion schenkten sich die Kontrahenten von der ersten Minute an nichts. Schon früh wurde deutlich, dass die Mercenaries offensichtlich vom Trainerteam die Direktive mitbekamen nicht zu punten, was sich allein in drei ausgespielten vierten Versuchen im ersten Drive niederschlug. Alle drei waren erfolgreich und am Ende konnte Rocky Ciasulli einen kurzen Pass mit folgendem kraftvollen Lauf zum 7:0 verwerten. Doch Hall wäre eben nicht Hall, wenn man sich von solchen Rückständen großartig beeindrucken ließe. Offensives Selbtsvertrauen zur Schau stellend , bedurfte es gerade einmal zweier Spielzüge, um auszugleichen. Ein langer Pass auf Felix Brenner, über den in dieser Szene indisponierten Markihe Anderson, brachte den Touchdown zum 7:7. Marburg hielt jedoch unbeirrbar an seinem Gameplan, bestehend aus etlichen Läufen, um die Uhr zu kontrollieren, fest und ging durch "Aushilfs Runningback" Anderson postwendend wieder in Führung. Eine Führung die indes nicht lange hielt, da Sie durch die Kombination Quarterback Spitzlberger auf Wide Receiver Waldvogel umgehend wieder zunichte gemacht wurde. (14:14) Nun bereits im zweiten Quarter leisteten sich die "Söldner" dann den ersten Fehler der Partie, als ein kurzer Kick der Haller - ein Mittel was an diesem Nachmittag wiederholt angewandt wurde - nicht gesichert werden konnte. Kleine Sünden werden ja bekanntlich sofort bestraft und so kümmerte sich dann Spitzlberger mit einem seiner zahlreichen improvisierten Läufe höchstselbst um die erste Gästeführung. (14:20) Es entwickelte sich ein munteres Spiel bei der beide Defense Formationen zwar ihr Möglichstes taten, um den Gegner zu stoppen, dabei aber nur in Ansätzen erfolgreich waren. Ein Field Goal von Peter Müller, ein weiterer Gäste- Touchdown von Waldvogel und einer für die Mercenaries durch Fithi Stefanos sorgten binnen kürzester Zeit für eine 26:23 Führung des Deutschen Meisters. Kurz vor der Pause war es dann der starke Matt Shepherd, welcher auf Pass von Ullrich ein für die Marburger höchst erfreuliches Halbzeitergebnis (30:26) herstellen konnte. Nach dem Wechsel kam bei den heimischen Fans tatsächlich so etwas wie der Glaube auf, den Favoriten bezwingen zu können. Zunächst konnte die Defense die Haller Angriffsmachine aufhalten und direkt im Anschluss war es wiederum Matt Shepherd, der nach tiefem Pass von Ullrich auf 37:26 erhöhte. Leider für die Hausherren sollten dies die letzten Punkte des Nachmittages sein, denn nun hielten wieder altbekannte Fehler und Nachlässigkeiten Einzug in das Spiel der "Söldner". Spätestens nach dem Anschluss Touchdown nebst Two-Point-Conversion durch Quarterback Spitzlberger zum 37:34 waren die Mercenaries nicht mehr in der Lage mit dem Gast mitzuhalten. Erst verlor Quarterback Ullrich bei dem Versuch dem Druck der Haller Defensive Line auszuweichen das Spielgerät, ein Geschenk welches prompt durch Spitzlberger mit einem kurzen Lauf zur 37:41 Führung ausgenutzt wurde, und anschließend brach man sich mit einer 15-Yard-Strafe an der gegnerischen Goalline, gefolgt von einer unnötigen Interception selbst das Genick und schenkte damit die Chancen auf einen durchaus realistischen Sieg leichtfertig her. Die "Einhörner" legten durch den überragenden Waldvogel noch einen Score obendrauf (37:48), bevor sämtliche Akteure Ihre müden Knochen schonen konnten. Positiv betrachtet konnte der Aufwärtstrend aus dem Spiel gegen die Rhein Neckar Bandits vom letzten Wochenende fortgesetzt werden. Genaugenommen waren sich viele Betrachter darüber einig, dass die "Söldner" mit konstant solchen Leistungen sicherlich den ein oder anderen Minuspunkt weniger auf dem Punktekonto hätten.