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15.04.2012: Fulminante Aufholjagd in Düsseldorf

Fulminante Aufholjagd in Düsseldorf
(atb). Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und trotz eines 27:10 Rückstandes zur Pause, konnten die Marburg Mercenaries ihr erstes Vorbereitungsspiel beim starken Nordligisten Düsseldorf Panther am Ende mit 31:27 gewinnen. Die Partie, in der beide Seiten munter durchwechselten, offenbarte sowohl Stärken als auch Verbesserungspotential und dürfte daher für die Kontrahenten extrem lehrreich gewesen sein.

Die Mercenaries, welche in der Landeshauptstadt ohne sechs eigentliche Starter antraten, deuteten schon früh an, dass mit dem Laufspiel um den neuen Runningback Eddie "EZ" Vachon auch in der Saison 2012 zu rechnen sein wird. Trotz offensichtlich noch bestehender Abstimmungsprobleme mit seiner Offensive Line, zeigte der Mann von der Stonehill University sein Potential, als man sich der Endzone der Panther kontinuierlich annäherte, ohne jedoch Kapital daraus schlagen zu können. Düsseldorf wiederum war vor allem durch tiefe Pässe erfolgreich, gegen welche die dezimierte Passverteidigung der "Söldner" kein Mittel fand. Noch vor dem Pausentee erzielte man vier Touchdowns durch die Luft, für die sich jeweils zwei mal Römer und Crayton verantwortlich zeigten. Für die Mercenaries waren Routinier Peter Müller per 37 Yard Field Goal und Erich Heinz auf Pass von Joachim Ullrich kurz vor der Pause erfolgreich.

Nach der Halbzeit dann ein völlig verändertes Bild. Während nun auch Düsseldorf etlichen Startern eine Pause gönnte und damit erheblich Sand in das Getriebe kam, drehten die Mercenaries auf. Quarterback Sonny Weishaupt, Neuzugang von den Wiesbaden Phantoms, übernahm das Ruder, zeigte ein ums andere Mal seine Scrambling Qualitäten und führte seine Mannschaft mit Umsicht und Ruhe zum Sieg. Zunächst konnte Vachon das Ei aus rund 10 Yards in die Endzone tragen (27:17), anschließend war es Junioren-Nationalspieler Erich Heinz der erneut zuschlug (27:24) und zuguterletzt fand Weishaupt dann Neuzugang Matt Shepherd in der Ecke der Endzone zum Endstand von 31:27.

Auch wenn sich die Düsseldofer anschließend in der eigenen Pressemitteilung bemühten, immer und immer wieder zu betonen, dass man ja in den Schlussvierteln den zweiten Anzug auf dem Platz gehabt habe, nimmt man auf Seiten der "Söldner" sicherlich ein großes Maß an Selbstvertrauen mit aus der Partie. Einen Rückstand von zwischenzeitlich 24 Punkten dreht man halt nicht alle Tage.

Individuell konnten vor allem Runningback Vachon und Defensive Back Markihe Anderson andeuten, dass mit ihnen in der GFL Spielzeit 2012 zu rechnen sein wird. Probleme gab es noch in der Passverteidigung, wobei dies sicherlich jener Mannschaftsteil war, der zur Zeit noch am härtesten von Ausfällen, bzw. noch nicht eingetroffenen Spielern betroffen ist.