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20.09.2010: Premiere gegen Braunschweig

Premiere gegen Braunschweig

(atb). Seit letzten Sonntag, kurz vor 18.00 Uhr ist es amtlich. Die Marburg Mercenaries können ein Play Off Spiel gegen die Braunschweig gewinnen und die Lions selbst, sind in der Lage ein Viertelfinale zu verlieren, beides Premieren in den jeweiligen Vereinshistorien. Das Spiel selbst, welches mit einem 31:21 Sieg der „Söldner“ endete, startete furios und wurde spätestens ab der Halbzeit von den Hessen klar beherrscht. Letztendlich wäre sogar noch ein höherer Sieg möglich gewesen.

Wer nicht pünktlich zum Kick Off auf seinem Platz im Georg-Gaßmann-Stadion saß, wurde an diesem 19. September kalt erwischt. Innerhalb kürzester Zeit zauberten die Mannschaften nämlich den Zwischenstand von 7:7 auf die Anzeigetafel und fingen erst im Anschluss an, methodischen Football zu spielen. Zunächst zeigte sich Marburg bei einem Onside Kick nicht auf der Höhe, und nur wenige Sekunden später hatte Quarterback Dennis Zimmermann bereits seinen Wide Receiver Philipp Dohrendorf zum ersten Touchdown der Partie und zum 7:0 für seine Farben bedient. Doch die Gastgeber zeigten postwendend, dass sie inzwischen eine gefestigte Einheit sind, die sich auch von Rückschlägen nicht einschüchtern lässt. Beispiel gefällig ? Der nächste Kick Off von Tobias Göbel wird bewusst hoch in die zweite Reihe des Marburger „Return Teams“ gekickt, dort von Tightend Florian Bambuch aufgenommen, und zur Überraschung der Niedersachsen auf Brandon Langston zurück „gepitcht“. Marburgs Speedster warf den Turbo an und runde 80 Yards später war der Ausgleich geschafft. (Extrapunkt Peter Müller, 7:7) Und die Mercenaries nahmen die Euphorie sogleich mit in die nächste Angriffsserie der Braunschweiger. Deante Battle konnte einem gegnerischen Passempfänger den Ball entreißen und somit Joachim Ullrich und seine Offense wieder in guter Feldposition auf die Reise schicken. Diese endete wiederum in der Endzone der Lions, als Marburgs Spielmacher Wide Receiver Justin Willis zum 14:7 bediente. Doch Braunschweig war nicht nach Marburg gekommen, um sich kampflos zu ergeben. Ohne ihren Runningback Austin Scott, der sich früh verletzte und erst zur zweiten Halbzeit auf das Feld zurückkehrte, brachte man sich in Field- Goal Reichweite, von wo Tobias Göbel auf 14:10 verkürzen konnte. Anschließend machte Ullrich dann einen seiner wenigen Fehler an diesem Tag, als er eine „Out Route“ mit viel zu wenig Druck warf, und Cornerback Anton Bowen Danke sagte. Zum Glück aus Sicht der Hausherren, reichte es dank guter Defense Leistung wiederum „nur“ zu einem Field Goal durch Göbel, der das 14:13 markierte.

Doch nun, mit Beginn des zweiten Quarters, fing Marburg an dominanter aufzutreten. War es zunächst wieder Willis, der eine „Slant Route“ zu sieben weiteren Punkten verwerten konnte (21:13), setzte die Defense anschließend die Duftmarken in Form eines eroberten Fumbles (Thomas Allbrecht) und eines gemeinsamen Bollwerks bei ausgespieltem vierten Versuch. Kicker Peter Müller erhöhte kurz vor der Pause per Field Goal aus 27 Yards zum Halbzeitstand von 24:13, der durch die erste Interception von Joe Sturdivant an diesem Nachmittag endgültig gesichert wurde.

Nach der Halbzeit und der überraschenden Rückkehr von Austin Scott, blieb erst einmal alles beim Alten. Quarterback Schorn, der sich die Spielzeit mehr oder minder mit Dennis Zimmermann teilte, war ständig unter Druck. Dies einmal mehr, als Defensive End Manuel Schwede just in dem Moment in Schorn einschlug, als dieser sich anschickte das Ei zu werfen. So rüde dabei gestört, geriet der Wurf zu kurz und wurde Beute von Safety Joe Sturdivant, der den Ball erneut abfing und ihn zum Touchdown zurück trug. (31:13) Sturdivant war nun offensichtlich auf den Geschmack gekommen, denn schon kurze Zeit später konnte sich der Mann von der Southern Methodist University über seine dritte Interception des Tages freuen, als ein Trickspielzug der „Löwen“ in die Hose ging. Offensiv gelang den Hessen in dieser Phase nicht viel, jedoch war die Defense jederzeit zur Stelle, wenn es darum ging, aussichtsreiche Situationen der Braunschweiger zunichte zu machen. So kreierte Daniel McCray mit einem schönen Tackling in dieser Phase einen „Turnover on Downs“ bei ausgespieltem vierten Versuch. Das Spiel nun gut im Griff, setzen die „Söldner“ zum sportlichen Todesstoß an, der in Form eines 93 Yard Passes von Ullrich auf Langston und dem vermeintlichen 38:13 auch gelang, von den Schiedsrichtern jedoch zurückgepfiffen wurde. Aus einer beruhigenden 25-Punkte-Führung wurde also nichts, stattdessen witterten die Niedersachsen aufgrund des Touchdowns von Anton Bowen (31:21, TPC Austin Scott), nach vorangegangenem Fumble von Ullrich, noch einmal Morgenluft die mit auslaufender Uhr indes immer dünner wurde und den Lions spätestens nach der Interception durch Deante Battle kurz vor Schluss ganz wegblieb.

Am 26.09. um 15.00 Uhr kommen nunmehr die Berlin Adler zum Habfinale in das Georg-Gaßmann-Stadion.