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13.06.2010: Deutlicher Auswärtssieg in München

(atb). Mit einem stark dezimierten Kader und nach langer Anreise in die bayrische Hauptstadt haben die Marburg Mercenaries ihr Spiel bei den gastgebenden Cowboys mit 44:7 gewonnen. Neben einer starken Leistung der Defense, die den Münchnern gerade einmal 134 Yards in der Offense zugestand, ragte vor allem „Aushilfsrunningback“ Patrick „Schoko“ Trumpfheller heraus, der insgesamt vier Touchdowns bei 177 Yards erlief und inzwischen seinen festen Platz in der Rotation von Offensive Coordinator Aaron Fiddler sicher haben dürfte.

Die ersten Punkte der Partie ließen bei sommerlichen Temperaturen nicht lange auf sich warten. Was Brandon Langston mit seinem Kick-Off return bereits vorbereitet hatte, schloss er durch einen 48 Yard Pass seines Quarterbacks Joachim Ullrich höchstselbst ab. Die Cowboys ihrerseits hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, was sich spätestens Ende des ersten Viertels manifestierte, als zunächst Linebacker Eric Hoerl eine Interception und anschließend Patrick Trumpfheller sein erster Touchdown an diesem Tag glückte. Der Kick des ansonsten fehlerlosen Peter Müller landete an der Stange, so dass ein 13:0 für die Gäste zu Buche stand.

Anfang des zweiten Viertels erhöhte dann zwischenzeitlich ein Field Goal von Peter Müller auf 16:0 und die Probleme der Bayern blieben. Trotz eines zwischenzeitlichen Ballgewinns durch einen „Fumble“ auf Seiten der „Söldner“ führte eine misslungener vierter Versuch zum erneuten Ballverlust und den Punkten zum 23:0 für die sich ebenfalls Patrick Trumpfheller verantwortlich zeigte. Kurzzeitig schien es nun so, als wenn der „Schlendrian“ in Marburgs Defense Einzug halten sollte, eine Phase in der auch die einzigen Punkte der Partie für die Hausherren erzielt werden konnten, allerdings war dann spätestens mit dem Touchdown von Brandon Langston kurz vor der Pause klar, in welche Richtung die Partie an diesem Samstag laufen würde. Mit einem beruhigenden 30:7 für die Hessen ging es in die Kabinen.

Und der zweite Durchgang begann wie der erste geendet hatte. Münchens Probleme blieben und Marburg schlug daraus trotz angezogener Handbremse Kapital. Ein weiterer „Turnover on downs“ wurde zum Touchdown durch Trumpfheller genutzt. (37:7) Trotz Rotation auf Seiten der Mercenaries änderte sich am Spielverlauf weiterhin wenig. Quarterback Johannes Hoppe führte seine Farben noch zum sechsten Touchdown der Partie, den Patrick Trumpfheller aus zwei Yards erzielte und damit für den Endstand von 44:7 sorgte. Besiegelt wurde der Sieg letztendlich mit der Premieren-Interception von Johannes Kraft, Neuzugang von der Wetzlar Wölfen, der sich immer mehr als echte Verstärkung für die Mercenaries entpuppt.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Head Coach Joe Roman angetan von der Leistung seiner Mannschaft und wies darauf hin, dass man nur mit 13 Defense Spielern die Reise gen Süden angetreten habe. Sein Gegenüber Phil Hickey zollte dem Gegner Respekt, vor allem für den guten „Gameplan“ und die neuen Formationen. Auf die Frage, ob Aussagen der Münchner während der Woche, in der die Defense der Marburger als „nichts besonderes“ dargestellt wurde, zur Motivation des Gegners beigetragen hätte, antwortete der US-Amerikaner mit Nein. Eine Sichtweise, die er an diesem Tag sicherlich für sich exklusiv beanspruchte.

Am kommenden Sonntag den 20.06.2010 erwarten die Marburg Mercenaries die Schwäbisch Hall Unicorns zum absoluten Spitzenspiel der GFL- Gruppe Süd.