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29.04.2010: Heisser Tanz an der Ostsee

(atb). Zum offiziellen Saisonstart, nicht nur der eigenen Mannschaft, sondern der gesamten GFL, reisen die Marburg Mercenaries am Samstag zum „Season Opener“ nach Kiel. Bei den Hurricanes erwartet die Mannschaft von Head Coach Joe Roman der erste Prüfstein einer langen, harten Saison und die mitgereisten Fans ein Event mit etlichen High Lights vor einer beeindruckenden Kulisse.

Das man an der Ostesee dem Saisonstart entgegenfiebert wurde spätestens in dem Moment deutlich, als die Kunde von bereits 6.000 verkauften Karten nach Marburg schwappte. Eine Zahl die beeindruckt, gleichzeitig aber auch Ansporn sein dürfte hundert Prozent des vorhandenen Leistungspotentials abzurufen. Nichts weniger erwartet dann auch Trainerfuchs Joe Roman, der seine Mannschaft im Kampf gegen den Deutschen Vizemeister auf Augehöhe sieht. „Kiel hat eine hervorragende Mannschaft mit sehr guten Coaches, aber wir haben uns im Vergleich zu Vorsaison substantiell verbessert. Die zwei Niederlagen der vergangenen Spielzeit sollten Ansporn genug sein, alles auf dem Rasen zu lassen was der Körper hergibt.“, so der US-Amerikaner, der sich vor allem darauf freut seine neustrukturierte Defense in Action zu sehen.



Diese wir aller Voraussicht nach alle Hände voll zu tun haben mit einer Offense, die in der Off- Season zwar einige Veränderungen zu verzeichnen hatte, nichtsdestotrotz noch immer zu den potentiell stärksten der German Football League zählt. Die Fäden im Spiel der Hurricanes laufen bei Quarterback Jeff Welsh zusammen, der nach seiner Zeit an der University of Western Michigan bei Paris Flash aktiv war, von wo aus ihn Head Coach Patrick Esume mit an die Förde brachte. Das Spielgerät aushändigen wird Welsh vor allem an Simon Sommerfeld und Jermaine Allen, ein Duo von dem allgemein erwartet wird, dass sie sich die vorhandene Spielzeit situationsbedingt teilen werden. Durch die Luft baut man vor allem auf zwei Neuzugänge, die unterschiedlich lange Anreisen zum Training zu verzeichnen hatten. Während Damian Linson von der Central Michigan University kam, stieß Julian Dohrendorf quasi aus der Nachbarschaft, nämlich von den Lübeck Cougars, als einer der besten Punktesammler der GFL 2 zu den „Canes“. Ein Aderlass ist hier trotz alledem bezüglich der Position des Wider Receivers zu verzeichnen, da Brandon Langston, Hannes Hansen und Philipp Heider den Verein verließen. In der Defense verlor man mit Mohr, Bal, Flanders, van Look und Bjoerk gleich eine Vielzahl von „Playmakern“, sollte aber dennoch in der Lage sein, die Abgänge adäquat zu kompensieren. Immerhin konnte man den Abgängen so namhafte Zugänge wie Rick Baunacke (Essen), Max-Robin Grewe (Mönchengladbach) und Dave Philistin (Maryland Terps) entgegensetzen. Aus Kiel wird gerne betont, dass man nunmehr einen stark verjüngten Kader mit vielen heimischen Spielern hat, dabei haben sich die Ziele des Vereines jedoch nicht wirklich verschoben. Dieses ist und bleibt die Krone des Deutschen Footballsports, der German Bowl.

Genau dort wollen in diesem Jahr auch die Marburg Mercenaries hin. Mit einem in Leistungsstärke und Tiefe aufgewerteten Roster will man nach 2006 erneut in das Endspiel einziehen und den Grundstein dafür am besten bereits in Kiel legen. „Für kein Spiel des Jahres hat man so viel Vorbereitungszeit wie für das erste und am Ende kann man die Videos von Kiel fast nicht mehr sehen“, so Offensive Coordinator Aaron Fiddler, der froh ist, dass es nunmehr endlich losgeht. „Ich will sehen, ob unser Game Plan funktioniert an dem wir – vor allem durch die Verletzung von Marcel Duft – noch einiges ändern mussten.“ Die Verletzung des Nationalspielers auf der Position des Wide Receivers hinterlässt in der Tat eine große Lücke in der Offense der „Söldner“ und es bleibt abzuwarten, wer von den Nachwuchsspielern diese  Lücke zumindest ansatzweise wird füllen können. Nach der Verletzung von Karol Czapinski ruhen die Hoffnungen dabei vor allem auf Philipp Prohaska, seines Zeichens Neuzugang von den erst vor wenigen J ahren gegründeten Wetzlaer Wölfen. In der Defense, war man zuletzt vor allem damit beschäftigt, Neuzugang Deante Battle in die Rotation der Defensive Backs einzuarbeiten. Der Cornerback aus der Big Ten hinterließ dabei einen guten Eindruck und wird die Passverteidigung immens verstärken. Nicht mit nach Kiel reisen wird Linebacker Franco Ingravalle, der sich kurzfristig für die Franken Knights entschied.  „Wir hätten ihn gerne weiter bei uns gehabt, aber manchmal gibt es persönliche Gründe für einen Wechsel und wir wollten Franco diesbezüglich nicht im Wege stehen“, so Präsident Carsten Dalkowski zu den jüngsten personellen Entwicklungen auf Seiten der Universitätsstädter.

Dalkowski selbst ist Teil des Rahmenprogramms beim GFL Season Opener. Am „Lenscare Sportsdesk“ wird Marburgs Präsident an einer Talkrunde teilnehmen, bevor Kiels Oberbürgermeister Thorsten Albig den „Coin Toss“ vornimmt. Nach dem Spiel kommen die Zuschauer noch in den Genuss eines kostenlosen Konzertes der Gruppe „Illegal 2001“.

Kick Off der Partie ist am Samstag den 01. Mai 2010 um 16.00 Uhr im Holsteinstadion in Kiel.