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27.04.2010: Akte Cooper "closed"

(kjh). Die Spatzen pfiffen es ja inzwischen schon etwas länger von den Dächern und so war es letztendlich dann auch keine Überraschung mehr als offiziell verkündet wurde, dass Runningback Sean Cooper dieses Jahr nun doch für die Magdeburg Virgin Guards und damit nicht in Marburg für die Mercenaries auflaufen wird.

Dabei wird auf Seiten der Marburger kein Hehl daraus gemacht, dass die Entscheidung Coopers gegen den Bundesligisten bitter ist, zumal bereits jetzt abzusehen ist, dass bestimmte Fakten von den Beteiligten einfach verdreht werden, damit sie eleganter klingen. „Wir werden uns nicht darauf einlassen hier nachträglich schmutzige Wäsche zu waschen. Fakt ist jedoch, dass der Spieler wiederholt und unterschiedlichen Personen im Verein die Zusage gegeben hat 2010 in Marburg zu spielen. Dies sowohl mündlich als auch schriftlich. Auch der Pressebericht war persönlich mit ihm abgesprochen“, so Präsident Carsten Dalkowski zu den jüngsten Entwicklungen. „Dabei ist vor allem der Zeitpunkt der Absage sehr bedenklich, da er wusste, in welche Situation er uns bzgl. der Saison nunmehr bringt.“

Was bleibt ist ein mehr als fader Beigeschmack und wieder einmal die Erkenntnis, dass ein Wort und eine Zusage heute nicht mehr viel zu zählen scheinen. So fällt das Fazit von Dalkowski dann auch ernüchtert aus: „Ich habe großes Verständnis dafür, dass Cooper das wohl weitaus besser dotierte Angebot aus Magdeburg angenommen hat. Die Art und Weise wie dieses Engagement zustande gekommen ist, hinterlässt im Verein jedoch viel verbrannte Erde“.

Die Mercenaries haben auf die veränderte Situation im Kader bereits reagiert und einen weiteren US-Import verpflichtet, der noch heute der Presse vorgestellt wird.