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09.07.2009: Mercenaries erneut in Wetter

(atb). Wollen die Marburg Mercenaries noch ein Wörtchen um die Vergabe des Südmeisters in der GFL mitreden, so ist ein Sieg am Wochenende Pflicht. Nur bei einer weißen Weste in den kommenden Spielen – so die hypothetischen Zahlenspiele – haben die heimischen „Söldner“ eine realistische Chance die Schwäbisch Hall Unicorns aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs noch von Platz eins zu verdrängen. Ein erster Schritt soll dabei im Spiel gegen die Weinheim Longhorns gemacht werden, die mit zwei Siegen aus sechs Spielen im Gepäck am Sonntag im Wollenberg Stadion in Wetter auflaufen. Ein Stadion welches sich bereits letzte Woche beim Sieg gegen München als idyllisch, allerdings mit furchtbarem Rasen präsentierte.

 

Seit dem ersten Spieltag, an dem es eine 7:40 Niederlage gegen die Mercenaries gab, gleichen die Leistungen der Weinheimer einer Achterbahnfahrt. Zwar folgte ein Siege gegen die Scorpions aus Stuttgart, jedoch konnte man die Form nicht lange konservieren und verlor letztes Wochenende das Rückspiel gleich mit 34:0. Nunmehr bleibt abzuwarten, wie sich die interne „Palastrevolution“ in der man vor kurzem Head Coach Marvin Washington vor die Tür setzte auf lange Sicht auswirkt. Zumindest für den Moment hat Shawn McBrayer, der vor der Spielzeit eigentlich als Offensive Coordinator eingeplant war, die Funktion des Cheftrainers übernommen, welche er quasi vom Rasen ausübt, da er inzwischen auch wieder regelmäßig als Quarterback aufläuft. Nicht zurückgreifen kann er dabei auf Top Scorer Danny Washington, der wohl für den Rest der Saison ausfallen wird und dessen Verletzung der Grund ist, warum die Rushing Offense – einst eine der statistisch besten der gesamten GFL – inzwischen die rote Laterne der GFL trägt. Herausragend allerdings die Werte bei den Tacklings. In dieser Kategorie sind die Longhorns gleich mit drei Spielern nämlich Okan Kilic, Joel Abongi und Daniel McCray unter den ersten fünf der GFL vertreten. NFL-Europe Veteran James Taylor führt die Kategorie Interceptions an.

 

Bei den Mercenaries muss man nach der Diagnose Riss des Syndismosebandes wohl bis zu den Play Offs auf Linebacker Manuel Schwede verzichten. Ansonsten laboriert Strong Safety Sergej Schmidt noch immer an einer Rückenverletzung herum, die sich gegen München als noch nicht ausgeheilt herausstellte. Head Coach Tim McNulty hofft, dass nunmehr in der heißen Phase der Saison die Abläufe in der neu gestalteten Offense automatisiert werden konnten, um noch effektiver zu sein. „Wir machen immer noch zu viele Fehler in der Offense, sind aber auf einem guten Weg“, so der Mann aus New Jersey, der in Kürze wieder Besuch von seiner Familie aus den USA erhält.

 

Kick Off der Partie im Wollenberg Stadion zu Wetter ist am Sonntag den 12.07.2009 um 16.00 Uhr.