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08.06.2009: Mercenaries verlieren knapp mit 34-37

Die Kiel Baltic Hurricanes, ihres Zeichens Mitfavorit um die Deutsche Meisterschaft 2009, konnten die Heimreise aus Marburg nach einem lange Zeit hart umkämpften Spiel mit einem 37-34 Sieg antreten. Die Marburger verloren dagegen innerhalb von nur wenigen Tagen ihr zweites Spiel denkbar knapp. Auch in diesem Spiel hätten es die "Söldner" noch "packen" können, die "Wirbelstürme" um Trainer Kent Anderson waren aber zu abgeklärt, um sich den Sieg in Marburg im 4. Quarter noch nehmen zulassen.

Die beiden auffälligsten Spieler, namentlich Brandon Lanston auf Kieler und Sean Cooper auf Marburger Seite, drückten dem Spiel sehr schnell ihren Stempel auf. Es waren aber die Mercenaries, die nach einem Pass von Quarterback Joachim Ullrich auf Wide Receiver Marcel Duft zur Freude der 1635 Zuschauern mit 7:0 (PAT Duft) in Führung gingen. Die Antwort der Kieler lies nicht lange auf sich warten. QB Callahan fand immer wieder WR Langston und auch der gebürtige Hesse Lenny Green zeigte ebenfalls seine Fähigkeiten als Passempfänger, doch die Defense der Marburger war noch frisch und stoppte die Kieler Angriffsbemühungen kurz vor der Redzone. Ergebnis war dann ein Fieldgoal aus weniger als 20 Meter, dass Kicker Florian Dannehl sicher zum 7:3 Anschluss verwandelte. 

Die Marburger Offense kam dann erneut in aussichtsreicher Position zu ihrem Angriffsrecht, doch der an diesem Tag etwas unpräzise QB Ullrich wollte zuviel. Passverteidiger Kent Flanders nutzte die Abstimmungsschwierigkeiten und returnierte eine Interception zum entsetzen der Marburger Fans bis in die Endzone der Lahnstädter (7:10, PAT Dannehl). Doch die Marburger schienen nicht geschockt und QB Ullrich versuchte es erneut mit Pässen auf TE Florian Bambuch. Diesmal mit mehr Erfolg, so dass Laufwunder Sean Cooper die letzten 20 Meter zur erneuten Führung erlaufen konnte (14:10, PAT Duft) 

Der offene Schlagabtausch zwischen den Team nahm seinen Lauf, während die Kieler die Lücken in der Marburger Passverteidigung knallhart ausnutzten, setzen die Mercenaries zunehmend mehr auf das sichere Laufspiel über Cooper. So konnte sich zunächst Langston aufs Scoreboard eintragen (14:17, PAT Dannehl), und auch Green durfte sich über ein präzises Zuspiel seinen Quaterbacks in der Endzone der "Söldner" freuen (14:23). Kurz vor dem Pausentee verkürzte die erneut gut aufgstellte Offensive der Mercenaries dann nach einem sehenswerten Drive auf 21:23 durch Duft (PAT Duft). 

Nach der Pause wollten die Mercenaries dann wieder in Führung gehen, nahmen sich aber mit zwei Ballverlusten in Folge jede Chance auf einen Sieg. Beide Male verlor Runnigback Cooper nach aussichtsreicher Vorarbeit den Ball an den Gegner und so konnten die Kieler durch Langston (21:30, PAT Dannehl) und Gebauer (21:37, PAT Dannehl) uneinholbar in Führung gehen. Die Aufholjagd der Mercenaries im letzten Spielabschnitt kam für einen Sieg aber zu spät. Zwar konnte die Defense der Lahnstädter die Kieler nun stoppen und ebenfalls einen Ballverlust durch Sommerfeld forcieren. Doch die Touchdowns durch Cooper zum 28:37 (PAZ Duft) und Duft zum 34:37 (Conversion Ullrich incomplete) konnten die cleveren Männer um Coach Kent Anderson nicht mehr in Verlegenheit bringen und so spielten diese die verbleibende Zeit routiniert runter. 

Beide Coaches zollten sich nach dem Spiel Respekt. Während sich Kent Anderson über einen weiteren Sieg freuen konnte ("am Ende der Saison fragt keiner mehr, ob wir mit 3 oder mit 30 Punkten Unterschied in Marburg gewonnen haben"), war der Marburg Headcoach Tim McNulty eine wenig geknickt: "Zwei knappe Niederlagen Folge sind nicht akzeptabel, wir werden in dieser Woche nun nochmal hart trainieren, um gegen Stuttgart wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren", versprach er den anwesenden Journalisten beim "Press-Talk" nach dem Spiel.