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17.07.2008: Gipfeltreffen in Stuttgart

Die Partie Stuttgart Scorpions gegen Marburg Mercenaries stand schon in der Vergangenheit für erstklassigen Football und spannende Spiele. Und so verwundert es auch nicht wirklich, dass sämtliche Beteiligte einen ähnlichen Verlauf auch für den Samstag erwarten, an dem das nächste Kräftemessen der zur Zeit besten Teams der GFL- Süd ansteht. Safety Patrick Trumpfheller, gerade in den Club der Ü 30 aufgenommen worden - erwartet ebenso einen „heißen Tanz“ wie sein Head Coach Sebastian Tuch. „Das Hinspiel war eng und man darf nicht vergessen, dass die Scorpions dabei noch auf einige Leistungsträger verzichten mussten. Allerdings wollen wir den zuletzt guten Lauf beibehalten und mit einem Sieg dem Titel des Südmeisters den entscheidenden Schritt näher kommen“. Von Tuch bekannt vorsichtig formuliert, ist es in der Tat so, dass den Marburgern bei einem Sieg in Schwaben die Krone des „Südmeisters“ kaum noch zu nehmen sein dürfte.

Die „Born to Run“ Attitüde der Stuttgarter, in welcher der Pass nur als wirklich letztes Mittel für Raumgewinn ausgepackt wurde, gehört der Vergangenheit an. Spätestens mit der Verpflichtung von Head Coach Gary Spielbühler, der von den Braunschweig Lions nach Schwaben wechselte, setzt die Offense um Wirbelwind Ira Vandever vermehrt auf den Pass, ohne jedoch das Laufspiel zu vernachlässigen. In dieser Spielzeit stehen bisher 263 Laufversuche 136 Passversuchen gegenüber. Die „Air Attack“ jedoch bekommt Ende der regulären Saison noch Zuwachs in Person von Ex-Mercenary Marc Biedenkapp, der nach einer erfolgreichen Saison in Graz, die er mit dem österreichischen Meistertitel und der Wahl zum wertvollsten Spieler (MVP) des Finals abschloss, zum Kader der Stuttgarter stoßen wird. Biedenkapp möchte dort noch einmal mit Ira Vandever zusammenspielen, mit dem er schon vor einigen Jahren in Schwäbisch Hall ein gefürchtetes Duo bildete. Weitere Verstärkungen in diesem Bereich stellen sicherlich auch die Wide Receiver Slawomir Rybarczyk, der zuletzt pausiert hatte, und Tony Madison von der Kansas State University dar.

Im Lager der Mercenaries freute man sich letzte Woche über den Einstand von Defensive Liner Bruno Dorismond, der den Weg von der University of Maine nach Hessen fand. „Bruno hat eine unglaublich gute Technik und für einen so großen, schweren Spieler einen starken Antritt. Wenn er erst einmal im System unserer Defense angekommen ist, werden wir noch mehr Freude an ihm haben“, so Vorstandsmitglied Matthias Dalwig über den neuen Schützling. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Receiver Carol Czapinski, der an einer Bänderdehnung laboriert, während wohl für Linebacker Thomas Lang die Saison vorbei sein dürfte. Eine Knieverletzung zwingt den Mann aus Wetzlar zu einer längeren Pause. Für die Mercenaries wird es in Stuttgart entscheidend darauf ankommen, die zuletzt so starke Offense in Gang zu bringen. Dabei kann man sicherlich wieder auf die Konstanz von Quarterback Joachim Ullrich zählen. Der Lehrer im Vorbereitungsdienst steht am Samstag zum 100. Mal in der Startformation der „Söldner“ und beeindruckt 2008 erneut mit starken Statistiken. Mit nur 4 abgefangenen Bällen (Interceptions) bei 205 Versuchen und einer „Completion Rate“ von 61 % untermauert „Jo“ nachdrücklich, warum ihn viele noch immer für den besten Deutschen Quarterback halten.

Kick Off der Spitzenpartie der GFL ist am Samstag den 19.07.2008 um 19.00 Uhr im GAZI- Stadion in Stuttgart.