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13.07.2008: Leichter Sieg gegen Hall

Bereits nach wenigen gespielten Minuten war den rund 650 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion klar, dass die Gäste aus Schwäbisch Hall an diesem Nachmittag über die Statistenrolle nicht würden hinauskommen können. Bedingt durch einen verletzungsbedingten Substanzverlust in allen Mannschaftsteilen, stellten die Haller nie den Gegner dar, der sie über die vergangenen Jahre gewesen waren und wurden von den gastgebenden Mercenaries über vier Viertel dominiert.

Stand nach dem ersten Drive der Mercenaries noch ein verpasstes Field Goal zu Buche, ließen sich die Marburger beim zweiten Versuch nicht mehr lange bitten. Gestützt auf einen abgefangenen Ball (Interception) von Michael Malvesti, den dieser bis an die 2 Yard Linie der Haller zurück trug, brauchte Runningback Sean Cooper nur eine Ballberührung, um die ersten Punkte für die Gastgeber zu erzielen. Nach Stephan Bauers erfolgreichem Extrapunkt stand es 7:0. In dieser Phase der Partie konnten die Schwaben nur über Läufe durch US-Import Tyler Sherden Raumgewinn erzielen. Marburg packte die Trickkiste nun früh aus, spielte einen vierten Versuch mit der „Punt Formation“ aus und scheiterte. Doch Hall nahm auch dieses Geschenk nicht an. Brenners zweite Interception an diesem Tage landete in den Armen von Linebacker Sean Averhoff. Wieder im Ballbesitz zeigte Sean Cooper eindrucksvoll, warum er das Beste ist, was die GFL zur Zeit auf seiner Position zu bieten hat. Läufen über 12, 13 und 22 folgte der Touchdown Lauf aus 15 Yards, der das 14:0 herstellte. Noch vor der Pause erhöhten die „Söldner“ dann durch Pass von Ullrich auf Duft auf 21:0.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern dann ein ziemlich unverändertes Bild. Während Tyler Sherden immer wieder versuchte die Lücken in Marburgs Verteidigung zu erspähen, fand Quarterback Felix Brenner selten die Zeit oder die Ruhe seine Pässe an den Mann zu bringen. Nur 49 Yards bei vier Interceptions über den Nachmittag verteilt, sprechen diesbezüglich eine recht eindeutige Sprache. Sein Gegenüber Joachim Ullrich hingegen brachte neun von elf Pässen an den Mann, darunter jene 64 Yard „Bombe“ zu Marcel Duft, die für das 28:0 sorgte und nach welcher Ullrich Platz auf der Kommandobrücke machte. Aber auch Johannes Hoppe – für Ullrich auf der Position des Quarterbacks eingesetzt – hielt den Angriff der Hessen am laufen. Letzteres tat wiederum vor allem Sean Cooper, der nach seinem dritten Touchdown zum 35: 0 ebenfalls Platz machte, um Johan Gerner auf den Rasen zu schicken. Dieser zeichnete sich dann auch gleich für die letzten beiden Touchdowns der Mercenaries verantwortlich, während Felix Brenner zwischendurch ein wenig Ergebniskosmetik für seine Farben betreiben konnte, als er seinen Bruder Johannes in der Marburger Endzone bediente. Der Extrapunkt wurde von Cornerback Tobi Ochs geblockt.

Endergebnis dieser unterhaltsamen, wenn auch nicht hochklassigen Begegnung war ein 49:6 für die Mercenaries, welches ohne große Gegenwehr des Gastes aus Schwaben zustande kam. Bei den Lahnstädtern wusste Bruno Dorismond bei seinem Debut zu gefallen. Der Mann von der University of Maine erzielte sechs Tackles.