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06.07.2008: Die Diamonds sind kein Stolperstein

Mit einem souveränen, niemals gefährdeten 40:6 Erfolg kehrten die American Footballer der Marburg Mercenaries von ihrer Auswärtsfahrt nach Darmstadt zurück. Beim Kellerkind der Liga reichte eine durchschnittliche Leistung um zwei weitere Punkte auf dem Weg in die Play Offs zu verbuchen.

Bei sommerlich, schwülen Temperaturen zeigten die „Söldner“ sofort Flagge und wurden ihrer Favoritenstellung schon früh gerecht. Runningback Sean Cooper war es, der das punktelose Remis schon Anfang des ersten Viertels beendete, als er hinter einer starken Offensive Line 11 Yards in die Endzone der Südhessen lief. Stephan Bauers Extrapunkt sorgte für den 7:0 Zwischenstand aus Sicht der Mercenaries. Nach jeweils einem verlorenen Ball auf beiden Seiten wurde auch das nächste Ausrufezeichen durch die Mannschaft aus der Universitätsstadt gesetzt. Wie schon gegen Berlin schlug die „Combo“ Ullrich auf Duft zu, und wie schon letztes Wochenende wurde dabei etliches an Raum überbrückt. Über insgesamt 60 Yards segelte das Ei zum 14:0 in die fangbereiten Arme des Nationalspielers. Darmstadt kam in dieser Phase über gute Ansätze – hauptsächlich über Quarterback Darius Outlaw und Neu-Runningback Emmett Hunter – nicht hinaus. Dass echte Gegenwehr nicht mehr zu erwarten war, zeigte sich dann Anfang des zweiten Viertels, als zunächst Johann „Shorty“ Gerner aus fünf Yards Entfernung punktete (20:0), bevor auch die Defense in Form einer Michael Malvesti Interception aufhorchen ließ. Doch der abgefangene Ball brachte keinen weiteren Erfolg. Ein Field Goal Versuch aus 20 Yards durch Stephan Bauer segelte an den Torstangen vorbei. Nach dem Anschlusstouchdown der Diamonds zum 20:6 durch einen Lauf von Darius Outlaw beim ausgespielten vierten Versucht, duplizierten sich die Ereignisse, als auch der zweite Field Goal Versuch an diesem Nachmittag aus 25 Yards erfolglos blieb. Davon ließen sich die Marburger indes nicht beirren, und hatten so noch vor der Pause weitere Punkte und eine Saisonpremiere zu feiern. Gerade erst von einer „Baby Pause“ zurückgekehrt, erzielte Markus van Daalen nach Pass von Ullrich den Halbzeitstand von 26:6.

Im zweiten Spielabschnitt machte der Tabellenführer dann nicht mehr als absolut notwendig, ohne jedoch in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten. Zu harmlos präsentierten sich die gastgebenden „Diamanten“, die in momentaner Form als Tabellenletzter zielstrebig auf die ungeliebte Relegation zusteuern. Aufreger des dritten Quarters waren ein verlorener Ball (Fumble) durch Marcel Duft sowie ein geblockter Punt von Wide Receiver Christopher Würz – letzte Woche noch Matchwinner in Berlin – der zu einem weiteren Touchdown durch Sean Cooper zum 35:6 führte. Im letzten Viertel verlor zunächst Johann Gerner den Ball, bevor die Offense , inzwischen unter der Regie von Quarterback Johannes Hoppe, ein letztes Mal zuschlug. Erneut war es Cooper, der aus 45 Yards in die Darmstädter Endzone sprintete und mit über 100 Yards an diesem Tag wieder bewies, wie wichtig er für diese Mannschaft ist.

Ein Spiel mit einigen Konzentrationsschwächen, bei dem die Defense ein solides Spiel macht und überraschenderweise durch Todd Eagle verstärkt wurde, dessen Kernspintomographie eine Verletzung ergab, die weit weniger schwerwiegend ist, als zunächst erwartet. Wehrmutstropfen dieses souveränen Auftritts war indes die Verletzung von Receiver und „Saisonentdeckung“ Carol Czapinski, bei dem Verdacht auf Bänderriss besteht.