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27.06.2008: Das EM-Finale auf der Autobahn

Bereits am Samstag beginnt die Auswärtsfahrt der Marburg Mercenaries nach Berlin. Mit einer Übernachtung am Prenzlauer Berg soll die Grundlage dafür geschaffen werden, dass man ausgeruht und mit frischen Beinen in die Interconference Partie gegen die Berlin Adler gehen kann. Eine Begegnung, die schon im Hinspiel auf Messers Schneide stand, und in welcher sich die Waage spät zugunsten der Hauptstädter neigte. Am Ende stand eine 18:0 Niederlage, die indes nicht verbergen konnte, dass die Mercenaries ihrem Gegner in allen Bereich Paroli boten, jedoch in den entscheidenden Momenten das Glück nicht auf ihrer Seite hatten.

Entsprechend dem damaligen Spielverlauf, nagt die Niederlage noch immer an den Mercenaries. Vor allem Runningback Sean Cooper, der inzwischen die Bestenliste der GFL mit komfortablem Vorsprung anführt, hat seine zwei Fumbles aus dem Hinspiel nicht vergessen und brennt auf Wiedergutmachung. „Ich freue mich auf das Spiel, denn unser Laufspiel war am Anfang der Saison noch nicht da, wo es jetzt ist. In Berlin werden wir eine effektive „Ground Attack“ brauchen, um erfolgreich bestehen zu können.“, so der Athlet aus Texas, der damit indirekt eine der großen Stärken der Berliner anspricht: die Defense. Keine gegnerische Defense vermochte im bisherigen Saisonverlauf so zu überzeugen, wie jene der Adler. Präsident Carsten Dalkowski ist dann auch voll des Lobes für das „Abwehrbollwerk“ des Gegners. „Eine bessere Defense als die der Berliner habe ich lange nicht mehr gesehen, allerdings weiß ich, dass unsere Trainer Stunden damit verbracht haben, einen Game Plan zu entwickeln, um diesen Riegel zu knacken.“

Im Gegensatz zur Defense machte die Offense der Männer von der Spree in den letzten Spielen keine wirklich gute Figur. Geschwächt durch den Ausfall des etatmäßigen Runningbacks Björn Dreyer und mit Problemen auf der Offensive Line konnten bisher nur magere 11.8 Punkte pro Spiel erzielt werden. Auch der kurzfristig eingesprungene Gerome Castleberry konnte gegen Kiel nur 15 Yards bei 11 Versuchen erzielen, eine Quote die den Ex-Mercenary augenscheinlich bereits dazu bewog die Schuhe wieder an den Nagel zu hängen.

Bei den Mercenaries, die diese Woche vor Ablauf der Deadline noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv wurden, bestehen noch einige Fragezeichen hinter Spielern mit leichten Blessuren, jedoch wird Head Coach Sebastian Tuch wohl auf den Kader zurückgreifen können, der auch gegen Stuttgart zur Verfügung stand. Auch der Trainer der „Söldner“ ist sich sicher, dass die Begegnung im Friedrich-Ludwig-Jahn Stadion durch Nuancen entschieden wird. „Ich sehe beide Teams auf Augenhöhe, weswegen schon der kleinste Fehler den Ausschlag in die eine oder andere Richtung geben kann. Wichtig wird sein, dass wir die starke Defense der Berliner früh verunsichern, um sie zu seltenen Aussetzern zu zwingen“.

Kick Off der Partie ist am Sonntag den 29.08.2008 um 15.00 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Berlin.